Jahresbericht 2024 der SGJF

Erik Petry, Präsident01. Januar 2025

Im Jahr 2024 hat sich die SGJF an der Organisation einer Veranstaltung im Rahmen der jährlichen Tagung der Association for Jewish Studies (AJS) beteiligt. Die AJS-Konferenzen finden jeweils im Dezember in den USA statt. Als Vorlauf gibt es aber in verschiedenen (europäischen) Städten Panels, die sich einem für die Jewish Studies wichtigen Bereich widmen. Das Panel der SGJF (in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Judaistik der Universität Bern) fand am 15.12.2024 an der Universität Bern stat. Der Titel lautete «Jüdische Studien und die Universität/Les études juives et l’université». Es nahmen teil: Elisabeth Hollender (ehemalige Präsidentin der European Association for Jewish Studies), Michèle Tauber (Professorin für Judaistik an der Universität Strassburg), Jacques Ehrenfreund (Professor für Judaistik an der Universität Lausanne), Monika Amsler (SNF-Ambizione-Professorin) sowie Erik Petry (Präsident der SGJF). Das Panel (dt/frz) wurde geleitet von René Bloch (Professor für Judaistik an der Universität Bern). Die Veranstaltung, die öffentlich war, wurde von ca. 50 Personen besucht.

Es wurde beschlossen, mit dem «Fachverband für Judaistik, Jüdische Studien und Jüdische Theologien in Deutschland» in Kontakt zu treten, um institutionelle Kooperationen zu vereinbaren. Die Initiative ging vom deutschen Fachverband aus.

Weiterhin gilt, dass die von der SGJF mit herausgegebene Zeitschrift «Judaica. Neue digitale Folge» (JNDF) unser erfolgreichster Punkt ist. Daher kann ich nur wiederholen, was auch im letzten Jahresbericht geschrieben wurde: Wir erleben mit der JNDF einen hohen Outreach innerhalb und ausserhalb der Schweiz und bieten gleichzeitig niederschwellige Publikationsmöglichkeiten, wobei «niederschwellig» nicht die Qualität und das Peer-Review-Verfahren meint, sondern die leichte Zugänglichkeit für (vor allem junge) Forscher:innen in der Schweiz.

Link zur Zeitschrift und zur sechsten Nummer der JNDF:

https://judaica.ch/issue/view/judaica-6-2025