Newsletter November 2017 – Schwerpunkte

Zu den SAGW-Schwerpunkten (Sprachen und Kulturen, nachhaltige Entwicklung sowie Wissenschaft im Wandel)

Sprachenunterricht – die EDK verabschiedet Empfehlungen
Bern, 02.11.2017 - Die EDK erlässt Empfehlungen zum Unterricht der Landessprachen und des Englischen in der obligatorischen Schule. Sie will damit die Kantone bei ihren Arbeiten zum Erhalt eines guten Fremdsprachenunterrichts und zu dessen Weiterentwicklung unterstützen. Dabei setzt sie einen Schwerpunkt bei der Förderung von Austausch und Mobilität.
http://www.edk.ch/dyn/30891.php


Le Conseil fédéral veut promouvoir l’apprentissage des langues étrangères chez les jeunes
Berne, 08.11.2017 - Le 8 novembre 2017, le Conseil fédéral a approuvé un rapport sur l’encouragement de l’acquisition des langues étrangères dans le cadre de la formation professionnelle initiale. Il répond ainsi au postulat 14.4258 Bulliard-Marbach, de 2014. Selon le rapport, une promotion accrue des langues étrangères contribue à préparer au mieux les jeunes pour le marché du travail. De plus, les compétences acquises sont attestées à la fin de la formation de manière uniforme et lisible.
https://www.admin.ch/gov/fr/accueil/documentation/communiques.msg-id-68698.html


Bund und Kantone genehmigen gemeinsame Strategie für Austausch und Mobilität
EDK/WBF/EDI, 02.11.2017 - Die Strategie Austausch und Mobilität soll dazu beitragen, dass Austausch und Mobilität selbstverständliche Teile von Bildungs- und Arbeitsbiographien sowie von ausserschulischen Aktivitäten werden. Bund und Kantone sprechen sich dafür aus, dass junge Menschen im Verlauf ihrer Ausbildung oder im Übergang ins Arbeitsleben vermehrt an Austausch- und Mobilitätsaktivitäten teilnehmen sollen. Die jungen Menschen verbessern so ihre Sprachkenntnisse, ihre sozialen und fachlichen Kompetenzen und damit auch ihre Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. Sie lernen zudem die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Schweiz und anderer Länder kennen.
http://www.edk.ch/dyn/30885.php


Consultation pour ratifier deux conventions internationales sur le patrimoine culturel

Berne, 08.11.2017 - Lors de sa séance du 8 novembre 2017, le Conseil fédéral a ouvert la procédure de consultation en vue de la ratification de la Convention-cadre du Conseil de l’Europe sur la valeur du patrimoine culturel pour la société et de la Convention de l’UNESCO sur la protection du patrimoine culturel subaquatique. Ces deux conventions renforcent l’engagement international de la Suisse en faveur de la conservation du patrimoine culturel. La procédure de consultation est ouverte jusqu’au 14 mars 2018.
https://www.admin.ch/gov/fr/accueil/documentation/communiques.msg-id-68697.html


Nationaler Kulturdialog: Die kulturelle Teilhabe soll gestärkt werden

Bern, 07.11.2017 - Der Nationale Kulturdialog hat an seiner Sitzung vom 6. November 2017 den Stand seines Arbeitsprogramms 2016-2020 diskutiert. Er konnte von guten Arbeitsfortschritten Kenntnis nehmen. So werden die Partner prüfen, gemeinsam eine Bestandsaufnahme zum Thema Kulturelle Teilhabe zu veröffentlichen. Im Jahre 2018 ist zudem eine Erhebung für eine erste nationale Denkmalstatistik geplant.
https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-68677.html


Verwaltungsgericht stoppt Abbruchbewilligung für ein 700-jähriges Holzhaus
Gelesen in der Luzerner Zeitung, 18.09.2017 - Ein historisches Wohnhaus aus der Zeit um 1300 in Steinen SZ darf trotz seines schlechten Zustands nicht abgerissen werden. In einer superprovisorischen Verfügung hat das Schwyzer Verwaltungsgericht eine bereits gesprochene Abbruchbewilligung gestoppt.
http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/schwyz/verwaltungsgericht-stoppt-abbruchbewilligung-fuer-700-jaehriges-holzhaus;art96,1104550


