Tertiarisierungsdruck. Herausforderungen für das Bildungssystem, den Arbeitsmarkt und das Individuum

Die Nachfrage nach Tertiärausbildungen wird künftig steigen. Grund dafür sind der Fachkräftebedarf sowie die wachsenden Bildungsaspirationen von Auszubildenden. Das Bildungssystem steht also vor der Aufgabe, mehr Zugänge zur Tertiärbildung zu schaffen sowohl im Hinblick auf akademische als auch auf höhere berufsbildende Abschlüsse.

Irene Kriesi und Regula Julia Leemann untersuchen in dieser Studie die damit verbundenen Herausforderungen. Sie beleuchten die Gründe für den Tertiarisierungsdrucks, zeichnen die Bildungswege in das Hochschul- und Tertiärsystem nach und zeigen, welche individuellen und institutionellen Parameter die Bildungsungleichheiten und die Durchlässigkeit beeinflussen. Mit Blick auf die BFI-Botschaft 20212024 gelte es, so die Autorinnen, Anreize für tertiäre Abschlüsse neu zu gestalten und die Durchlässigkeit weiter zu fördern. Die Bildungspolitik müsse potenzielle Barrieren identifizieren und abbauen, damit die Anzahl der Tertiärabschlüsse gesteigert werden kann.

Zitiervorschlag

Kriesi, Irene und Regula Julia Leemann (2020): Tertiarisierungsdruck Herausforderungen für das Bildungssystem, den Arbeitsmarkt und das einzelne Individuum, hg. von der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (Swiss Academies Communications 15, 6).

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