Mitwirkende

Anne-Claude Berthoud, Prof. Dr., Présidente de l’Académie suisse des sciences humaines et sociales (ASSH), Berne
Anne-Claude Berthoud est professeure ordinaire de linguistique à l'Université de Lausanne. Ses champs d'enseignement et de recherche sont la linguistique de  
l'interaction, la linguistique de l'acquisition, le plurilinguisme et la politique linguistique. Elle dirige actuellement le projet européen DYLAN «Dynamiques  langagières et  
gestion de la diversité» (6e Programme-cadre européen). Elle est présidente de l'ASSH, vice-présidente du Conseil de Fondation du Fonds National Suisse et vice-présidente du Conseil Européen pour les Langues.

Nationalrat Toni Bortoluzzi, Schweizerische Volkspartei (SVP), Affoltern am Albis
Toni Bortoluzzi wurde 1947 in Affoltern am Albis geboren. Er ist verheiratet, Vater von vier Kindern und Geschäftsinhaber der Schreinerei Bortoluzzi. Toni Bortoluzzi war 1982 bis 1986 in der Exekutive der Gemeinde (Gemeinderat) und 1986 bis 1998  Gemeindepräsident. 1984 bis 1991 war er in der Legislative des Kantons (Kantonsrat) tätig. Seit 1991 ist er Nationalrat und Mitglied der Schweizerischen Volkspartei. Seine aktuellen Mandate sind die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit, die Sicherheitspolitische Kommission und die Spezialkommission «Festlegung der Beiträge des Ressourcen-, Lasten- und Härteausgleichs».

Regierungsrätin Jacqueline de Quattro, Parti radical démocratique suisse (PRD), conseillère d’Etat du canton de Vaud, cheffe du Département de la sécurité et de l’environnement, présidente des femmes PRD Suisse, La Tour de Peilz
Jacqueline de Quattro est née à Zurich le 24 juin 1960 et a vécu à Pully, puis à Lau-sanne. En 1979, elle a obtenu la maturité fédérale au Gymnase de la Cité, à Lau-anne (section langues modernes) et en 1983 une licence en droit suisse avec men-tion doctorat à l’Université de Lausanne. Elle vit depuis 1992 avec sa famille à la Tour-de-Peilz. En 1993, Jacqueline de Quattro est entrée au parti radical, pour lequel elle s’est fait élire dès 1994 au Conseil communal. Elle a été greffière ad hoc au Tribunal des mineurs en 1987, puis au Tribunal cantonal entre 1987 et 1990, juriste responsable de la bibliothèque du Tribunal fédéral pendant deux années (1991-1993), puis greffière au Tribunal fédéral (1ère et 2e Cour de droit public) entre 1993 et 1998. En 2000, Jacqueline de Quattro a obtenu son brevet d’avocate. Cette année-là, elle a fondé, avec trois associés, une étude à Lausanne qui compte actuellement une douzaine de collaborateurs. En 2006, Jacqueline de Quattro a été élue à l’exécutif de la Tour de Peilz. Jacqueline de Quattro est Conseillère d’Etat du canton de Vaud et présidente de Femmes radicales suisses.

Ruth Derrer Balladore, Geschäftsleitung Schweizerischer Arbeitgeberverband, Zürich
Ruth Derrer Balladore: Nach der Ausbildung zur Handarbeitslehrerin und einigen Jahren Berufstätigkeit studierte sie an der Universität Zürich die Rechte und erwarb das Zürcher Anwaltspatent. Nach verschiedenen Tätigkeiten an Gerichten wurde sie 1996 Personalbeauftragte bei der Bildungsdirektion des Kantons Zürich, anschliessend Amtschefin und Leiterin des Personalamtes des Kantons Zürich. Zuletzt war Ruth Derrer Balladore Director Human Resources, Tax and Legal Services bei PricewaterhouseCoopers. 2003 hat sie das Executive MBA der Universität Zürich abgeschlossen. Sie unterrichtet im Nebenamt an der Fernfachhochschule Schweiz.
Seit November 2003 ist sie Mitglied der Geschäftsleitung des Schweizerischen Arbeitgeberverbands. Sie ist insbesondere für die Bereiche Arbeitsrecht, Arbeitsmarkt, Arbeitgeberpolitik, Ausländer- und Asylpolitik sowie Integrationsfragen zuständig.
Zudem ist sie Mitglied verschiedener eidgenössischer Expertenkommissionen.