Nos plus beaux paysages protégés depuis 40 ans
Berne, 21.11.2017 - Prendre soin de nos paysages les plus précieux et les plus typiques est un effort qui vaut la peine d’être consenti, car les paysages façonnent notre identité, nous offrent des lieux de délassement, abritent une faune et une flore variées et contribuent de façon substantielle à l’attractivité touristique de notre pays. Depuis 40 ans, l’inventaire fédéral des paysages, sites et monuments naturels (IFP) protège ces zones uniques.
https://www.bafu.admin.ch/bafu/fr/home/themes/paysage/dossiers/40-ans-ifp.html


Ein Filter gegen radikale Seelsorger:
Gelesen in der NZZ, 02.11.2017 - Die Universität Bern hat ein Instrument entwickelt, um religiöse Extremisten frühzeitig zu erkennen: Weil religiöse Eiferer ihre
Ansichten oft verbergen, sind extremistische Tendenzen nicht leicht erkennbar. Ein neues Assessment soll verhindern, dass Islamisten zu Seelsorgern ausgebildet werden. Die
Behörden zeigen Interesse.
http://www.theol.unibe.ch/unibe/portal/fak_theologie/content/e17260/e17261/e311552/pane617945/e617948/nzz_2017-11-02_ein_filter_gegen_radikale_seelsorger_ger.pdf


„Ich wehre mich gegen Islam-Hass und Scheinkämpfe“

Gelesen im Tages-Anzeiger, 18.11.2027 - Christian Levrat will den Islam staatlich anerkennen, um so die Radikalisierungsspirale zu stoppen. Der SP-Präsident Levrat und seine Partei wollen die muslimischen Religionsgemeinschaften in die Pflicht nehmen und sie gleichzeitig als Religionsgemeinschaften wie Katholiken und Reformierte anerkennen. Die Genossen sind daran, eine „Roadmap zu einem Schweizer Islam“ zu entwickeln. Darin soll definiert werden, welche Rechte und Pflichten muslimische Gemeinschaften haben. Grundsätzlich sollen sie demokratisch sein, sich zu einem modernen Islam bekennen und im Gegenzug Steuern einziehen dürfen.
https://www.tagesanzeiger.ch/sonntagszeitung/aufgeklaerte-muslime-unterstuetzen/story/26695156?utm_source=twitter&utm_campaign=Ed_Social_Post&utm_medium=Ed_Post_SZ


SP will Islam als Religion in der Schweiz anerkennen
Gelesen in 20Minuten, 20.11.2017 - Die SP will gegen den Islam-Hass der Rechten vorgehen und einen Schweizer Islam entwickeln. Eine anerkannte Religionsgemeinschaft wie die Katholiken und Reformierte, das wollen Christian Levrat und seine Parteigenossen aus dem Islam in der Schweiz machen. Damit will die SP auch die Rechte und Pflichten für den schweizerischen Islam festlegen: Er soll demokratisch sein, sich zu einem modernen Islam bekennen und im Gegenzug dafür Steuern einziehen dürfen.
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/10861018


Vierzig Thesen: Islamwissenschafter will Religion reformieren
Gelesen in der NZZ, 06.11.2017 - Eine humanistische Reform des Islam fordert Abdel-Hakim Ourghi mit seiner symbolträchtigen Geste. Sie enthält Zündstoff: Der Widerstand von konservativer Seite ist gross. Der in Freiburg i. Breisgau lehrende Islamwissenschafter Abdel-Hakim Ourghi ist für viele konservative Muslime spätestens seit dem 7. Oktober dieses Jahres eine Hassfigur – an diesem Tag heftete er seine vierzig Thesen zur Reform des Islam an die Tür der Berliner Dar-Assalam-Moschee.
https://www.nzz.ch/feuilleton/vierzig-thesen-am-tor-der-moschee-ld.1326407


