Studien Schweiz

Statistischer Sozialbericht Schweiz 2015

Das Bundesamt für Statistik hat 2011 zum ersten Mal den Statistischen Sozialbericht Schweiz publiziert. Er dient als Bericht des Bundesrates in Erfüllung des 2001 von Nationalrat Rossini eingereichten Postulats «Legislatur. Sozialbericht» (2002 P 01.3788). Das Postulat verlangte nicht nur die Erstellung von Statistiken und eines Systems von Sozialindikatoren, sondern auch die Publikation eines Sozialberichts einmal pro Legislaturperiode.


Dieser zweite Bericht beschreibt gesamtschweizerisch die wichtigsten sozialen und wirtschaftlichen Tendenzen sowie die verschiedenen Risiken, denen man im Lebensverlauf ausgesetzt sein kann. Ein weiterer Teil analysiert einerseits den Schutz, den das schweizerische System der sozialen Sicherheit bietet. Andererseits geht er auf Bevölkerungsgruppen ein, die durch das System wenig bzw. nur ungenügend abgedeckt werden.

Diese Publikation ist sowohl elektronisch wie gedruckt verfügbar.

Sozialbericht 2012: Fokus Generationen

Junge fühlen sich stärker diskriminiert als Senioren: In der Schweiz gibt es keinen Generationenkonflikt. Aber ausserhalb der Familienstrukturen leben alte und junge Menschen aneinander vorbei, und die jungen fühlen sich stärker diskriminiert als die alten. Das zeigt der "Sozialbericht 2012", der vom Schweizer Kompetenzzentrum Sozialwissenschaften FORS mit der Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) herausgegeben wird.

Um den Sozialbericht 2012 zu bestellen, klicken Sie hier.

Der Sozialbericht 2012 ist den Generationenbeziehungen gewidmet sein. Er beinhaltet Beiträge von Marc Szydlik (zu Generationentransfers und Ungleichheit), Olivier Moeschler (zu Generationen und kulturelle Praktiken), Walter Rehberg und Benjamin Moser (zu Diskriminierung nach Alter), Kathrin Kissau und Martina Rothenbühler (zur politischen Partizipation junger Erwachsener) und Pierre Dessemontet und Martin Schuler (zur räumlichen Dynamik der Generationenbeziehungen).

Anhand von 75 Indikatoren werden die Generationenbeziehungen in den Bereichen "Soziale Güterverteilung", "kulturelle Vielfalt", "soziale Integration", "politische Gestaltung" und "Umwelt und Gesellschaft" umfassend dargestellt und erklärt.

Mehr Informationen zum Sozialbericht finden Sie hier.

Brüchiger Generationenkitt? Eine Publikation zur Veranstaltungsreihe

Im Anschluss an die Veranstaltungsreihe "Brüchiger Generationenkitt?" wurden die Beiträge in einer Publikation durch das Forum für Universität und Gesellschaft der Universität Bern herausgegeben.

"Zehn Thesen zur Demografie – Ein Manifest für die Arbeit", Travail Suisse

Am Kongress von Travail.Suisse vom 10. September 2011 haben die Delegierten zehn Thesen zur Demografie verabschiedet. Diese Thesen zeigen das Manko der bisherigen Demografiediskussionen auf und legen dar, wo nach Ansicht von Travail.Suisse die politischen Handlungsschwerpunkte liegen müssen, wenn die Schweiz die demografische Entwicklung erfolgreich meistern will. Für mehr Informationen und um das Dokument mit dem Titel "Zehn Thesen zur Demografie - ein Manifest für die Arbeit" abzurufen, bitte hier klicken.

Arbeitskräftemangel 2010-2030: Modellierung der Auswirkungen möglicher Gegenmassnahmen

In einer Simulationsrechnung werden die Effekte der von Travail Suisse vorgeschlagenen Massnahmen zur Förderung der Arbeitsmarktbeteiligung bis 2030 durch das Büro BASS geschätzt und der Entwicklung des prognostizierten Arbeitkräftemangels ohne Gegenmassnahmen gegenüber gestellt.

