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Grosse Jubiläumstagung in Bern

Dieses Jahr feiert die Schweizerische Gesellschaft für Theaterkultur (SGTK) ihren 90. Geburtstag, der Hans Reinhart Ring wird 60 Jahre alt und das von der SGTK mitbegründete Institut für Theaterwissenschaft (ITW) der Universität Bern wird 25 Jahre.

Aus diesem Anlass veranstalteten die SGTK und das ITW am 8. Und 9. Dezember 2017 eine Jubiläumstagung am ITW. Beleuchtet wurden die Geschichte der SGTK, des Hans-Reinhart-Rings und des ITW, aber auch aktuelle Bedingungen des Theaterschaffens in der mehrsprachigen Schweiz.

Die Tagung wurde mit einem Festvortrag von Prof. Dr. Thomas Hunkeler (Universität Fribourg) zur Mehrsprachigkeit im Theater eröffnet, ergänzt durch die Vernissage der Ausstellung zu Oskar Eberle, Regisseur, Autor und Mitbegründer der SGTK, und durch die Präsentation des neuen Bandes von MIMOS. Schweizer Theater-Jahrbuch. Der Band ist Ursina Lardi, der Trägerin des Schweizer Grand Prix Theater / Hans-Reinhart-Ring gewidmet.

Programm: theaterwissenschaft.unibe.ch

© Adrian Moser / BAK

Ursina Lardi erhält den Schweizer Grand Prix Theater / Hans-Reinhart-Ring 2017

Der Schweizer Grand Prix Theater/Hans-Reinhart-Ring 2017 geht an die Bündner Schauspielerin Ursina Lardi. Bundesrat Alain Berset und der Ko-Präsident der SGTK Andreas Härter überreichten ihr den Preis am 24. Mai im LAC Lugano Arte e Cultura. Die Verleihung fand erstmals in der italienischsprachigen Schweiz anlässlich der Eröffnung des 4. Schweizer Theatertreffens statt.

Diese höchste Theaterauszeichnung der Schweiz setzt die Tradition des Hans-Reinhart-Rings fort, der 1957 von der SGTK ins Leben gerufen wurde. Als Symbol der Tradition überreicht die SGTK weiterhin einen individuell angefertigten Hans-Reinhart-Ring – dieses Jahr zum sechzigsten Mal. Ausserdem dokumentiert die SGTK im Rahmen ihrer Publikationsreihe MIMOS. Schweizer Theater-Jahrbuch das Wirken des jeweiligen Gewinners bzw. der Gewinnerin.

Medienmitteilung

Viel Publikum beim Podiumsgespräch in Lugano

Zum 60. Jubiläum des Hans-Reinhart-Rings veranstaltete die SGTK am 25. Mai 2017 eine Podiumsdiskussion im Rahmen des Schweizer Theatertreffens. Ein zahlreiches Publikum aus allen Landesteilen verfolgte mit Interesse diese mehrsprachige Debatte, die im LAC Lugano Arte e Cultura stattfand. Die Ringträger/innen Gardi Hutter, Giovanni Netzer und Omar Porras diskutierten mit den Theaterkritikern Andreas Klaeui und Pierre Lepori zu Fragen wie die Bedeutung von nationalen Theaterpreisen in der ebenso vielfältigen wie zerklüfteten Theaterlandschaft der Schweiz oder wie man den interregionalen und internationalen Austausch noch stärker fördern könnte.

Spielwiesen des Globalen: 2. Band der Reihe "itw: im dialog" erschienen

»itw : im dialog« wirft in regelmäßig erscheinenden Ausgaben einen Blick auf Ästhetiken, Tendenzen und Themen des internationalen Gegenwartstheaters.

Der zweite Band, das Buch zum Symposium »itw : im dialog – Spielwiesen des Globalen«, reflektiert die Funktion von internationalen Theaterfestivals, Gastspielhäusern und spezifischen Theaterproduktionen. Im Fokus stehen hierbei die ästhetischen, kulturpolitischen sowie die gesellschaftlichen Dimensionen des gegenwärtigen Theaters.

Das Buch versammelt Vorträge, Gespräche mit KünstlerInnen und Aufführungsanalysen zeitgenössischer Inszenierungen und Performances von Christophe Meierhans, Ontroerend Goed, Robbert&Frank/Frank&Robbert, Schick/Gremaud/Pavillon, Tom Struyf, TricksterP und White on White. 

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MIMOS 2016: Buchvernissage in der Roten Fabrik

Die Vernissage der aktuellen Ausgabe von MIMOS. Schweizer Theater-Jahrbuch  über Theater HORA fand am 13. Januar 2017 in der Zürcher Roten Fabrik statt. Der Anlass wurde von der HORA'BAND musikalisch umrahmt. Die zahlreichen Gäste hatten auch die Gelegenheit, dem Try-out der neuen HORA-Produktion Gespräche über Gott beizuwohnen.

L Impressionen der Buchvernissage von Mimos 2016 in Zürich

MIMOS 2016 ist erschienen!

Von Spezialisten verfasst und reich bebildert, richten sich die mehrsprachigen Bände der Reihe MIMOS, Schweizer Theater-Jahrbuch an Fachleute wie an ein breites Publikum.