„Man müsste wissen, woher das Geld kommt“
Gelesen im Tages-Anzeiger, 21.11.2017 - Da muslimische Glaubensgemeinschaften in der Schweiz rechtlich nicht anerkannt werden, dürfen sie keine Steuern eintreiben. Christian Levrat will das ändern. Die Bischofskonferenz stimmt ihm zu. Interview mit Erwin Tanner, Generalsekretär der Schweizer Bischofskonferenz: „Ja, deshalb kann es sinnvoll sein, dass muslimische Gemeinschaften erst eine Zwischenetappe als privatrechtlich organisierte Gemeinschaft mit bestimmten Privilegien anstreben: Als solche könnten sie in Schulen Religionsunterricht erteilen oder in Gefängnissen Seelsorge betreiben. Sie hätten die Möglichkeit, ihre Religion besser zu verwirklichen. Aber erst wenn sie öffentlich-rechtlich anerkannt wären, dürften sie auch Steuern erheben. Diese Privilegien bringen aber auch Pflichten mit sich. Man muss den muslimischen Gemeinschaften von vornherein klar sagen, welche Kriterien sie erfüllen müssen.“
https://www.tagesanzeiger.ch/zeitungen/Man-muesste-wissen-woher-das-Geld-kommt/story/25614957

Schweizer Muslime verabschieden eine Charta gegen Extremismus an der „Landsgemeinde“
Gelesen in der NZZ, 25.11.2017 - Schweizer Muslime haben sich am Samstag in Biel gegen jeglichen religiösen, politischen und interkulturellen Extremismus ausgesprochen. Eine vorerst symbolische Charta hält die Rechte und Pflichten der hiesigen Muslime fest. Rund 60 Personen aus Politik und muslimischen Organisationen beteiligten sich an der Diskussion.
https://www.nzz.ch/schweiz/aktuelle-themen/schweizer-muslime-verabschieden-charta-an-landsgemeinde-ld.1332545


Save the date! Abschlussveranstaltung der SAGW-Reihe „Islam in der Schweiz“
Öffentlich-rechtliche Anerkennung islamischer Religionsgemeinschaften in der Schweiz?
Datum: 26. April 2018, 14 bis 17 Uhr
Ort: Haus der Religionen, Bern
http://www.lasuissenexistepas.ch/


Einkommen und Lebensbedingungen (SILC) 2016:
Jede fünfte Person hat Schwierigkeiten, eine unerwartete Ausgabe zu tätigen
Neuchâtel, 16.11.2017 - 2016 verfügte in der Schweiz rund eine von fünf Personen nicht über die Mittel, um eine unerwartete Ausgabe von 2500 Franken zu tätigen. Jede zehnte Person war nicht in der Lage, eine Woche Ferien pro Jahr ausser Haus zu finanzieren. 6,9 Prozent der Bevölkerung waren dauerhaft armutsgefährdet. Der allgemeine Lebensstandard in der Schweiz gehört jedoch nach wie vor zu den höchsten Europas. Diese Ergebnisse stammen aus der vom Bundesamt für Statistik (BFS) durchgeführten Erhebung über die Einkommen und die Lebensbedingungen (SILC).
https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-68825.html


Mann, geschieden, alleine lebend
Gelesen in der NZZ, 08.11.2017 - In vielen Städten ist der Anteil der Männer, die Sozialhilfe beziehen, doppelt so hoch wie jener der Frauen. Stark auf Sozialhilfe angewiesen sind alleinerziehende Mütter unter 25 Jahren. 20 Prozent der geschiedenen und alleine lebenden Männer zwischen 36 und 55 Jahren beziehen Sozialhilfe. Bei den Frauen in der gleichen Situation sind es 17 Prozent. Bei den geschiedenen Alleinlebenden – unabhängig von Alter und Geschlecht – liegt der Anteil insgesamt bei 10 Prozent. Diese Zahlen gehen aus einem Vergleich von 14 Städten hervor, den die Berner Fachhochschule durchgeführt hat.
https://www.nzz.ch/schweiz/mehr-sozialhilfefaelle-in-den-staedten-ld.1326744


Die Topeinkommen in der Schweiz seit 1980: Verteilung und Mobilität
Social Change in Switzerland, November 2017 – Seit 20 Jahren steigen die Topeinkommen in der Schweiz. Das Top 1% Prozent der Steurzahlenden verfügt inzwischen über mehr als 10% der Gesamteinkommen. Auch die globale Finanzkrise 2008-2009 hat dem weltweiten Aufwärtstrend bei den Topeinkommen keinen Abbruch getan. Wenig untersucht ist, wie lange Topverdienende an der Spitze bleiben.
http://www.socialchangeswitzerland.ch/?p=1323


