« Zwischen Hase und Ente : Vom Vergegenwärtigen und Vergessen »
Christine Abbt, Zürich, dzt. Fellow am IFK, Wien
Abstract
Ausgehend von Wittgensteins Überlegungen zum Kipp-Bild, worin sowohl Hase als auch Ente ausgemacht werden kann, erkunde ich eine Perspektive, die Wittgenstein in den „Bemerkungen über die Philosophie der Psychologie“ nicht diskutiert: Der kaum fassbare Übergang von der einen zur nächsten Einstellung, der ins Denken integrierbare Moment zwischen den Zuständen. Dieser Fokus lässt das Verhältnis zwischen Vergessen, Ausblenden und Vergegenwärtigen neu reflektieren.
Bio-Bibliographie
Wissenschaftliche Assistentin und Dozentin in Politischer Philosophie an der Universität Zürich, 2011 Fellowship am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften IFK in Wien. Forschungsschwerpunkte: Politische Philosophie, Verhältnis von Literatur und Philosophie, Kulturphilosophie, aktuelles Projekt zum Verhältnis von Denken und Vergessen (seit 2007). Neuere Publikationen: « Auslassungspunkte – Spuren subversiven Denkens », in: Punkt, Punkt, Komma, Strich. Geste, Gestalt und Bedeutung philosophischer Zeichensetzung, hg. mit T. Kammasch, Bielefeld 2009; « Blinder Fleck des Denkens als blinder Fleck der Sprachphilosophie »? in: Damnatio in memoria, Deformation und Gegenkonstruktionen in der Geschichte, hg. G. Schwedler/K. Sprenger/S. Scholz, Wien 2011; « Glücklich ist, wer vergisst », in: Mit Seife und Gabeln, hg. data. Auftrag für parasitäre Gastarbeit, Berlin 2011.