Der neueste Band widmet sich dem weiten Spektrum der künstlerischen Arbeit und den aktuellsten Entwicklungen von Theater HORA, dem diesjährigen Träger des Schweizer Grand Prix Theater / Hans-Reinhart-Ring. 1993 in Zürich als Kulturwerkstatt für Menschen mit einer geistigen Behinderung entstanden, erobert heute die Gruppe als «freie Republik» die Bühnen weltweit.

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Theater HORA

Hans-Reinhart-Ring 2016 an Theater HORA

Das Theater HORA in Zürich erhält den Schweizer Grand Prix Theater/Hans-Reinhart-Ring 2016. Damit zeichnet das Bundesamt für Kultur, in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Theaterkultur, eine Institution aus, die seit 25 Jahren Menschen mit einer geistigen Behinderung professionelles Theaterspielen ermöglicht. Die Auszeichnung wurde in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset im Théâtre de Carouge in Genf verliehen. Die Verleihung der Schweizer Theaterpreise fand zur Eröffnung des 3. Schweizer Theatertreffens statt, zum ersten Mal in der Romandie.

Das Theater HORA erhält den diesjährigen Hauptpreis der Schweizer Theaterpreise für seine umfassende Arbeit mit Menschen mit geistigen Behinderungen. HORA macht dabei künstlerisch keine Zugeständnisse und ist heute weit über die Landesgrenzen bekannt. Der Theaterpädagoge Michael Elber gründete die Gruppe 1989. Seit 2009 bietet das Theater HORA Menschen mit einer geistigen Behinderung ergänzend eine anerkannte Schauspiel-Ausbildung. Die Produktion «Disabled Theater» des französischen Choreographen Jerôme Bel wurde 2013 zum Berliner Theatertreffen eingeladen und mit einem Schweizer Tanzpreis ausgezeichnet. Seither tourt das Theater HORA weltweit.

Tagung "Portraits de spectateurs de théâtre"

Vom 14. bis 15. April 2016 findet an der Uni Lausanne eine Tagung zum Thema "Portraits de spectateurs de théâtre: faire oeuvre de réception". Diese Tagung wird von der Schweizerischen Gesellschaft für Theaterkultur (SGKT) und von der SAGW unterstützt. Bekannte Forscher aus dem französischen Raum nehmen teil. Sie referieren und debattieren über die Rolle und die Funktion des Zuschauers heute und in der Geschichte.

L Link zur Webseite der Tagung

Das Schweizer Theater-Jahrbuch 2015 über Rimini Protokoll ist erschienen!

Am 15. Dezember 2015 hat die SGTK in der Kaserne Basel den druckfrischen Band ihrer Reihe MIMOS. Schweizer Theater-Jahrbuch präsentiert. Die viersprachige Publikation ist der bahnbrechenden Arbeit des Theaterkollektivs Rimini Protokoll gewidmet, das mit dem Schweizer Grand Prix Theater / Hans-Reinhart-Ring 2015 geehrt wurde. Im Rahmen der Buchvernissage wurde auch eine Filmdokumentation zum interaktiven Projekt Welt-Klimakonferenz von Rimini Protokoll gezeigt. Stefan Kaegi, Mitglied des Kollektivs, diskutierte im Anschluss an den Film mit dem Publikum. Die Veranstaltung wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Kultur und der Kaserne Basel organisiert. 

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L Impressionen der Buchvernissage in der Kaserne Basel

Erster Band der Reihe itw : im dialog - Forschungen zum Gegenwartstheater online verfügbar

Der erste Band Arbeitsweisen im Gegenwartstheater der neuen theaterwissenschaftlichen Reihe itw : im dialog – Forschungen zum Gegenwartstheater, hg. von Beate Hochholdinger-Reiterer (ITW, Universität Bern), steht ab sofort auf der Plattform BOP (Bern Open Publishing) als Open Access zur Verfügung.

Arbeitsweisen im Gegenwartstheater, hg. von Beate Hochholdinger-Reiterer, Mathias Bremgartner, Christina, Kleiser und Géraldine Boesch, ist das Arbeitsbuch zum Symposium itw : im dialog – Arbeitsweisen im Gegenwartstheater, das im Mai 2014 vom Institut für Theaterwissenschaft der Universität Bern in enger Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Theaterkultur und dem Berner Theaterfestival AUAWIRLEBEN organisiert wurde.

Der Band versammelt Vorträge, Gespräche mit Künstler/innen sowie Aufführungsanalysen zeitgenössischer Inszenierungen aus der Ausgabe 2014 von AUAWIRLEBEN. Mit Beiträgen von Annemarie Matzke, Barbara Gronau, Sandra Umathum, Philipp Schulte, Karin Nissen-Rizvani und Gesprächen mit Alexander Devriendt und Joeri Smet (Ontroerend Goed), Sebastian Brünger (Rimini Protokoll), Tomas Schweigen (FADC/Theater Basel) und Sabine Harbeke (Autorin/Regisseurin).

L Hier können alle Beiträge kostenlos abgerufen werden
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