Sprachwissenschaften

Forschungsprojekte

Universität Basel: “Relational Work” und Identitätskonstruktion in Email-Therapien
Die Studie, Teil des SNF-Projektes “Language and Health Online”, untersucht den interpersonellen Aspekt der Sprache in Email-Therapien aus einer linguistischen Perspektive. Zentral ist die Forschungsfrage, wie eine therapeutische Beziehung rein durch schriftliche Sprache erarbeitet und weiterentwickelt werden kann. Ein Schwerpunkt der Studie ist der Einfluss des Mediums Email auf die Sprache – beispielsweise werden Grenzen und Potentiale des Mediums von Klienten und Therapeuten spezifisch genutzt (z.B. die copy-paste-Funktion in Emails).

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Universität Basel: Datengetriebene Beteutungsermittlung (Data-Mining und Visualisierung)
Dieses Projekt befasst sich mit der datengetriebenen Bedeutungsermittlung in Untersuchungen im Bereich der historischen Sprachwissenschaft. Mit Hilfe von Data-Mining Techniken sowie Vektorraumsemantik wollen wir aufzeigen, wie die diachronische Entwicklung von Konstruktionen wie z.B. [Verbalphrase + the hell out of + Nominalphrase] im Englischen analysiert werden kann.

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Infrastrukturprojekte

Universität Basel/ Universität Freiburg i. Br.: Digitales Lehr- und Lernkorpus für angehende LinguistInnen
Dieses Projekt einer Gruppe aus Basler und Freiburger Forschern intendiert die Erstellung eines Lernkorpus mündlicher Sprachdaten für Studierende. Diese sollen dadurch in der Lage sein, eigenständig methodische und inhaltliche Fragestellungen der linguistischen Forschung unter kontrollierten Bedingungen bearbeiten zu können.

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Forschungsinfrastruktur ortsnamen.ch
Das Infrastrukturprojekt ortsnamen.ch stellt Resultate der schweizerischen Ortsnamenforschung der Öffentlichkeit zur Verfügung und orientiert über den Stand der Namenforschung in der Schweiz. Ortsnamen.ch leistet und gewährleistet seit 10 Jahren die Sicherung und elektronische Veröffentlichung von Daten aus laufenden und abgeschlossenen toponomastischen Projekten der Schweiz.

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Schweizerisches Idiotikon digital
Mit bisher 16 abgeschlossenen Bänden und dem in Arbeit befindlichen 17. Band, die zusammen über 150 000 Stichwörter enthalten, ist das Schweizerische Idiotikon schon vor seinem Abschluss das umfangreichste Regionalwörterbuch im deutschen Sprachraum. Es dokumentiert die deutsche Sprache in der Schweiz vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart, die älteren Sprachstufen genauso wie die lebendige Mundart.

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Universität Basel: Kollokationenwörterbuch für den Alltag
Das Kollokationenwörterbuch wird am Deutschen Seminar der Universität Basel unter der Leitung von Annelies Häcki Buhofer erarbeitet. Digital sind sowohl Ausgangsdaten als auch Methoden und Resultate.

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Forschungsstelle Solothurnisches Orts- und Flurnamenbuch: Datenbank für Orts- und Flurnamen
Seit 2008 ist die Forschungsstelle an der Universität Basel unter dem Gesamtprojekt Namenbuch der Nordwestschweiz zusammen mit dem Namenbuch der Gemeinden des Kantons Basel-Landschaft und dem Orts- und Flurnamenbuch des Kantons Basel-Stadt angegliedert. Durch die Auswertung von rund 2‘500 Quellen an etwa 60 verschiedenen Standorten in der Schweiz ist eine Datenbank mit über 237’000 Belegen für Orts-, Flur- und teilweise auch Personennamen entstanden.

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Common Language Resources and Technology Infrastructure (CLARIN)
CLARIN aims at providing easy and sustainable access for scholars in the humanities and social sciences to digital language data (in written, spoken, video or multimodal form) and advanced tools to discover, explore, exploit, annotate, analyse or combine them, independent of where they are located.

Schweizer Text Korpus «C4»
Das Projekt SCHWEIZER TEXT KORPUS ist Teil eines internationalen Forschungsvorhabens, welches das Ziel verfolgt, die deutsche Standardsprache des 20. Jahrhunderts ausgewogen zu erfassen und online zugänglich zu machen, indem deutschsprachige Texte aller Art digitalisiert werden (Zeitungsartikel, Werbung, Formulare, Anleitungen, Ratgeber, populäre Fachliteratur, Jugend- und Trivialliteratur, Belletristik etc.). Das so entstehende digitale Textkorpus trägt den Namen «C4» und umfasst rund 80 Millionen Textwörter.

