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Donnerstag, 09. Februar 2012






Nachhaltige Entwicklung


Generationenpolitik. Einschätzungen und Stellungnahmen

Akten der Herbsttagung 2010, Eigenverlag, Bern 2011

Im Sommer 2010 hat das Netzwerk Generationenbeziehungen der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) den Sammelband «Auf dem Weg zu einer Generationenpolitik» (PDF) aufgelegt: Wir haben achtzehn Autorinnen und Autoren aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen gebeten, die Bedeutung der Generationenperspektive für ihr jeweiliges Gebiet und die sich daraus ergebenden Konsequenzen darzulegen. Am 18. November desselben Jahres haben wir diese Publikation und mit ihr die Idee einer Generationenpolitik an einer gut besuchten Tagung in Bern erstmals öffentlich zur Diskussion gestellt. ExpertInnen, VertreterInnen der Zivilgesellschaft und der Politik diskutierten die Frage, ob und welche Beiträge und Impulse die Generationenpolitik zur Transformation des Sozialstaates zu leisten vermag. Die nun erschienene Publikation dokumentiert ihre Beurteilung und Einschätzung der Idee einer Generationenpolitik.

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Generationen – Generationenbeziehungen – Generationenpolitik: Ein dreisprachiges Kompendium

Kurt Lüscher, Ludwig Liegle, Andreas Lange, Andreas Hoff et al., Hrsg.: «Generationen – Generationenbeziehungen – Generationenpolitik: Ein dreisprachiges Kompendium», Ca. 125 Seiten, Eigenverlag, Bern, 2010. ISBN 978-3-907835-73-9

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Auf dem Weg zu einer Generationenpolitik

Zur Diskussion an der Herbsttagung 2010, Eigenverlag, Bern 2010

Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche und Verwerfungen bieten die Chance, sich auf grundlegende Fragen der Gestaltung des menschlichen Zusammenlebens zu besinnen. Dazu gehören die Verantwortlichkeiten, die wir als Angehörige unterschiedlicher Generationen füreinander haben, als Junge und als Alte, als Kinder, Eltern und Grosseltern, als Lehrer und Lehrerinnen, Schüler und Schülerinnen, als Erbende und Vererbende, als heute Lebende im Blick auf die künftig Lebenden. Letztlich geht es um die Stiftung von Lebenssinn und um die Vorstellungen, die wir von uns als Person und als Gemeinschaften haben.

Vollständige Einleitung

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Konzeptualisierung und Messung des gesellschaftlichen Werts von Generationenbeziehungen

Forschungsbericht Nr 4/10 des Bundesamtes für Sozialversicherungen, Konzeptstudie im Auftrag der SAGW und dem BSV
© BSV, ISSN 1663-4659
Konzeptstudie von Prof. Dr. Michael Nollert, Prof. Dr. Monica Budowski und Lic. phil. Anne Kersten. Universität Fribourg, Departement für Sozialwissenschaften, Bereich Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit

Vorwort des Bundesamtes für Sozialversicherungen
Anlass für die vorliegende Studie zum gesellschaftlichen Wert von Generationenbeziehungen war die Tatsache, dass zwar Analysen zum ökonomischen Wert von Generationenbeziehungen in Form von Generationenbilanzen vorhanden sind, aber kaum Analysen zum nicht-ökonomischen Wert der Generationenbeziehungen existieren. Um soziale Beziehungen in all ihren Facetten zu erfassen und nicht auf ökonomische Relationen zu reduzieren, bemühten sich das Netzwerk Generationenbeziehungen, die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) und das Bundesamt für Sozialversicherungen gemeinsam um die Realisierung einer Studie zur „Konzeptualisierung und Messung des gesellschaftlichen Werts von Generationenbeziehungen“. Die Studie hatte überdies zum Ziel, staatliche Massnahmen zur Förderung von Generationenbeziehungen zu begründen. Konkret geht es darum, wie der politische Auftrag der Generationenverträglichkeitsprüfung umgesetzt werden kann.

