BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:https://github.com/derhansen/sf_event_mgt
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
UID:379-156@www.sagw.ch
CLASS: PUBLIC
SUMMARY:Von Tagesstrukturen zu Tagesschulen – Entwicklungsperspektiven
DESCRIPTION:In der Bereitstellung von Tagesschulen kann die Schweiz mit dem
  Angebot ihrer Nachbarländer nicht mithalten. Dabei gibt es mehrere Gründe,
  die für eine gut organisierte schulergänzende Betreuung sprechen: veränder
 te Lebensverhältnisse, der Mangel an Fachkräften in der Wirtschaft, demogra
 phische Entwicklungen, Gleichstellung von Mann und Frau und auch die Chance
 ngleichheit für Kinder unterschiedlicher sozialer und ethnischer Herkunft.\
 n\nVielfältiges, aber lückenhaftes Angebot\n\nEine erste Standortbestimmung
  zeigt, dass ein Ausbau des familienergänzenden Kinderbetreuungsangebots im
  Schulbereich in den meisten Kantonen im Gange ist. Allerdings entwickelt s
 ich das Angebot unvollständig und lückenhaft; ob Mittagstische, Hausaufgabe
 nhilfe, Freizeitkurse oder echte Tagesschulen angeboten werden, hängt von d
 er Gemeinde und vom Engagement einzelner ab. Der Begriff Tagesschule wird f
 ür vieles verwendet. Nicht immer ist damit eine Tagesschule mit einem pädag
 ogischen Gesamtkonzept gemeint. Worin bestehen die Vor- und Nachteile einer
  Vielfalt von unterschiedlichen Tagesstrukturen im Vergleich zur ‚Tagesschu
 le als Normalfall’, wie sie in den meisten unserer Nachbarländer etabliert 
 ist?\n\nGesamtbetreuung oder Tagesstrukturen nach Bedarf?\n\nVor die Heraus
 forderung gestellt, ein qualitativ gutes, den Bedürfnissen von Wirtschaft, 
 Eltern und Kindern gerecht werdendes Betreuungsangebot zu entwickeln, sehen
  sich die zuständigen Behörden und Gemeinden mit unterschiedlichen Möglichk
 eiten konfrontiert. Grundsätzlich zeichnen sich zwei Entwicklungsoptionen a
 b: die Einführung und Weiterentwicklung von sich ergänzenden Tagesstrukture
 n, die nach Bedarf und auf Wunsch genutzt werden können, und die Einführung
  von Tagesschulen, basierend auf einem pädagogischen Gesamtkonzept, das Unt
 erricht und Betreuung zusammenführt. Während sich die eine Perspektive star
 k an der explizit von Eltern angemeldeten Nachfrage orientiert und nur dies
 e bedient, stellt die andere eine kontinuierliche, geregelte Gesamtbetreuun
 g der Schülerinnen und Schüler sicher.\n\nQualität und Wirkung von Tagesstr
 ukturen\n\nAn der Tagung «Von Tagesstrukturen zu Tagesschulen – Entwicklung
 sperspektiven» wurden Vor- und Nachteile sowie die gesellschaftliche Akzept
 anz diskutiert. Im Zentrum stand auch die Frage, welche Auswirkungen die se
 hr unterschiedlich ausgestalteten Tagesstrukturen auf die Schule, Pädagogen
 , involvierte Fachpersonen und die Familien haben. Weiter sollte aufgezeigt
  werden, wie die Qualität solcher Einrichtungen gesichert werden kann. Dabe
 i wurde deutlich, dass es bei der Ausweitung und der qualitativen Verbesser
 ung des Betreuungsangebots nicht nur um Fragen rund um vorhandene Infrastru
 kturen, finanzielle Möglichkeiten und Qualifizierung des Personals geht, so
 ndern auch um die wertebasierte Deutung des Erziehungsauftrags, das Verhält
 nis von Eltern und Schule, Elternbilder sowie politische Rahmenbedingungen.
 \n\nMit Beiträgen von:\n\nMonika Bütler, René Levy, Marianne Schüpbach, Pat
 ricia Schuler, Esther Forrer, Christoph Eymann, Monika Maire-Hefti, Beat W.
  Zemp, Bernard Gertsch, Nadine Hoch, Susanne Stern, Barbara Custer, Ursula 
 Rellstab und Dominique Chételat.
LOCATION:Kornhausforum
DTSTAMP:20190805T082959Z
DTSTART:20150916T121500Z
DTEND:20150916T163000Z
END:VEVENT
END:VCALENDAR