Öffentliche Veranstaltung im Rahmen der Jahresversammlung

Freitag 24. Mai 2013 , 16.15-17.45 — UniS, Raum A 003

Für eine Erneuerung der Geisteswissenschaften: Podiumsdiskussion

SAGW

Die Geisteswissenschaftler stehen im Gegenwind. Ihr Sinn und Nutzen wie auch ihre Wissenschaftlichkeit werden in Frage gestellt. Verstärkt wird der Legitimationsdruck zusätzlich durch Megatrends in anderen wissenschaftlichen Disziplinen und durch wissenschafts- und forschungspolitische Vorgaben, die mit dem geisteswissenschaftlichen Selbstverständnis zunehmend in Kollision geraten.

Die Zeit ist reif für eine ebenso kritisch wie selbstbewusst geführte Diskussion darüber, wie die Geisteswissenschaften auf die massgeblich veränderte Lage reagieren sollten. Die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften leistete hierzu mit der Veröffentlichung des Positionspapiers «Für eine Erneuerung der Geisteswissenschaften» einen Beitrag. Sie empfiehlt Neuerungen und Massnahmen zu den Bereichen Lehre, Forschung sowie Qualitäts- und Leistungsmessung.

Vertreterinnen und Vertreter der Forschungsförderung und der geisteswissenschaftlichen Praxis kommentieren das Positionspapier an der Podiumsdiskussion vom 24. Mai.

Dabei soll diskutiert werden, wie sich die Geisteswissenschaften neu positionieren können, welche Reformen dazu nötig sind und wo es eine verstärkte Koordination oder zusätzliche finanzielle Mittel braucht. Im Anschluss an das Podiumsgespräch ist das Publikum eingeladen, sich an der Diskussion um den primären Handlungsbedarf aktiv zu beteiligen und seine Meinung zu den Empfehlungen zu äussern.

Teilnehmende der Podiumsveranstaltung
Heinz Gutscher (Präsident der SAGW), Markus Zürcher (Generalsekretär der SAGW), Walter Leimgruber (Moderation, Vorstandsmitglied der SAGW), Angelika Kalt (Stellvertretende Direktorin SNF), Mauro Dell’Ambrogio (Staatssekretär des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation), Danielle Chaperon (Prorektorin Lehre, Uni Lausanne), Wolfgang Fuhrmann (Ko-Präsident der Vereinigung akademischer Mittelbau der Universität Zürich VAUZ und Vorstandsmitglied von actionuni)

Die Tagung steht allen Interessierten offen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Follow-up

L Link zur Sendung auf srf.ch
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