Renate Derungs, Geschäftsleitung Childcare Service, Zürich
Renate Derungs wurde 1958 am Niederrhein in Deutschland geboren. Sie ist Dipl. Volkswirtin und seit seit 1984 wohnhaft in der Schweiz. Renate Derungs ist Mutter von zwei erwachsenen Töchtern. 1984–1990 war sie als wissenschaftliche Assistentin am Wirtschaftswissenschaftlichen Institut der Universität Zürich tätig. 1991–1996 übernahm sie diverse Teilzeitjobs während des Kindergartens und der Primarschulzeit der Töchter. Seit 1996 ist sie mit dem Aufbau und als Co-Geschäftsleiterin des Childcare Service Zürich tätig. 2008 übernahm sie die Geschäftsführung des Childcare Service Schweiz.

Esther Elsener Konezciny, Co-Geschäftsleiterin K&F Fachstelle Kinder&Familien, Aargau
Geboren (1962) und aufgewachsen in Adliswil, Kanton Zürich. Seit 1987 wohnhaft in Wettingen (Kanton Aargau), verheiratet. KV mit Berufsmatura bei Pro Juventute Hauptsitz in Zürich (Abschluss: Diplom), Studium der Sozialarbeit an der ZFH Zürcher Fachhochschule (Abschluss: Diplom. Diplomarbeit: «Lebens- und Berufspläne und deren Veränderung am Beispiel von Lehrabbrecher/innen aus Mittelmeerländern»). Berufliche Tätigkeiten als Sozialarbeiterin im Flüchtlingsdienst des Schweizerischen Arbeiter/innen-Hilfswerkes (SAH) Zürich, Initiantin und am Aufbau der K&F Fachstelle Kinder&Familien Aargau beteiligt, seit 11 Jahren Co-Geschäftsleiterin der K&F Fachstelle Kinder&Familien Aargau, Mutter einer Tochter und eines Sohnes und Familienfrau. Ihre weiteren Tätigkeiten beinhalten die Mitarbeit im Vorstand Verein Tagesfamilien Region Baden, den Ausbau und die Professionalisierung des Vereins Tagesfamilien, Region Baden, den Aufbau einer Krabbel- und Spielgruppe, das Initieren und den Mitaufbau eines Elternrates an der Schule in Wettingen und die Mitinitiation, die Konzeptentwicklung, den Aufbau und die Einführung der Schulsozialarbeit in Wettingen. Estehr Elsener Konezciny ist als Einwohnerrätin SP Wettingen und Mitglied der Geschäftsprüfungskommission Wettingen tätig.

Nationalrätin Jacqueline Fehr, Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP), Zürich
Jacqueline Fehr wurde am 1. Juni 1963 geboren und wuchs in Elgg und Winterthur auf. Sie ist mit Maurice Pedergnana verheiratet und hat zwei Söhne (1994 und 1996). Ihr Wohnsitz ist Winterthur.
1990-1992 war Jacqueline Fehr Mitglied des Grossen Gemeinderates Winterthur, 1991-1998 Mitglied des Kantonsrates (wichtige Kommissionen: Personalgesetz, Reformkommission, Opferhilfegesetz, Behandlungsprogramm für Sexualstraftäter).
Seit 1998 ist Jacqueline Fehr Mitglied des Nationalrates und in der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) und der Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) tätig.
1982 bestand Jacqueline Fehr ihre Matur, Typ. B, an der Kantonsschule Rychenberg in Winterthur, 1983-1987 absolvierte sie ein Studium als Sekundarlehrerin, Phil. I in Zürich. 1988-1994 war Jacqueline Fehr Sekundar- und Fachlehrerin in Zürich im Kreis 4. Zwischen 1997 und 2002 arbeitete sie als Departementssekretärin (Job-Sharing) im Departement Schule und Sport Winterthur und war als selbständige Organisationsberaterin (Beratungen, Schulungen, Coaching) tätig. Seit 2002 ist sie Projektarbeiterin.