Link und weitere Informationen zur Studie «Arbeitskräftemangel 2010-2030: Modellierung der Auswirkungen möglicher Gegenmassnahmen»

Statistischer Sozialbericht Schweiz 2011. BFS. Bericht des Bundesrates vom 18.05.2011 in Erfüllung des Postulats «Legislatur. Sozialbericht» (2002 P 01.3788)

In der öffentlichen Debatte steht die soziale Lage der Bevölkerung vermehrt im Fokus. Eine statistische Gesamtschau, die sowohl die wirtschaftliche und soziale Situation der Bevölkerung als auch den gesamtgesellschaftlichen Kontext berücksichtigt, fehlte bis anhin.
Anhand ausgewählter wirtschafts- und sozialstatistischer Informationen beschreibt der Bericht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Schweiz in den letzten Jahren. Es werden die Zusammenhänge aufgezeigt, die zwischen strukturellen Veränderungen von Wirtschaft und Gesellschaft und sozialen Risikolagen bestehen, und diejenigen Bevölkerungsgruppen thematisiert, die vom Risiko der sozialen Ausgrenzung am ehesten betroffen sind.

Der Statistische Sozialbericht Schweiz 2011 wurde vom Bundesamt für Statistik erstellt und wird künftig einmal pro Legislaturperiode produziert und veröffentlicht werden.

Bericht «Konsequenzen des demographischen Wandels: Vielfältige Lebensstile im Alter»

Der Basler-Fonds, das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV), das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) und die Staatskanzlei Kanton Aargau haben im April 2011 einen Bericht «Konsequenzen des demographischen Wandels: Vielfältige Lebensstile im Alter» herausgegeben.

Der Bericht – Teil 1 (PDF) und Teil 2 (PDF) – sowie die Zusammenfassungen – Teil 1 (PDF) und Teil 2 (PDF) – sind elektronisch verfügbar.

Demographischer Wandel – Bericht der St. Galler Regierung vorgestellt

Die demographische Entwicklung wird den Kanton St.Gallen – und mit ihm die Gemeinden – in den nächsten Jahren in allen Politikbereichen intensiv beschäftigen, will sie sich im Wettbewerb mit anderen Kantonen und dem nahen Ausland behaupten. Dies stellt die Regierung in einem Bericht an den Kantonsrat fest.

Frühkindliche Bildung in der Schweiz

Eine von der schweizerischen UNESCO-Kommission in Auftrag gegebene Studie unter der Leitung von Prof. Margrit Stamm (Universität Freiburg) kommt 2009 zum Schluss, dass der Bereich der frühkindlichen Betreuung und Bildung in der Schweiz bislang stark vernachlässigt wurde und im europäischen Vergleich nicht mithalten kann.  Die Schweiz erleide dadurch sowohl in bildungs- und gesellschaftspolitischer als auch in volkswirtschaftlicher Hinsicht grosse Nachteile.

Studie Prof. Margrit Stamm (PDF)

Kinderkosten in der Schweiz

Wie hoch sind die Kosten eines Kindes für seine Eltern pro Monat? Um dies zu ermitteln, dürfen nicht nur die direkten Ausgaben für den Konsum des Kindes betrachtet werden. Ins Gewicht fallen auch die indirekten Kosten, die sich als Erwerbsausfall oder als Mehraufwand an Haus- und Familienarbeit berechnen lassen, sowie verschiedene weitere Kostenkategorien und Entlastungseffekte. Die Kinderkosten wurden im Auftrag des Bundesamt für Statistik (BFS) durch das Büro BASS und die Universität Bern 2008 neu berechnet. Die Untersuchung knüpft an eine ältere BASS-Studie von Tobias Bauer an, der für Mitte der 1990er Jahre erstmals Kinderkostenberechnungen für unser Land durchführte.

Link und weitere Informationen zur Studie zu Kinderkosten in der Schweiz

«Arbeitsmarktmassnahmen, Sozialhilfe und Alterspflege in der Schweiz. Föderal geprägte Politikfelder im europäischen Vergleich.»

2010 hat das Bundesamt für Sozialverischerungen BSV in seiner Reihe «Beiträge zur sozialen Sicherheit» den Forschungsbericht 6/10 zum Thema «Arbeitsmarktmassnahmen, Sozialhilfe und Alterspflege in der Schweiz.  Föderal geprägte Politikfelder im europäischen Vergleich.» (PDF) veröffentlicht.

