Jahresbericht 2020
Das Jahr 2020 war auch für die SAGW von der Covid-19-Pandemie geprägt. Diese reduzierte die persönlichen Begegnungen, und Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Gleichzeitig stieg die Nachfrage nach wissenschaftlichen Einschätzungen nicht nur von Medizinern, sondern auch von Ökonomen, Politologen, Soziologinnen, Bildungswissenschaftlern und Historikerinnen. Geistes- und Sozialwissenschaftler lieferten Fakten, stellten Orientierungswissen zur Verfügung und ordneten das pandemische Geschehen ein. Auch die Publikationstätigkeit ist nicht etwa eingebrochen, sondern hat in der Krise zugenommen. «Manche unnötigen Sitzungen, ausufernde Diskussionen sowie zeitraubende Kongresse blieben aus, so dass mehr Zeit und Ressourcen in die Kernaufgaben investiert werden konnten», heisst es im ersten Kapitel des Jahresberichts.
Im Generalsekretariat führte die Pandemie zu einer Konzentration auf die wesentlichen Aufgaben. Sie verstärkte die Tätigkeit in ihren Aktionslinien Ageing Society, Medical Humanities, Nachhaltiger Konsum und Chancengleichheit und richtete sie konsequent auf die Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen aus. Ein Baustein in dieser «Science for Policy» war die im Berichtsjahr publizierte Studie L’apport des sciences humaines et sociales à l’innovation en Suisse, die virtuell präsentiert und diskutiert werden konnte. Sie zeigt auf, wie die Geistes- und Sozialwissenschaften mit kommerziellen, kreativ-kulturellen und sozialen Innovationen ökonomischen und gesellschaftlichen Mehrwert generieren.
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