Almanach Nr. 2
Letztes Jahr hat die Kunstwelt eine grosse Persönlichkeit verloren, die libanesisch- amerikanische Künstlerin, Dichterin und Schriftstellerin Etel Adnan (1925–2021). Geboren im Libanon als Tochter einer griechisch-christlichen Mutter aus Smyrna und eines syrisch-muslimischen Vaters, wuchs sie in einem mehrsprachigen Umfeld (Griechisch, Türkisch, Französisch, Arabisch) auf und zog später nach Kalifornien, wo sie in Berkeley Kunst studierte. Dieser Lebenslauf ist typisch für eine Generation von transkulturellen Künstler:innen, die durch Abstraktion Themen der Zugehörigkeit und der Mobilität in ihren Werken thematisieren.Das Titelblatt dieser Almanach-Ausgabe zeigt das Bild Allah aus dem Jahr 1976.