Tobias Fritschi, Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien (BASS), Bereichsleiter Bildung, Bern
Tobias Fritschi, lic.rer.pol., ist seit 2002 Projektleiter, seit 2005 Themenverantwortli-cher Bildung bei BASS. Seine Forschungsschwerpunkte sind Bildung (Studiengebüh-ren, vorschulische Bildung), Soziale Sicherheit (Armut), Gesundheitswesen (Sucht), Arbeitsmarkt (Arbeit, Löhne) und Verteilung von Einkommen und Vermögen. Er hat sich auf soziale und volkswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Analysen, öffentliche und private Bildungsfinanzierung sowie individuelle und gesellschaftliche Bildungsrenditen spezialisiert. 1997 bis 2002 hat Tobias Fritschi die Plakatiergesellschaft Bern PGB gegründet und war im Bereich Kulturwerbung in Bern lokal und national und selbständig als Finanzverantwortlicher und Geschäftsführer aktiv. Tobias Fritschi hat 1996 bis 2002 Volkswirtschaft mit Ökonometrie als Schwerpunkt, Mathematik und Betriebswirtschaft sowie Germanistik und Medienwissenschaften studiert.

Ludwig Gärtner, Vizedirektor, Leiter des Geschäftsfeldes «Familie, Generationen und Gesellschaft», Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV), Steuerungsgruppe Netzwerk Generationenbeziehungen, Bern
Jahrgang 1958, verheiratet, 3 Kinder zwischen 20 und 25 Jahren. 1979-86: Sozialwissenschaftliches Studium an der Uni Zürich, Assistenz. 1986-90:  Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesamt für Statistik, Mikrozensus. 1990-91:  Projektleiter «Evaluation neuer Versicherungsformen», Bundesamt für  Sozialversicherungen. 1991-92: Leiter der Sektion Gesundheitsökonomie, Bundesamt für Sozialversiche-rungen. 1992-94: Direktionsadjunkt, Bundesamt für Sozialversicherungen. 1994-2005: Leiter des Bereichs «Forschung und Entwicklung» im Kompetenzzentrum des  Bundesamtes für Sozialversicherungen (u.a. Evaluation des neuen Krankenversiche-rungsgesetzes 1996-2001, Forschungsprogramm «Zukunft Alterssicherung» 2000-2003). 1999-2004:  Präsident der Leitungsgruppe des Nationalen Forschungsprogramms  «Probleme des Sozialstaates». Seit 2006: Vizedirektor, Leiter des Geschäftsfeldes «Familie, Generationen und  Gesellschaft» im Bundesamt für Sozialversicherungen.

Ulla Grob-Menges, Geschäftsleiterin des Verbandes Kindertagesstätten der Schweiz (KiTaS), Zürich
Ulla Grob-Menges, geboren 1945 und aufgewachsen in Frankfurt/Main; Studienabschluss Soziologie an der Universität Zürich,  div. Assistenzen an Universität, ETH-Z sowie Mitarbeit in Forschungsprojekten, mehrjährige Auslandsaufenthalte in Paris (F) und Gent (B), Arbeit als Redaktorin und Journalistin, seit 1989 Geschäftsführerin von KiTaS (vormals Schweiz. Krippenverband), 1995–2005 Vorstandsmitglied der «Organisation Mondiale pour l’Education Pré́scolaire (OMEP)», verheiratet, zwei er-wachsene Kinder.

Uli Hammler, Geschäftsleitung Childcare Service, Basel
Uli Hammler, wohnhaft in Lörrach, Deutschland, wurde am am 18. November 1958 geboren. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Uli Hammler ist Dipl. Sozial-arbeiter (FH    1979–1984) und absolvierte 2005 die NDK – Organisationsentwicklung. 1984 bis 1987 war er als Sozialpädagoge in der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Fachklinik tätig. 1987 bis 1989 arbeitete er als Sozialpädagoge im Erziehungsdepartement Basel in der Psychotherapiestation. 1989 bis 2001 war er im Basler Frauenverein aktiv und Leiter des Tagesheims. Seit Januar 2001 und bis heute ist Uli Hammler Geschäftsleiter des Childcare Service Basel.

