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Jahrestagung 2016: Architektursemiotik. Zur Zeichenhaftigkeit des gebauten Raumes

19. März 2016 — Université de Lausanne

Das Lesen von Architektur feiert Konjunktur. Gebaute Räume werden in letzter Zeit wieder vermehrt als Metaphern, Systeme oder Medien einer komplexen Zeichensprache analysiert. Anders jedoch als im homogeneren, (post-)strukturalistischen Diskurs der 1960er und 1970er Jahre wird Architektursemiotik heute aus unterschiedlichen theoretischen und disziplinären Richtungen thematisiert. So gibt es über den Status der Zeichenhaftigkeit von Architektur keinen Konsens, aber auch kaum eine fächer- und kulturübergreifende Diskussion. Dem Problem der Lesbarkeit architektonischer Zeichen soll darum ein Diskussionsraum eröffnet werden, in dem sich kunsthistorische, philosophische, kultur- und literaturwissenschaftliche Positionen treffen können.
Ziel des Studientags ist die interdisziplinäre und interkulturelle Debatte über die Frage, was eine semiotisch orientierte Theorie für das Verständnis unserer globalisierten (Bau-) Kulturen beitragen kann.

Mit Vorträgen von Christoph Baumberger (ETH Zürich), Bruno Reichlin (Accademia di architettura, Mendrisio) und Julia Weber (FU Berlin).

Konzeption und Organisation: Elias Zimmermann, Hans-Georg von Arburg
In Kooperation mit: Philosophische Gesellschaft Zürich; Schweizerische Akademische Gesellschaft für Germanistik