In verschiedenen europäischen Sozialstaaten sind vermehrt so genannte rescaling-Prozesse zu beobachten, das heisst Aufgaben- und Zuständigkeitsverlagerungen zwischen verschiedenen staatspolitischen Ebenen (national, regional, lokal) sowie zwischen öffentlichen und privaten Akteuren. Dabei findet politisches Handeln auf mehreren Staatsebenen statt (multi-level governance) und die Arbeitsteilung der verschiedenen staatlichen Ebenen (sozialpolitische Zuständigkeiten, Organisation der Daseinsvorsorge) differenziert sich weiter aus.

Das europäische Forschungsprojekt „Rescaling of Social Welfare Policies – A comparative study on the path towards multi-level governance in Europe“ wird vom Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung in Wien geleitet und koordiniert. Insgesamt partizipieren acht europäische Länder an der Vergleichsstudie. Das Bundesamt für Sozialversicherung zeichnet als Auftraggeber für das Schweizer Teilprojekt und wirkt zusammen mit der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe als Praxispartner mit.

«work & care» – Erwerbstätigkeit und Pflege vereinbaren: Literaturstudie zu Herausforderungen für pflegende Angehörige, Betriebe und professionelle Pflege

Ein Artikel (PDF) der Kalaidos Fachhochschule Schweiz, Zürich, und des Instituts für Public Health und Pflegeforschung IPP, Universität Bremen, Deutschland, entstand im Rahmen des DORE-Projektes «work & care – Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Pflege» des Schweizerischen Nationalfonds. 

SwissAgeCare-2010 – Studie über pflegende Angehörige von älteren Menschen in der Schweiz

Angehörige spielen eine wichtige Rolle bei der Betreuung von pflegebedürftigen Menschen zu Hause. Die Randbedingungen dieser Pflege und die bestehenden Probleme sind aber kaum bekannt. Der Spitex Verband Schweiz hat deshalb eine wissenschaftliche Studie bei den Professoren Pasqualina Perrig-Chiello und François Höpflinger sowie Dr. Brigitte Schnegg in Auftrag gegeben.

Die Ergebnisse für die Deutschschweiz (SwissAgeCare-2010) liegen vor (siehe Studie in PDF, sowie Zusammenfassung und Broschüre). Die Resultate der analogen Teilstudie in der Romandie und im Tessin („AgeCare-SuisseLatine“) werden 2011 vorliegen.

Broschüre «Anerkennung und Aufwertung der Care-Arbeit»

Die vom Eidg. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG herausgegebene Broschüre informiert über die aktuelle Verteilung bezahlter und unbezahlter Betreuungs-, Pflege- und Hausarbeit, formuliert Zukunftsziele und enthält Empfehlungen und Praxisbeispiele.

Zeitgutschriften für die Begleitung, Betreuung und/oder Pflege älterer Menschen

Die demografische Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten lässt den Bedarf an Begleitung, Betreuung und Pflege älterer Menschen stark ansteigen. Die Gesundheits- und Sozialpolitik ist aufgerufen, sämtliche Massnahmen zu prüfen und zu fördern, die die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen abfedern und positiv beeinflussen können. Hierzu gehört auch die Idee eines Zeitgutschriftensystems für freiwillige Betreuungsleistungen. Im Rahmen einer Literaturanalyse und in Gesprächen mit Expertinnen und Experten aus der Praxis hat das Büro BASS 2009 im Auftrag vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) die Idee genauer betrachtet.
 

Link und weitere Informationen zur Studie «Zeitgutschriften für die Begleitung, Betreuung und/oder Pflege älterer Menschen»

Altersicherung in der Schweiz 2008

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat knapp 50 Indikatoren erarbeitet, welche die Situation der älteren Bevölkerung aus verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet. Neben dem demografischen Rahmen werden die Lebensumstände, die Leistungen aus dem Alterssicherungssystem, die Gesundheit und Aspekte der Lebensqualität untersucht.

Link zu weiteren Informationen zur Studie

esense GmbH