In Bedrängnis: Zur Lage der Geistes- und Sozialwissenschaften
Die Geisteswissenschaften stehen unter Druck. Dabei sind sie weniger in einer inhaltlichen Krise als vielmehr mit kommunikativen Herausforderungen konfrontiert, wie die Autorin argumentiert.

Die Geistes- und Sozialwissenschaften – und ich zähle letztere auch zu den «Humanities» – stehen unter Druck. Angesichts der Versprechen der Künstlichen Intelligenz müssen sie ihre Methoden und Verfahren neu legitimieren: Suchen, finden, einordnen, in Prosa giessen, das kann grundsätzlich auch die Maschine. Auch politisch verschieben sich die Prioritäten. Mit dem Aufstieg Chinas zur Weltmacht, dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und der erneuten Präsidentschaft von Donald Trump in den USA erleben wir einen Verlust an Erwartungssicherheit. Eine überwunden geglaubte Machtpolitik kommt mit Wucht zurück, die multilaterale Diplomatie gerät unter Druck. Das zieht neue Prioritäten der staatlichen Mittelallokation nach sich: Militärische Aufrüstung kommt vor Forschung, technologische Innovation vor geisteswissenschaftlicher Erkenntnis. Welchen Wert und Nutzen haben da die Wissenschaften vom Menschen?
Die Geistes- und Sozialwissenschaften decken ein breites Fächerspektrum ab, von Philosophie, Soziologie, Politologie, Theologie und Psychologie bis zu den Literatur und Sprachwissenschaften, von Archäologie, Jurisprudenz, Ethnologie, Kommunikations-, Medien- und Musikwissenschaft bis zur Makroökonomie. Wenn wir verallgemeinernd über sie sprechen, nehmen wir unweigerlich Unschärfen in Kauf. Und doch gibt es methodisch gemeinsame Nenner. Es lohnt sich, sich diese zu vergegenwärtigen – nur so lässt sich auch verstehen, was die «Humanities» für die Gesellschaft leisten.
Was die Geistes- und Sozialwissenschaften im Kern ausmacht, ist eine antireduktionistische Haltung. Also die Überzeugung, dass es eine Form von Erkenntnis gibt, die sich von kausal-deterministischem Wissen über Prozesse im Kosmos unterscheidet.1 Während es den Naturwissenschaften primär ums Erklären geht, geht es den Geisteswissenschaften primär ums Verstehen. Diese normative Unterscheidung, die der Theologe und Philosoph Wilhelm Dilthey um 1900 etabliert hat,2 mag zwar nicht absolut trennscharf sein. Sie veranschaulicht aber doch die grundsätzliche Haltung der geisteswissenschaftlich Tätigen: Mit ihrem hermeneutischen Ansatz entdecken sie nicht gesetzliche Regelmässigkeiten, sondern kommen zu einer Erkenntnis, die immer relational, immer kontextbezogenen ist.
Eine Tatsache ist kein Atom
Max Weber, ein ausgebildeter Jurist, der mit seinen Schriften zu einem Doyen der Soziologie und Nationalökonomie wurde, verstand jegliches menschliches Handeln als soziales Handeln – als ein Handeln, das nicht im luftleeren Raum stattfindet, sondern immer auf einen Anderen oder etwas Anderes bezogen ist. Dadurch werde es erst als sinnhaft erkennbar.3 Wenn man menschliches Handeln in seinem gesellschaftlichen Sinnzusammenhang untersucht, erkennt man eine ihm eigene Zweckrationalität oder Werterationalität. Dieses Sinn-Nachvollziehen respektive Sinn-Unterstellen sollte nicht missverstanden werden: Aufgabe eines Soziologen ist es nicht, zu fragen, was für die Gesellschaft «sinnvoll», «richtig» oder «gut» wäre. Die Sozialwissenschaften sind keine Weltverbesserungsinstanz. Sie fragen vielmehr: Was tun Menschen, wenn sie etwas tun, das sie offenbar für sinnhaft erachten?
Der Systemtheoretiker Niklas Luhmann abstrahierte später radikal vom Individuum. Er sprach von komplexen sozialen Systemen, die die unendlichen Handlungsmöglichkeiten, die es in der Welt gibt, durch Selektionszwang einschränken. Sinn entsteht laut ihm durch eine selektive Beziehung zwischen einem bestimmten gesellschaftlichen System – zum Beispiel der Verwaltung oder der Wissenschaft – und der Umwelt dieses Systems; eine Differenz, die durch Kommunikation hergestellt und aufrechterhalten wird.4 Auch bei einem solchen systemtheoretischen Zugang gilt aber, dass Erkenntnis nur als relationale Erkenntnis möglich ist, dass man Phänomene also nicht losgelöst und in Reinform wie ein Atom begreifen kann.
