Jahresbericht 2022 der SGJF

Erik Petry, Präsident01. Januar 2023

Das Jahr 2022 hat mit einer gewissen Verzögerung das Ende der Pandemie-Einschränkungen im Herbst gebracht. Doch hat die Pandemie erhebliche Verwerfungen in Vereinsstrukturen und Kultureinrichtungen gebracht. So auch bei der SGJF. Es ist uns daher im Herbst 2022 nicht gelungen, zusätzliche Veranstaltungen zu organisieren. Für die Vorstandsmitglieder ist unbestritten, dass sich die SGJF angesichts der genannten Verwerfungen, neuen Anforderungen und fortschreitender Digitalisierung neu ausrichten muss, zumal auch die vielen jungen Forscher:innen, die das zukünftige Potential für die SGJF bilden, andere Ansprüche an eine solche Wissenschaftsgesellschaft haben als dies noch vor z.B. 5 Jahren der Fall war. Hier muss sich die SGJF fragen, was wir für die Forscher:innen im Bereich der Judaistik in der Schweiz leisten können, was unser USP sein wird (neben der sehr erfolgreichen online-Zeitschrift). Diese Fragen müssen 2023 angegangen werden.

Somit ist die Arbeit für die von der SGJF mit herausgegeben Zeitschrift «Judaica. Neue digitale Folge» (JNDF) unser aktiver Punkt, wobei wir die Arbeit an der JNDF allerdings als sehr erfolgreich betrachten. Die JNDF bietet für die die Schweiz eine Zeitschrift, die den modernsten Anforderungen an eine wissenschaftliche digitale Publikation entspricht und über die digitale Verbreitung die Schweizer Judaistische Forschung auch ausserhalb der Schweiz bekannter macht. Für 2022 wurde entschieden, keine gesonderte Bibliographie Publikationen zur Schweizer Judaistik zu erstellen. Die Frage wird 2023 neu diskutiert.

Link zur Zeitschrift und zur vierten Nummer der JNDF:

https://judaica.ch/issue/view/1210