Vertrieb: BBL, Vetrieb Publikationen 3003 Bern, www.bundespublikationen.admin.ch
Bst-Nr. 318.010.4/10d

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Familienergänzende Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern – ein Generationenprojekt in privater und staatlicher Verantwortung

Herbsttagung vom 21./21. November 2008 in Bern, Eigenverlag, Bern 2009

Heute stellt sich nicht mehr die Frage, ob familien-ergänzende Betreuung im Vorschulalter grundsätzlich gut oder schlecht ist, sondern wie sie im Interesse des Kindes und aller andern Beteiligten ausgestaltet und organisiert werden muss. Es gilt also, die zahlreichen Initiativen und Aktivitäten zur so genannten frühkindlichen Betreuung im Kontext eines umfassenden, soziokulturellen Wandels differenziert und kritisch zu analysieren. Als übergeordnete Orientierung bietet sich eine Perspektive an, in der die Gestaltung der Generationenbeziehungen in Verwandtschaft, in Betrieben und Organisationen, in Staat und der Gesellschaft im Zentrum steht.

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Nachhaltigkeitsforschung – Perspektiven der Sozial- und Geisteswissenschaften

Publikation der Kommission «Nachhaltige Entwicklung», Eigenverlag, Bern 2007

Mit der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen 1992 in Rio de Janeiro wurde die Idee einer Nachhaltigen Entwicklung zum gemeinsamen Leitbild der globalen Staatengemein schaft für das 21. Jahrhundert. Nachhaltige Entwicklung zu realisieren, ist ein gesellschaftliches Projekt, zu dem insbesondere die Vernetzung von umweltbezogenen, sozialen und wirtschaftlichen Zielen gehört. «Nachhaltigkeit» stellt mithin ein Leitbild für die Ausgestaltung gesellschaftlicher Transformationsprozesse dar, und intuitiv könnte man deswegen erwarten,  Nachhaltigkeitsforschung sei eine Domäne der Sozial- und Geisteswissenschaften. Denn diese erarbeiten durch die Erforschung des menschlichen Zusammenlebens und der Verhältnisse zwischen Mensch und Natur mit ihren individuellen und gesellschaftlichen Aspekten, in ihren historischen und gegenwärtigen Ausprägungen, wesentliche wissenschaftliche Grundlagen für informierte gesellschaftliche Entscheidungen zur Gestaltung einer Nachhaltigen Entwicklung. Die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) hat denn auch Nachhaltige Entwicklung» als einen ihrer Schwerpunkte festgelegt. Ziel ist die Förderung und Vernetzung der Forschung im Bereich der Nachhaltigen Entwicklung, insbesondere in Zusammenarbeit mit der naturwissenschaftlichen, der technischen und der medizinischen Akademie der Schweiz. Im Juni 2004 beschloss die SAGW, eine Kommission für Nachhaltige Entwicklung einzurichten, welche die Arbeiten in diesem Schwerpunkt konzipieren und begleiten sollte. Die vorliegende Publikation ist aus der Arbeit dieser Kommission hervorgegangen.

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Wohnen in der Metropole Schweiz. Lässt sich die Urbanisierung planen?

Herbsttagung vom 10. November 2006 in Bern, Eigenverlag, Bern 2007

Die Themen Stadtentwicklung und Raumplanung erhalten gegenwärtig viel Beachtung in der Öffentlichkeit. Schlagworte wie A-Städte (für Arme, Alte und Arbeitslose), Kernstädte, Speckgürtel (der reichen Vorortsgemeinden), Agglo, Metropolitanregion müssen neu in den aktiven Wortschatz aufgenommen werden.

Wenn sich die SAGW mit dem Thema Raumordnung auseinandersetzt, ist es angebracht, dass sie den technischen, politischen und ökologischen Fragestellungen eine humanistische Sichtweise voranstellt: Wie lässt sich Lebensqualität in einem Lebensraum planen und si-cherstellen, der sich in den letzten Jahren schneller verändert hat als die politischen Steue-rungsinstrumente? Wie kann der Prozess demokratisch gesteuert werden? Wie lassen sich lebenswerte Wohn- und Erholungsräume in städtischen Zentren, in den Agglomerationen und im ländlichen Raum erhalten?

Die Fragestellung wurde in vier Dimensionen, aber immer mit Blick auf die Lebensqualität im Wohnraum Schweiz, verfolgt: Stadt und Land, Verkehr und Raumentwicklung, Nachhaltigkeit und Ästhetik, Instrumente und Umsetzung.
 

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