Entsprechend fragt auch die Historikerin nicht, wie «die Vergangenheit» in einer hypothetischen Totalität gewesen ist. «Tatsachen haben keine absolute Grösse», schrieb der Historiker Paul Veyne in Geschichtsschreibung – und was sie nicht ist.5 Tatsachen existieren nicht in einer elementaren Form, sondern immer nur in Bezug auf andere Tatsachen – und vor allem in Bezug auf die Forscherin, die sie in einem konkreten Zusammenhang auffindet und davon berichtet.
Der Schweizer Historiker Herbert Lüthy formulierte es 1961 so: «Denn Geschichte ist ihrem eigentlichen Sinn nach nicht die Wissenschaft vom Gewesenen und Vergangenen: wäre dies ihre Definition, so wäre sie wirklich die närrischste aller Wissenschaften, ein müssiger Zeitvertreib für Liebhaber alter Dinge ().» Laut Lüthy gibt es nicht auf der einen Seite eine Wissenschaft von der vergangenen Vergangenheit und auf der andern Seite eine Wissenschaft vom reinen Jetzt, in dem nichts gegenwärtig ist als diese Stunde der chronometrischen Zeit. Wir können an vergangene Ereignisse nur Fragen aus der Gegenwart stellen. Umgekehrt gibt es nur immer wieder neue Wege zur Erkenntnis des Gegenwärtigen, wobei es, wie Lüthy schreibt, «das Amt des Historikers ist, dieses Gegenwärtige als Gewordenes und Werdendes zu begreifen».6
Der Wille zur kritischen Reflexion
Die Idee einer relationalen Sinnerkenntnis, die Phänomene in ihrem Zusammenspiel untersucht und bei der von der eigenen Betrachterposition nie abstrahiert werden kann, hat nicht einen Ursprung und eine Geschichte, sondern viele. Sobald Menschen darüber nachzudenken beginnen, wie die Welt eigentlich so geworden ist, wie sie ist, welche Ordnungskräfte in ihr wirken, wie sich Menschen in konkreten Kontexten verhalten, was sie antreibt, wie sie sprechen, welche kulturellen Praktiken sie unter welchen Bedingungen entwickeln, wie diese rezipiert und abgewandelt werden und welche Werte, Normen und Organisationsformen sie schaffen, um ihre gemeinsamen Angelegenheiten zu regeln – sobald man über diese Dinge methodisch, das heisst nachvollziehbar, nachzudenken beginnt, ist man geistes- oder sozialwissenschaftlich tätig.
Ein humanistischer Bildungskanon hat sich in Europa in der Renaissance herausgebildet. Er orientierte sich an den bereits in der Spätantike bezeugten sieben freien Künsten («septem artes liberales»), zu denen Fächer wie Grammatik, Rhetorik oder Moralphilosophie gehörten. Institutionalisiert wurden die meisten heute etablierten geisteswissenschaftlichen Disziplinen im 19. Jahrhundert, im Zuge der Verwissenschaftlichung des gelehrten Kanons. Dass das passiert ist, ist alles andere als selbstverständlich. Es brauchte dafür einen politischen Willen zur Bildung, zur kritischen Reflexion, zur Aufklärung der Gesellschaft über sich selbst. Es brauchte den Willen, nichts als ewig gegeben zu betrachten, sondern neue Perspektiven zuzulassen. Schliesslich musste man auch bereit sein, aufgrund plausibler Erkenntnisse über das Gewordensein der gegenwärtigen sozialen Wirklichkeit und die grundsätzliche Nicht-Zwangsläufigkeit unseres Wertekanons die gemeinsamen Angelegenheiten künftig vielleicht anders zu regeln als bisher.
Darin liegt die politische Sprengkraft der Geistes- und Sozialwissenschaften: Sie betreiben eine Kunst der Entselbstverständlichung. Sie entlarven vermeintlich gesichertes Wissen als Vorurteil, vermeintlich ewige Wahrheiten als Mythen und vermeintlich allgemeingültige Wertesysteme als vorübergehendes Flackern in einer Welt, die keinen stabilen Referenzpunkt hat. Sie gehen der Konstruktion von sprachlicher, kultureller, historischer oder epistemischer Normalität auf den Grund – und damit letztlich auch der Konstruktion von sozialem Herrschaftswissen.