Open Language Archives Community (OLAC)
OLAC, the Open Language Archives Community, is an international partnership of institutions and individuals who are creating a worldwide virtual library of language resources by: (i) developing consensus on best current practice for the digital archiving of language resources, and (ii) developing a network of interoperating repositories and services for housing and accessing such resources.

Universität Bern: Atlante linguistico ed etnografico dell’Italia e della Svizzera meridionale (AIS)
Nella banca dati si ritrovano tutte le fotografie relative ai rilevamenti effettuati per l’Atlante linguistico ed etnografico dell’Italia e della Svizzera meridionale (AIS) scattate da Paul Scheuermeier, Gerhard Rohlfs e Max Leopold Wagner.

Universität Zürich und Tribhuvan University, Kirtipur: CLC (Chintang Language Corpus)
The Chintang Language Research Program aims at a rich documentation and in-depth analysis of Chintang, a language of the Kiranti subgroup of Sino-Tibetan spoken in Eastern Nepal. The Chintang corpus is hosted by the DoBeS archive in Nijmegen.

Universität Zürich/ Universität Stuttgart: Le Nouveau Corpus d'Amsterdam
Le Nouveau Corpus d'Amsterdam (NCA) is the new version (revised, lemmatized, XML-formatted) of The Amsterdam Corpus of Old French Literary Texts, which was compiled at the beginning of the 1980s. It contains about 200 different texts, written between the beginning of the 11th and the end of the 14th century, some of them in several versions, which adds to a total of almost 300 text samples with more than three million words (tokens). The corpus, the lexical resources used for the annotation and the documentation are available free of charge for non-commercial, non-profit research purposes for registered users (registration is free, but requires a license agreement).

Universität Zürich: PADLF (Les plus anciens documents linguistiques de la France)
La collection des Plus anciens documents linguistiques de la France (DocLing) fournit l’édition des chartes françaises du XIIIe siècle, conservées sous une forme originale et pour l’essentiel inédites. Le projet a été initié en 1974 et poursuivi depuis 1998 sous un format électronique. La présente édition comporte 2185 documents de 1204 à 1331 couvrant une grande partie du Nord-Est de la France (Flandre, Champagne, Lorraine, Franche-Comté, Bourgogne), ainsi que les plus anciens actes de la chancellerie royale (133 documents). Il est désormais possible d’interroger cette base de données textuelles de différentes manières à des fins linguistiques, philologiques et historiques.

Netzwerke

www.linguisten.de
Universitäts- und parteiunabhängiges Forum zur Allgemeinen Sprachwissenschaft (Linguistik) und als Forum für die StuTS als Bundesfachschaftentagung Sprachwissenschaft. Das Forum ist offen für alle, vom interessierten Laien bis zum Lehrstuhlinhaber. Das Themengebiet Sprachwissenschaft(en) wird hierbei großzügig ausgelegt und soll weder Einzelphilologien noch Teil- oder Nachbardisziplinen ausschließen. Jede wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Sprache(n) ist willkommen, egal unter welchem Namen oder Denkmuster!

Linguistlist
Linguistlist stellt unter anderem Mailinglisten, ein Register von Forschenden (über 27'000), Konferenzlisten und Joblisten zur Verfügung.

Swiss-linguistics – Platform for linguists
Swiss-linguistics.com is a platform dedicated to sharing and providing information on linguistics in Switzerland. The site primarily serves as an interface for people working in the field of linguistics in Switzerland, regardless of their departmental affiliation or field of interest.

Nationale Wörterbücher
Die vier Nationalen Wörterbücher umfassen das Wörterbuch der Schweizerdeutschen Sprache (Idiotikon), das Glossaire des patois de la Suisse romande, das Vocabolario dei dialetti della Svizzera italiana und den Dicziunari Rumantsch Grischun. Alle vier sind Dialektwörterbücher, welche die unterschiedlichen Varianten der Standardsprache erklären, dokumentieren und belegen. Sie befinden sich in unterschiedlichen Stadien ihrer Erarbeitung und verfolgen unterschiedliche Digitalisierungsprojekte. So ist beispielsweise eine digitale Ausgabe des Idiotikons sowohl über eine Stichwort- als auch eine Volltextsuche erschlossen. Die Artikel des Vocabolario sind teilweise auf der Website als pdf vorhanden, und eine Datenbank ermöglicht gezielte Abfragen. Die Publikationen sowie die Bilder der Fototeca des Institut dal Dicziunari Rumantsch Grischun sind über einen Webshop online verfügbar.

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