Regierungsrätin Kathrin Hilber, Präsidentin Sozialdirektorenkonferenz (SODK), Vorsteherin des Departements des Innern des Kantons St. Gallen
Hilber Kathrin, 1951, geboren und aufgewachsen in Wil SG. Ausbildung als Primarlehrerin; nach Berufserfahrung Studium in Sozialpädagogik und Psychologie an der Universität Zürich, Lizentiat 1981; mehrjährige Berufstätigkeit in verschiedenen Be-reichen der Sozialarbeit; 1988–1996 Rektorin der Ostschweizerischen Höheren Fachschule für Sozialarbeit St. Gallen; seit 1980 SP-Mitglied; 1986–1996: Kantonsrätin; 1995–1996: Fraktionspräsidentin; 1995–1996 Nationalrätin; seit 1. Juli 1996 Regierungsrätin des Kantons St. Gallen, Vorsteherin des Departementes des Innern; seit September 2005 Präsidentin der Sozialdirektorenkonferenz (SODK) Schweiz.
Zusatzausbildungen: Organisationsentwicklung und Supervision (1991); Mediati-on/Uni St. Gallen (2006).

Annemarie Huber-Hotz, Dr. h.c., Büro für Gemeinnützige Projekte, Präsidentin Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG), Steuerungsgruppe Netzwerk Generationenbeziehungen, Bern
Geboren 1948 in Baar/ZG, verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern. Grund-schulen und Gymnasium in Baar/Zug. Universitätsstudien in Psychologie, Soziologie und Politische Wissenschaften in Bern, Uppsala/Schweden und Genf (lic.sc.pol.). Nachdiplomstudium in Orts-, Regional- und Landesplanung an der ETH Zürich. 1978–1999: Tätigkeit in den Parlamentsdiensten, 1981–1992 als Sekretärin des Ständerates, 1992–1990 als Generalsekretärin der Bundesversammlung. 2000–2007: Bundeskanzlerin. 2004: Verleihung des Dr. h.c. durch die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Bern. Seit 1.1.08 verschiedene Mandate: u.a. Präsidentin der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft, Vizepräsidentin des Schweizerischen Roten Kreuzes, Mitglied des Stiftungsrates der Schweizer Berghilfe und des Zentralschweizer Fachhochschulrates.

Erwin Koller, Dr., Vorstand Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwis-senschaften (SAGW), Universität Zürich, Steuerungsgruppe Netzwerk Generationenbeziehungen, Zürich
Erwin Koller (1940) hat in Innsbruck, Rom und Freiburg/CH katholische und in Zürich protestantische Theologie sowie Philosophie und Publizistikwissenschaft studiert und 1977 über «Religion im Fernsehen» promoviert. Nach sechs Jahren Seelsorgetätigkeit in der Ostschweiz wurde er Journalist beim Schweizer Fernsehen und war von 1979 bis 2002 als Redaktionsleiter verantwortlich für die religiösen Sendungen, für gesellschaftspolitische und medienkritische Magazine und Dokumentarfilme, für Gesprächssendungen und die sog. Musikalischen Meditationen. 1994 entwickelte er die Sendung Sternstunden (jeden Sonntag von 10 bis 13 Uhr über Religion, Philosophie und Kunst), die er bis zu seiner Pensionierung Ende 2002 leitete und oft auch mode-rierte. 2003 und 2004 wirkte er als Lehrbeauftragter für Medienethik an der Universität Freiburg/CH.
Erwin Koller ist verheiratet und hat einen Sohn und zwei Töchter.