Erwünschter Reichtum oder verzichtbarer Luxus
Vergegenwärtigt man sich das, ist es wenig erstaunlich, dass ein humanistischer Kanon und später die Geistes- und Sozialwissenschaften immer dann florierten, wenn es politische Spielräume gab. Wenn Gesellschaften eine gewisse Zukunftssicherheit und Offenheit hatten. Wenn sie institutionell gefestigt waren und es sich wirtschaftlich leisten konnten, in die Herstellung und Sicherung von Wissen zu investieren. Wenn sie eine demokratische Debattenkultur pflegten und das rationale Argument höher gewichteten als die Verführungsmacht von Propaganda. Wenn sie Willens waren, Fortschritt nicht nur als technologischen Fortschritt, sondern als umfassenden menschlichen Fortschritt zu verstehen und zu fördern. Diese Zukunftssicherheit und Offenheit sind heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Wir befinden uns in einem gesellschaftlichen Transformationsprozess, dessen Ausgang offen ist. Nationalstaaten setzen wieder vermehrt auf technokratische Problemlösung, es findet eine Ökonomisierung der Bildung statt, Kriterien der Effizienz und der unmittelbaren Verwertbarkeit von Wissen rücken in den Vordergrund. Studiengänge müssen rentabel sein und einen Return on Investment garantieren. Es lässt sich ein Niedergang der öffentlichen Debattenkultur beobachten, verstärkt durch den Bedeutungsverlust des Journalismus und einen Rückzug in die Echoräume der Künstlichen Intelligenz. Kaum verwunderlich, dass junge Menschen bei ihrer Berufs- und Studienwahl angesichts von drohenden Wohlstandseinbussen, Klimawandel und geopolitischen Verwerfungen wieder vermehrt auf Existenzsicherung statt auf Allgemeinbildung setzen. 2012 überlegten sich die Schweizer Universitäten noch, einen Numerus Clausus für die Geisteswissenschaften einzuführen, weil der Andrang so gross war.7 Seither sind die Studierendenzahlen gesunken, ja in einzelnen Disziplinen geradezu eingebrochen (betroffen sind vor allem die Sprachwissenschaften).8 Viele fragen sich: Entsteht in der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung ein epistemischer Reichtum, der zum Gelingen einer funktionierenden Demokratie beiträgt, oder ist sie ein verzichtbarer Luxus? Dabei gibt es durchaus Raum für Selbstkritik. Lange Zeit haben es sich Wissenschaftler·innen in ihren ausdifferenzierten Kommunikationssystemen – mit Luhmann gesprochen – etwas gemütlich gemacht. Intellektuelle wagen es selten, ihre Erkenntnisse auch populärer darzustellen und in Wikipedia-Beiträgen, Podcasts, auf Social Media oder an öffentlichen Veranstaltungen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Erdrückt von den universitären Lehr- und Verwaltungsverpflichtungen, gefangen im akademischen Publikationskarussell und vielleicht auch aus Angst, im kleinteiligen Netzwerk von Fachkollegen, die sich gegenseitig Gutachter sind bei Projektanträgen, als unseriös zu gelten, konzentriert man sich auf den Pflichtteil. Dabei sind die Möglichkeiten für eine Popularisierung von Wissen heute so vielfältig wie nie zuvor, und wer sich ernsthaft Mühe gibt, in einen gesellschaftlichen Dialog zu treten, wird seine methodischen Standards nicht preisgeben müssen, sondern schärfen können. Wer hier mutig aktiv wird und nicht nur sendet, sondern auch empfängt, kann der Gefahr entgegenwirken, dass die Distanz zwischen den Steuerzahlerinnen und der eigenen Community irgendwann ungemütliche Rückkoppelungseffekte zeitigt.
Die Lust am Wissen
Einordnungswissen und Deutungsangebote sind auf jeden Fall nach wie vor gefragt. Bildungseinrichtungen, öffentliche Verwaltungen, Medien, Museen, Archive, Verlage, Nichtregierungsorganisationen, Kulturinstitutionen und die Kommunikationsabteilungen von Unternehmen – sie alle brauchen weiterhin nicht Zahntechniker und Maschinenbauingenieure, sondern gut informierte, methodisch denkende Menschen mit Talent zur kontextbezogenen Erkenntnis und zur Selbstorganisation. Es besteht auch nach wie vor ein öffentliches Interesse an historischen, philosophischen und kulturellen Fragestellungen – auch wenn dieses Interesse vorwiegend ausserhalb klassischer akademischer Strukturen bedient wird, etwa in Ausstellungen oder Radiobeiträgen. Eine stärkere Verzahnung zwischen Wissenschaft, Praxis und populärer Bildung könnte helfen, den Wert der Geisteswissenschaften sichtbarer zu