Das Paradox von sozialer Integration und Ausschluss im Schweizer Bildungswesen
Bildungsinstitutionen prägen den individuellen Lebenslauf der Menschen. Sie spielen eine zentrale Rolle für die berufliche Entwicklung des Einzelnen, die gesellschaftliche Teilhabe und den sozialen Zusammenhalt. Der von Julia Regula Leemann und Elena Makarova herausgegebene Sammelband analysiert das Spannungsfeld von sozialer Integration und Ausschluss im Schweizer Bildungswesen.
Bildung verbindet das gesellschaftliche Versprechen der Chancengleichheit mit dem Anspruch, allen die gleichen Möglichkeiten und Chancen zu eröffnen, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft. Die Autor·innen dieser Studie untersuchen, unter welchen Bedingungen Bildungsinstitutionen dieses Potenzial entfalten und das Gleichheitsversprechen einlösen und unter welchen Bedingungen sie zu Ungleichheit, Stigmatisierung und Ausgrenzung beitragen. Der Sammelband, entstanden aus einer Tagung der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie, enthält 14 Beiträge, die aufzeigen, dass das Bildungssystem sowohl Integration als auch Ausschluss erzeugt.
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