Lothar Krappmann, Prof. Dr., Max-Planck-Institut für Bildungsforschung,
Berlin.
Nach dem Abitur 1956 studierte Lothar Krappmann zunächst Philosophie und katho-lische Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. Nach dem Magisterexamen 1961 schloss er ein Studium der Soziologie und Neueren Geschichte an, zunächst in Köln und später Berlin, wo er 1969  promovierte. Seine Dissertation über «Soziologische Dimensionen der Identität» ist mittlerweile in 10. Auflage erschienen und gilt als soziologisches Standardwerk. Seit 1969 arbeitete Lothar Krappmann zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann von 1975 bis zu seiner Emeritierung 2002 als Forschungsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Von 1989 bis 1999 gehörte er der Leitung des Instituts an. Seit 1982 ist er zudem Honorarprofessor für Soziologie der Erziehung an der Freien Universität Berlin. Schwerpunkte seiner Arbeit in Forschung und Lehre waren die Sozialentwicklung von Kindern und Jugendlichen in Familie, Kindergruppe, Kindergarten und Schule, insbesondere unter ungünstigen Bedingungen des Aufwachsens. Er war Vorsitzender der Sachverständigenkommission zur Erarbeitung des 10. Kinder- und Jugendberichts der Bundesregierung. Im Februar 2003 wurde er als eines von 18 Mitgliedern in den UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes gewählt und im Februar 2007 für weitere vier Jahre in diesem Amt bestätigt. Kurzbiographie in Anlehnung an Wikipedia.

Jürg Krummenacher, Dr., Präsident Eidgenössische Koordinationskommission für Familienfragen (EKFF), Senior Consultant und Mitglied der Geschäftsleitung bei BHP-Brugger und Partner AG, Zürich
Lic.phil. I, 1991 bis 2008 Direktor von Caritas Schweiz. Geboren am 21.7.1953 in Savognin, aufgewachsen in Graubünden und in Ibach/Schwyz. Verheiratet, Vater von zwei Kindern. Jürg Krummenacher hat an der Universität Zürich Psychologie, Sozialpädagogik, Philosophie und Publizistik studiert. Nach einer Tätigkeit als Schulpsychologe war er Rektor und Psychologiedozent an der Höheren Fachschule für Sozi-alarbeit/HFS Luzern. 1980–1991 war er Mitglied des Schwyzer Kantonsrates. Jürg Krummenacher ist Präsident der Eidgenössischen Koordinationskommission für Familienfragen (EKFF) und war Mitglied der Beratenden Kommission des Bundesrates für Internationale Entwicklung und Zusammenarbeit. Im Jahr 2006 hat ihm die Theologische Fakultät der Universität Luzern den Ehrendoktor verliehen. Seit 2008 ist er Senior Consultant und Mitglied der Geschäftsleitung bei BHP-Brugger und Partner AG in Zürich.

Andrea Lanfranchi, Prof. Dr., Fachpsychologe für Psychotherapie FSP und Fachpsychologe für Kinder- und Jugendpsychologie FSP, Hochschule für Heilpädagogik Zürich und Ausbildungsinstitut, Meilen
Aus Poschiavo/GR, in Meilen/ZH. Früher Schulpsychologe in der Stadt Zürich, dann Dozent und Supervisor an der Hochschule für Soziale Arbeit in Zürich, heute Dozent und Forscher an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik in Zürich. Forschungstätigkeit beim Nationalfonds (Leitung der Studie «Schulerfolg von Immigrantenkindern» im Rahmen vom Nationalen Forschungsprogramm 39 «Migration» und laufende Follow-up-Studie beim Schweizerischen Nationalfonds). Psychotherapeut in eigener Praxis und Mitarbeiter des Ausbildungsinstituts für systemische Therapie und Beratung in Meilen. Mitglied der Eidgenössischen Koordinationskommission für Familienfragen.

Kurt Lüscher, Prof. Dr., Universität Konstanz, Soziologie, Steuerungsgruppe Netz-werk Generationenbeziehungen, Bern
Kurt Lüscher, Prof.em., Dr. rer.pol.  Nach Studien in Basel, Bern und den USA bis 1970 Tätigkeit an der Universität Bern, von 1971 bis 2000 Ordinarius für Soziologie an der Universität Konstanz und Leiter des Forschungsschwer-punktes «Gesellschaft und Familie». Seither Lehraufträge an der Universität Bern, in der Erwachsenenbildung sowie  Beratungstätigkeit beim Geschäfts-feld «Familie-Gesellschaft-Generationen (FGG)» des BSV. Publikationen zum Thema: «Generationenbeziehungen in Familie und Gesellschaft» Konstanz 2003; «Kinderpolitik. Die Ambivalenzen der Rolle des Kindes gestalten». In: Kränzl-Nagl, R.et al. Kindheit und Wohlfahrtsstaat 2003;  «Kinder- und Jugendpolitik im Kontext einer integralen Generationenpolitik/La politique de l’enfance et de la jeunesse dans une politique intégrée des générations.» In: Soziale Sicherheit/Sécurité sociale 4/2007. Weitere Angaben: www.kurtluescher.de.