Das sind die Gewinner und die Verlierer der Arbeitswelt
Gelesen in der NZZ, 10.11.2017 - Die Technik macht Fortschritte, und die Menschen versuchen mitzukommen. Das Wettrennen zwischen der Technik und der Qualifikation der Arbeitskräfte ist eine Konstante der letzten 150 Jahre: 1850 arbeiteten noch fast 60% der Erwerbstätigen in der Schweiz in der Landwirtschaft, heute sind es noch etwa 3%. Der Anteil der Erwerbstätigen im Dienstleistungssektor stieg derweil von 10 auf etwa 75%. Die Industrie legte ein Jahrhundert lang zu, doch nach 1960 sank deren Anteil an der Beschäftigung von fast 50 auf gegen 20%. Drei neue Studien zeigen, wo die Gewinner und wo die Verlierer sind.
https://www.nzz.ch/wirtschaft/die-gewinner-und-die-verlierer-der-arbeitswelt-ld.1327554


Senioren erhalten im Heim gefährliche Pillencocktails
Gelesen im „Der Bund“, 19.11.2017 - Menschen in Pflegeheimen erhalten im Schnitt 9 Medikamente, was schwere Nebenwirkungen verursachen kann. Experten fordern, bei der Behandlung der betagten Patienten Prioritäten zu setzen – siehe auch aktuelle Studie der Krankenkasse Helsana.
https://www.derbund.ch/wirtschaft/heime-geben-zu-viele-pillen-ab/story/30395041

Helsana Arzneimittel-Report 2017
Medikamente generieren hohe Kosten im Gesundheitswesen, vermögen durch ihre Wirkung jedoch Krankheiten zu verkürzen oder Symptome zu lindern, teure Krankenhausaufenthalte zu verhindern und Patienten ein normales Leben auf sozialer, psychischer und physischer Ebene zu ermöglichen. Den rationalen Einsatz von Medikamenten zu fördern ist nur dann möglich, wenn verlässliches Datenmaterial zu Mengen- und Kostenentwicklungen im Arzneimittelsektor verfügbar ist. Das Ziel der im nun vierten Arzneimittelreport vorgelegten
Untersuchungen ist, solche Zahlen für den Schweizer Medikamentenmarkt erneut einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Als Grundlage dienten Leistungsabrechnungsdaten der Helsana-Gruppe, die mit rund 1.9 Millionen Kunden im Jahr 2016 einer der grössten Krankenversicherer der Schweiz ist.
https://www.helsana.ch/docs/arzneimittelreport-2017.pdf


Schweizer Gesundheitssystem: Ältere Personen informieren sich häufig online
Bern, 16.11.2017 - Die Mehrheit der Menschen in der Schweiz ab 65 Jahren beurteilt das Schweizer Gesundheitssystem grundsätzlich positiv. Dies hat eine breite internationale Bevölkerungsbefragung ergeben, die unter der Schirmherrschaft der Stiftung Commonwealth Fund in 11 Ländern durchgeführt und in Washington präsentiert wurde. Wie die Befragung zeigt, informieren sich viele ältere Personen über Gesundheitsthemen im Internet. Zudem werden Präventionsmassnahmen mit einer medizinischen Fachperson in der Westschweiz öfter thematisiert als in der deutschen Schweiz.
https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-68832.html


Le Conseil fédéral approuve le rapport et les mesures concernant les conséquences de la numérisation sur le marché du travail
Berne, 08.11.2017 - Le 8 novembre 2017, le Conseil fédéral a approuvé le rapport sur les conséquences de la transformation numérique sur le marché du travail. Même à l’ère du numérique, il conserve comme objectifs principaux une forte participation au marché du travail et des emplois de qualité. Le rapport arrive à la conclusion suivante: le marché du travail se trouve dans une situation favorable et profitera d’une amélioration rapide et ciblée des conditions-cadre de la numérisation. Des mesures doivent être prises notamment dans le domaine de la formation. Un assouplissement des assurances sociales sera par ailleurs examiné.
https://www.admin.ch/gov/fr/accueil/documentation/communiques.msg-id-68708.html


