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SUMMARY:Familienergänzende Kinderbetreuung: Erfahrungen, Rahmenbedingungen, Weiterentwicklung
DESCRIPTION:In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Arbeitgeberverband un
 d Pro Familia will die SAGW zwei eng miteinander verflochtene Fragen in ein
 er lösungsorientierten Perspektive zur Diskussion stellen : a ) die Vereinb
 arkeit von Elternschaft und Erwerbsarbeit und b ) Arbeit im Lebensverlauf. 
 \n\n\n\nDie beiden Themenbereiche sollen unter dem Titel «Rahmenbedingungen
  für zukunftsfähige Arbeitsmärkte» an einer Tagung am 5. Juni 2014 mit dem 
 Fokus auf die Vereinbarkeit von Elternschaft und Erwerbsarbeit und einer Ta
 gung am 13. November 2014 mit dem Fokus auf die Arbeit im Lebensverlauf zur
  Diskussion gestellt werden.\n\nZur Einführung\n\nSieht man von der Förderu
 ng der vorwiegend weiblichen Teilzeitarbeit ab, hat die Schweiz im internat
 ionalen Vergleich mit grosser Verspätung Massnahmen zur Vereinbarkeit von E
 lternschaft und Erwerbsarbeit ergriffen. Gemessen am Angebot wie den Kosten
  weist die Schweiz weiterhin einen erheblichen Rückstand auf die OECD-Staat
 en auf. Kennzeichnend für die Entwicklung in der Schweiz ist die Vielzahl d
 er Akteure wie der gewählten Modelle. Ob damit unterschiedlichen regionalen
  und lokalen Gegebenheiten Rechnung getragen wird oder die Vielfalt föderal
 istischer Organisation geschuldet ist, bleibt umstritten. Vor diesem Hinter
 grund und im Wissen, dass die Impulsprogramme des Bundes zur Finanzierung v
 on Betreuungsangeboten auslaufen, ist ein genauerer Blick auf eine vielfält
 ige Praxis angezeigt.\n\nDabei gilt die Aufmerksamkeit in einem ersten Schr
 itt den potentiellen Nutzniessern, dem Bedarf wie den Bedürfnissen von Arbe
 itgebern und Arbeitnehmern in unterschiedlichen Arbeitswelten. In einem zwe
 iten Schritt werden erwünschte und unerwünschte Folgen von unterschiedliche
 n Finanzierungsformen thematisiert. Dabei interessiert insbesondere, wie si
 ch mögliche Finanzierungsformen auf das Angebot und die Nachfrage auswirken
 , aber auch auf die Bevölkerungsstruktur und die Finanzlage von Gemeinden. 
 Ebenso soll deren unterschiedlichen sozio-ökonomischen Lage Rechnung getrag
 en werden. Abschliessend gilt die Aufmerksamkeit dem in der Breite eben ers
 t begonnenen Aufbau von Tagesstrukturen, wobei auch hier die unterschiedlic
 he Ausgangslage von Städten, Agglomerationen und ruralen Räumen interessier
 t.\n\nHinterlegt wird dieser Blick auf eine vielfältige Praxis mit den heut
 e verfügbaren Studien zum familienergänzenden Angebot, dessen Ausgestaltung
  und dessen Wirksamkeit im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Elternschaft 
 und Erwerbsarbeit. Die Teilnehmenden werden im Vorfeld der Tagung entsprech
 end dokumentiert. Dieses Wissen ergänzend, versprechen sich die Organisator
 en von dieser Tagung Aufschlüsse von der Praxis und für die Praxis zu einer
  bedarfsgerechten Ausgestaltung von familienergänzenden Betreuungsangeboten
  in unterschiedlichen Kontexten.  \n\nLeitfragen\n\n 	Welchen Stellenwert h
 at die Vereinbarkeit für heutige und künftige Arbeitnehmerinnen und Arbeitn
 ehmer? 	Welche Anforderungen stellen sie an entsprechende Infrastrukturen? 
 	Wo erkennen sie Lücken und Defizite? 	Welchen Bedarf und welche Bedürfniss
 e haben die Arbeitgeber und inwiefern unterscheiden sich diese in unterschi
 edlichen Arbeitswelten und –kontexten? 	Was hindert und was fördert ein Eng
 agement der Arbeitgeber? 	Welche Anreize gehen von unterschiedlichen Finanz
 ierungsmodellen auf das Angebot und die Nachfrage aus? 	Wie wirken sich unt
 erschiedliche Finanzierungmodelle auf den Finanzhaushalt von Gemeinden aus?
  	Was fördert und was hindert ein Engagement von Gemeinden? 	Wie wirken sic
 h Betreuungsangebote auf die Bevölkerungsstruktur aus? 	Unter welchen Bedin
 gungen lohnt es sich für Gemeinden in familienergänzende Betreuungsangebote
  zu investieren? 	Mit welcher Priorität, mit welchem Zeithorizont und mit w
 elchen Strategien wird die Implementierung von Tagesstrukturen vorangetrieb
 en? 	Welche Herausforderungen müssen bewältigt werden? 	Wie kann lokalen Ge
 gebenheiten Rechnung getragen werden? 	  \n\nZiele\n\n 	Ein ‚Blick von unte
 n’ auf vielfältige Praktiken 	Die Wirksamkeit von unterschiedlichen Modelle
 n in ihrem jeweiligen Kontext verstehen und aufzeigen 	Faktoren identifizie
 ren, welche der praktischen Umsetzung förderlich oder hinderlich sind 	Eine
  kontextbezogene Bewertung unterschiedlicher Vorgehensweisen ermöglichen 	U
 nterschiedliche Realisierungswege mit ihren Vor- und Nachteilen aufzeigen 	
 Die praktischen Erfahrungen in Wert setzen 
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