Ruedi Meier, Präsident Städteinitiative Sozialpolitik, Geschäftsstelle Deutsche Schweiz, Leiter Sozialdirektion, Luzern
Ruedi Meier ist 1952 geboren. Er hat seine Ausbildung beim Lehrerseminar der Stadt Luzern und bei der Universität Zürich (Historiker Lic. phil.) absolviert. Beruflich ist Ruedi Meier tätig als Lehrer, Hausmann (zwei Töchter), Museumsfachmann (bis 2000 u.a. im Bourbaki Panorama Luzern). Er gehört der Grüne Luzern, Gewerkschaft VPOD an. Seit 2000 ist er Vorsteher der Sozialdirektion der Stadt Luzern (Betagtenzentren, Pflegeheime, Sozialamt, Vormundschaft, Arbeitsamt/AHV-Stelle, Jugendarbeit: Animation/Partizipation, Familienexterne Kinderbetreuung: Vorschul- und Schulbereich, Jugend- und Elternberatung; Kinder- und Jugendschutz) und Präsident Städteinitiative Sozialpolitik SI (Teilorganisation des Schweizerischen Städteverbandes) mit 50 Mitgliedstädten. Er ist bei der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen EKM tätig.

Nationalrätin Lucrezia Meier-Schatz, Dr., Christlich demokratische Volkspartei (CVP), St. Peterzell
Dr. ès science politique. Geboren in Le Locle am 4. Januar 1952, Schulen in Le Locle und Neuenburg, Studium der Politikwissenschaft an der Universität Neuenburg, Mehrjähriger Studienaufenthalt in Berkeley, Kalifornien. Mutter von 2 Söhnen (1985 und 1987). Lucrezia Meier-Schatz ist als Geschäftsführerin des Dachverbandes der Familienorganisationen, bei Pro Familia Schweiz, als Nationalrätin (seit 1999) und als Dozierende FHS / «MAS Management of Social Services» tätig. Informationen über ihre Publikationen in Politikwissenschaften, Familienpolitik und Ethik sowie über ihre Mandate und ihr ehrenamtliches Engagement finden Sie auf ihrer Homepage: www.meier-schatz.ch

Stefan Preier, stellvertretender Personalleiter bei maxon motor ag

Heidi Simoni, Dr., Institutsleiterin Marie Meierhofer-Institut für das Kind, Steue-rungsgruppe Netzwerk Generationenbeziehungen, Zürich
Psychologin, Dr. phil., Fachpsychologin für Psychotherapie FSP. Seit 2007 Leiterin des «Marie Meierhofer Institut für das Kind», Zürich. Ihre fachlichen Schwerpunkte in Beratung und Begutachtung, Lehre und Forschung sind die frühe Entwicklung von Kindern in Familien und familienergänzenden Kontexten sowie der Schutz, die För-derung und die Beteiligung von Kindern. Heidi Simoni arbeitet in den folgenden Gremien und Fachverbänden mit: Die Eidgenössische Koordinationskommission für Familienfragen (EKFF), die Kindesschutzkommission des Kantons Zürich, die Gesel-schaft für die seelische Gesundheit in der frühen Kindheit e.V. (GAIMH) und das Netzwerk Kinderbetreuung Schweiz. Sie studierte an der Universität Basel. Vor und während des Studiums war sie in verschiedenen Funktionen in der Psychiatrischen Universitätsklinik in Basel tätig. Nach dem Studium arbeitete sie als klinische und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Universitätsklinik in Basel.