Google – ein Motor und Konkurrent

Gelesen in der NZZ, 31.10.2017 - Die Zürcher IT-Szene wächst und mit ihr die Nachfrage nach Informatikern. Wie gelangt ein Arbeitgeber an talentierte Leute, bevor diese von Google weggeschnappt werden? Hochqualifizierte Informatiker sind knapp. Gerade einmal 118 davon haben 2016 auf Masterstufe das Informatikstudium an der ETH Zürich abgeschlossen.
https://www.nzz.ch/wirtschaft/google-ein-motor-und-konkurrent-ld.1325130


Internet-Pionier Sascha Lobo: «Facebook hat seine Macht noch nicht begriffen»

Gelesen in der NZZ am Sonntag, 05.11.2017 - Soziale Netzwerke haben die Kontrolle über ihre Plattformen verloren, sagt der Publizist und Netz-Erklärer Sascha Lobo. Dabei hätten diese Netzwerke die Macht, den Lauf der Welt zu verändern.
https://nzzas.nzz.ch/hintergrund/facebook-hat-seine-macht-noch-nicht-begriffen-sascha-lobo-ld.1326359?reduced=true


Blockchain – Weg zur dezentralisierten Demokratie?
Eine Revolution ist im Gang

Gelesen im Newsletter TASwiss - In ihren Anfängen schuf die Blockchain-Technologie die Grundvoraussetzungen zur Entstehung von Kryptowährungen. Diesen haftete jedoch ein schlechter Ruf an, da sie im Verdacht standen, in erster Linie zu kriminellen Zwecken in den Abgründen des Darknets verwendet zu werden. Doch die Technologie hat sich entwickelt
und in anderen Anwendungsgebieten ihren Platz gefunden.
https://www.ta-swiss.ch/?redirect=getfile.php&cmd[getfile][uid]=3325


Das E-Government-Angebot soll ausgebaut werden
Bern, 20.11.2017 - Die Geschäftsstelle E-Government Schweiz publizierte in Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) die erste Nationale E-Government-Studie. Auf konkrete Nachfrage besteht bei der Bevölkerung, den Unternehmen und VertreterInnen aller drei Staatsebenen das Bedürfnis nach einem Ausbau des bestehenden E-Government-Angebots. Aus Sicht der Behörden verhindern vor allem fehlende personelle, zeitliche und finanzielle Ressourcen die Lancierung von digitalen Angeboten. Auch die bestehenden Rechtsgrundlagen stellen teilweise ein Hindernis dar. Ein Anknüpfungspunkt besteht auf Ebene der Behörden deshalb bei der Verankerung des Themas E-Government in Strategien, Leitbildern, Stellenplänen usw. sowie der expliziten Bereitstellung von ausreichenden Ressourcen für diese Aktivitäten. Für die Ausbreitung von E-Government-Angeboten fehlt es zudem an grundlegenden, gemeinsam nutzbaren Schlüsselinfrastrukturen, wie beispielsweise einem staatlich anerkannten elektronischen Identifizierungsmittel (E-ID)23.
https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-68864.html


Eine staatlich anerkannte digitale Identität: Bundesrat bringt Gesetz bis Sommer 2018
Bern, 15.11.2017 - Verschiedene Angebote und Dienstleistungen im Internet setzen voraus, dass sich die NutzerInnen korrekt und sicher identifizieren können. Sie brauchen also eine digitale Identität. Der Bundesrat will deshalb klare Regeln für einen digitalen Identitätsnachweis erlassen, der staatlich anerkannt, überprüfbar und eindeutig ist. Er hat an seiner Sitzung vom 15. November 2017 das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) nach Kenntnisnahme der Resultate der Vernehmlassung beauftragt, bis im Sommer 2018 einen Gesetzesentwurf auszuarbeiten. Im ganzen Prozess der Handhabung und Verwendung der digitalen Identität müssen die geltenden Datenschutzbestimmungen eingehalten werden. Die Personenidentifikationsdaten dürfen Dritten (z.B. Online-Dienste) nur mit ausdrücklicher Einwilligung der KundInnen weitergegeben werden.
https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-68816.html