machen. Gleichzeitig gilt es, die Geistes- und Sozialwissenschaften gegen ein utilitaristisches Denken zu verteidigen. Sie haben einen Wert in sich, jenseits unmittelbarer Anwendbarkeit und eng verstandener gesellschaftlicher Relevanz. Selbstverständlich ist eine Welt denkbar, in der niemand mehr längst ausgestorbene Sprachen wie Hethitisch studiert. Allerdings verlören wir damit einen Wissensschatz und ein lebendiges Forschungsgebiet, das weit über die Sicherung von Kulturgut hinausgeht. Vertreterinnen der indoeuropäischen Sprachwissenschaften mit Spezialisierung Hethitisch und Luwisch sind die einzigen, die in Aussicht stellen können, die 2023 neu entdeckte Tontafel mit hethitischer Keilschrift in einer bisher unbekannten anatolisch-indoeuropäischen Sprache aus der Grabungsstätte Hattua, der Hauptstadt der Hethiter (heute Türkei), zu entziffern und zu kontextualisieren. Ohne sie wäre die Scherbe für uns wertloser Müll. Nur dank Archäologen und Indogermanisten haben wir überhaupt Kenntnis von den Hethitern, die vor rund 4000 Jahren über ein mächtiges Reich herrschten. Wir wissen über ihr ausgefeiltes Rechtssystem, ihre Wirtschaft, ihre Geschichte und die Beziehungen zu ihren Nachbarn Bescheid.9 Dieses Wissen kann uns Referenz sein – nicht im Sinne einer Blaupause, die es zu kopieren und wieder anzuwenden gälte, sondern als Mind-Opener und Horizonterweiterung für das umsichtige Regeln unserer eigenen rechtlichen, wirtschaftlichen und politischen Angelegenheiten. Philosophie, Geschichte oder Linguistik stillen nicht primäre Lebensbedürfnisse. Sie sind jedoch nicht weniger relevant als die Quantenphysik, die Halbleitertheorie, die WC-Spülung oder die Erfindung des Penicillins. Nur wer einen engen Begriff von Relevanz hat, wird die Geistes- und Sozialwissenschaften als verzichtbaren Luxus statt geistigen Reichtum und erstrebenswerte Fülle bezeichnen. Wenn wir den intellektuellen Überfluss nicht mehr als Mehrwert erkennen, verharren wir in geistiger Naivität.10 Wir verlieren Möglichkeiten der Selbsterkenntnis und des Denkens von Alternativen. Und wir verlieren ein ganz eigenes Glücksgefühl durch den Gebrauch unseres Verstandes und daraus hervorgehende Innovation. Wer einmal die Lust an der intellektuellen Herausforderung, am Fragenstellen, Recherchieren und Argumentieren entdeckt hat, wird wissen, wovon hier die Rede ist. Es sind mächtige Instrumente: Sie verändern einen, und sie verändern die Welt.
Fussnoten
- Gabriel, Markus et al.: Auf dem Weg zu einer Neuen Aufklärung. Ein Plädoyer für zukunftsorientierte Geisteswissenschaften. Bielefeld, Transcript 2022, S. 21f.
- Dilthey, Wilhelm: Die Entstehung der Hermeneutik, in: Gesammelte Schriften, Bd. 5: Die Geistige Welt. Einleitung in die Philosophie des Lebens. Tübingen, Mohr Siebeck 1900. Siehe auch Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik. 7. durchgesehene Auflage. Tübingen, Mohr Siebeck 1960/2010.
- Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft (Grundriss der Sozialökonomik, Abt. 3). Tübingen, Mohr 1922. 5. revidierte Auflage mit textkritischen Erläuterungen 1976.
- Luhmann, Niklas: Sinn als Grundbegriff der Soziologie, in: Habermas, Jürgen und Niklas Luhmann (Hg.): Theorie der Gesellschaft oder Sozialtechnologie. Was leistet die Systemforschung? Frankfurt am Main, Suhrkamp 1971, S. 25–100.
- Veyne, Paul: Geschichtsschreibung – und was sie nicht ist. Frankfurt am Main, Suhrkamp 1990/2015, S. 35.
- Lüthy, Herbert: Geschichte als Selbstbesinnung, in: Werke, Bd. III (Essays I), Ort, Verlag Jahr, S. 393–409. Zitate auf S. 393.
- «Sozial- und Geisteswissenschaften droht Numerus clausus», in: SRF, 10 vor 10, 02.01.2013. https://www.srf.ch/news/schweiz/schweiz-sozial-und-geisteswissenschaften- droht-numerus-clausus, Stand: 31.10.2025.
- Siehe Nauer, Heinz, Stella Noack und Christian Weibel: Stagnierende Studierendenzahlen in den Geistes- und Sozialwissenschaften. SAGW-Bulletin 2/2023, S. 8–11. Eine umfassende Studie zur Entwicklung der Studierendenzahlen, die die SAGW in Auftrag gegeben hat, wird 2026 erscheinen.
- Schachner, Andreas: Hattuscha. Auf der Suche nach dem sagenhaften Grossreich der Hethiter. München, C.H. Beck 2011. Klein, Ezra und Derek Thompson: Abundance. How We Build a Better Future. London, Profile Books 2025.
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