Katharina Spiess, Prof. Dr.,
Freie Universität Berlin, Abteilung Längsschnittstudie Sozio-ökonomisches Panel (SOEP), Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin
Studium der Volkswirtschaftslehre (Diplom) und der Politischen Wissenschaften (Magister) an der Universität Mannheim. 1993–1997 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Sozialpolitik an der Ruhr-Universität Bochum. 1996 Abschluss der Promotion zum Thema «Staatliche Eingriffe in Märkte für Kinderbetreuung». 1997–2000 Projektleiterin bei der Prognos AG, Basel und Berlin. 2000–2008 Senior Research Fellow am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin, Abteilung «Längsschnittstudie Sozioökonomisches Panel». 2005 Abschluss der Habilitation. Seit 2006 Inhaberin der Professur für Familien und Bildungsökonomie an der Freien Universität Berlin in Kooperation mit dem DIW Berlin. Zahlreiche Forschungsaufenthalte im In- und Ausland, so z.B. am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, am Niederländischen Interdisziplinären Institut (NIDI), Den Haag, an der Freien Universität Amsterdam, Amsterdam, am Center for Policy Research, Syracuse University, Syracuse (USA), und der Cornell University (USA). Sie ist Mitglied in unterschiedlichen Forschungsnetzwerken und Expert/innengruppen, u.a. war sie Mitglied der Sachverständigenkommission für den 7. Familienbericht. Sie ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats für Familienfragen beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und Mitglied der Agendagruppe des BMFSFJ sowie Mitglied des Berliner Beirats für Familienfragen.

Margrit Stamm, Prof. Dr., Departement Erziehungswissenschaften, Université de Fribourg, Fribourg
Ordentliche Professorin für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Sozialisation und Humanentwicklung an der Universität Fribourg (CH); Mitglied des Rats des Eidgenössischen Instituts für Berufsbildung EHB; Präsidentin der Interfakultären Kom-mission für die universitäre Lehrerbildung der Universität Fribourg (CH). Aktuelle Forschungsschwerpunkte: Frühkindliche Bildungsforschung; Bildungslaufbahnen vom Vorschulalter bis zur Berufseinmündung; Begabungsforschung; abweichendes Verhalten im Jugendalter (Schulabsentismus und Schulabbruch); Berufs- und Sozialpädagogik des Jugendalters.

Marc Stampfli, Dr., Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV), Leiter Bereich Familienfragen, Stv. Leiter Geschäftsfeld Familie, Generationen und Gesellschaft, Bern

Heidi Stutz, Geschäftsleitung Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien (BASS), Steuerungsgruppe Netzwerk Generationenbeziehungen, Bern
Heidi Stutz hat an der Universität Zürich Wirtschaftsgeschichte in Verbindung mit Sozialökonomie studiert. Sie arbeitet seit dem Jahr 2000 im Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien BASS in Bern und ist heute Mitglied der Geschäftsleitung und Mitinhaberin dieses privaten Forschungsinstituts. Familien- und Generationenfragen bilden einen ihrer Forschungsschwerpunkte. So hat sie etwa am NFP-45-Forschungsprojekt «Familien, Geld und Politik – Von der Analyse der Anforderungen an eine kohärente Familienpolitik zu einem familienpolitischen Dreisäulenmodell für die Schweiz » mitgewirkt und am NFP-52-Projekt «Erben in der Schweiz – eine Fami-liensache mit volkswirtschaftlichen Folgen». Weitere Angaben: www.buerobass.ch.

Markus Zürcher, Dr., Generalsekretär Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW), Generalsekretär, Bern, Steuerungsgruppe Netzwerk Generationenbeziehungen, Bern
Markus Zürcher (*1961) studierte Schweizer Geschichte, Ökonomie und Soziologie an der Universität Bern und als Visiting Student an der University of Lancaster. Als Hilfsassistent und Assistent war er am Institut für Soziologie Universität Bern tätig, wo er 1994 unter der Leitung von Prof. C. Honegger in Geschichte promovierte. Seit 1995 ist er für die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften tätig, seit 2002 als deren Generalsekretär. Ein Nachdiplomstudium am Institut de hautes études en administration publique (IDHEAP) in Lausanne schloss er 1999 mit dem Master of Public Administration (MPA) ab. Lehraufträge für Soziologie und für Geschichte der Sozialwissenschaften nimmt er an den Universitäten Freiburg und Bern wahr. Wissenschaftsgeschichte, Forschungspolitik und New Public Management sind seine Interessensgebiete.
 

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