Internetnutzung in den Haushalten 2017 - Die Internetnutzung der Schweizer Bevölkerung nimmt zu
Neuchâtel, 20.11.2017 - Im ersten Quartal 2017 surften 90 Prozent der erwachsenen Personen in der Schweiz im Internet. Bei der letzten Erhebung 2014 waren es noch 84 Prozent gewesen. Besonders stark zugenommen hat die Internetnutzung bei den Personen ab 65 Jahren. Gleichzeitig ist auch die insgesamt von allen Nutzerinnen und Nutzern im Internet verbrachte Zeit deutlich gestiegen. Dies sind einige Ergebnisse der Erhebung des Bundesamts für Statistik (BFS) zur Internetnutzung in den Haushalten.
https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-68840.html

Siehe auch SAGW-Blog vom 2. November 2017: Von digitalen Klüften und Anarchisten
https://wissenschaftskultur.blogspot.ch/2017/11/von-digitalen-kluften-und-anarchisten.html


Résultats de la première Conférence nationale “Suisse numérique”
Biel/Bienne, 20.11.2017 - Comment la Suisse peut-elle exploiter pleinement les atouts de la numérisation dans tous les domaines de la vie en plaçant l'être humain au cœur des préoccupations? C'est de cette question qu'ont discuté 700 représentants des autorités, de l'économie, des milieux scientifiques, du monde politique et de la société civile, rassemblés aujourd'hui à Bienne pour une conférence nationale. De nombreuses propositions ont été faites pour développer la stratégie "Suisse numérique" du Conseil fédéral. La présidente de la Confédération Doris Leuthard et le conseiller fédéral Johann Schneider-Ammann ont participé à l'événement.
https://www.admin.ch/gov/fr/accueil/documentation/communiques.msg-id-68875.html


Vorbilder – Neue Ausgabe der Zeitschrift „Frauenfragen“
Bern, 13.11.2017 - Vor 100 Jahren wurde die Frauenrechtspionierin Iris von Roten geboren. Aus diesem Anlass widmet die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen die neue Nummer ihrer Fachzeitschrift dem Thema Vorbilder. Vorbilder machen Frauen Mut, ihren Weg zu gehen, sich von Widerständen nicht beirren zu lassen und sich gegen einengende Konventionen und Geschlechterstereotype zu wehren. In „Frauenfragen“ 2017 werden 18 Frauen mit solchen Vorbildqualitäten vorgestellt. Sie sind Kämpferinnen und Pionierinnen aus der älteren und jüngeren Generation. Allen voran die Juristin, Frauenrechtlerin und Autorin Iris von Roten (1917-1990). In ihrem Hauptwerk «Frauen im Laufgitter. Offene Worte zur Stellung der Frau» forderte sie bereits 1958 sexuelle Selbstbestimmung für die Frauen, gleiche Chancen in Ausbildung und Beruf, Lohngleichheit und volle Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben.
https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-68760.html


Zwangsheiraten: Der Bund unterstützt ein Kompetenzzentrum
Bern, 31.10.2017 - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 25. Oktober 2017 vom Ergebnisbericht des Bundesprogramms gegen Zwangsheiraten (2013 – 2017) Kenntnis genommen. Das Programm hat gemäss externer Evaluation in vielen Regionen der Schweiz endscheidend dazu beigetragen, Betroffenen zu helfen. Der Bundesrat will daher weiterhin die Betreuung von betroffenen Personen sicherstellen, die Prävention verstärken und die Ausbildung von Fachpersonen fördern. Aus diesem Grund unterstützt der Bund die Fachstelle Zwangsheirat in den nächsten vier Jahren mit insgesamt 800 000 Franken.
https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-68608.html

Save the date! „Sustainable Development Goals“ – SDG-Reihe der SAGW
Gewalt gegen Frauen in der Schweiz – von hier aus, wohin?
Datum: Donnerstag 15. Februar 2018 13.30 bis 17.30 Uhr
Ort: Universität Fribourg, PER 22, Auditorium Joseph Deiss

http://www.sagw.ch/de/sagw/veranstaltungen/vst-2018-sagw/Gewalt-gegen-Frauen.html

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