Magazin 2/2022: Alternativen
Das Dossier dieser Magazin-Ausgabe widmet sich der Idee der Alternative – als analytische Figur und Modus menschlicher Zukunftsgestaltung. Alternativen betonen das Vermögen des Menschen, Möglichkeiten zu erkennen, zu prüfen und aus ihnen Handlungsperspektiven zu entwickeln. Der Begriff verweist etymologisch auf die Wahl zwischen Optionen, die nicht nur gegensätzlich, sondern oft ungewöhnlich oder innovativ erscheinen. Die Fähigkeit, Alternativen zu denken, eröffnet Räume für gesellschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Transformation.
Anhand von Beiträgen aus Soziologie, Humangeografie, Kulturwissenschaft und Kunst wird die Produktivität alternativen Denkens beleuchtet. Sandro Cattacin fordert in seiner Kolumne eine alternative Open-Access-Politik, die wissenschaftliche Verlage berücksichtigt, während Nora Buletti für eine breitere Perspektivenvielfalt in der Stadtforschung plädiert. Der Bildessay von Dirk Koy übersetzt den Gedanken der Perspektivenverschiebung ästhetisch, indem er Sichtweisen buchstäblich auf den Kopf stellt.
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