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SUMMARY:Arbeit im Lebensverlauf
DESCRIPTION:In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Arbeitgeberverband un
 d Pro Familia will die SAGW zwei eng miteinander verflochtene Fragen in ein
 er lösungsorientierten Perspektive zur Diskussion stellen: a) die Vereinbar
 keit von Elternschaft und Erwerbsarbeit und b) Arbeit im Lebensverlauf.\n\n
 Die beiden Themenbereiche sollen unter dem Titel Rahmenbedingungen für zuku
 nftsfähige Arbeitsmärkte an einer Tagung am 5. Juni 2014 mit dem Fokus auf 
 die Vereinbarkeit von Elternschaft und Erwerbsarbeit und einer Tagung am 13
 . November 2014 mit dem Fokus auf die Arbeit im Lebensverlauf zur Diskussio
 n gestellt werden.\n\nMitwirkende: Ruth Derrer Balladore (Schweizerischer A
 rbeitgeberverband), Thomas Boesch (Novartis), Mirjam Devay-Stäubli (trovaia
 ), Urs Duttweiler (Duttweilde Treuhand), Irene Etzer (UniversitätsSpital Zü
 rich), Martin Flügel (TravailSuisse), Thomas Gächter (Universität Zürich), 
 Gudela Grote (ETHZ), Anne Küng Gugler(Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
 ), Brigitte Liebig (NFP 60, Fachhochschule Nordwestschweiz), Lucrezia Meier
 -Schatz (Nationalrätin), Vinzenz Muraro (AXA Winterthur), Günter Pfeiffer(U
 niversität Basel), Pascal Scheiwiller (Lee Hecht Harrison), Danny Schweingr
 uber (witzig.ch), Markus Schwyn(Bundesamt für Statistik), Luzi Thomann (Tho
 mann Nutzfahrzeuge AG), Helena Trachsel (Fachstelle für Gleichstellung für 
 Mann und Frau, Kanton Zürich), Hans C. Werner (Swisscom), Markus Zürcher (S
 AGW)\n\nTagungsablauf\n\nEinführung\n\nWie die OECD in ihren Länderberichte
 n verschiedentlich monierte und nationale Studien wiederholt belegten, schö
 pft die Schweiz ihr Arbeitskräftepotenzial gegenwärtig nicht aus : Ohne Arb
 eitsmigration könnten seit geraumer Zeit weder der Arbeitskräftebedarf in t
 echnologischen Schlüsselbereichen noch die medizinische Versorgung sicherge
 stellt werden. Ohnehin liesse sich die für den heute erreichten, hohen Wohl
 stand notwendige Arbeitsproduktivität nicht halten. Verschärft wird der Arb
 eitskräftemangel durch den demographischen Wandel: Bis 2030 prognostizieren
  verschiedene Studien rund 400'000 fehlende Fachkräfte.\n\nEbenso bekannt s
 ind die gegenwärtig nicht ausgeschöpften Potenziale: Im Arbeitsmarkt nicht 
 hinreichend eingebunden sind Frauen sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehme
 r ab 50. In beiden Fällen sind auch die Faktoren bekannt, welche die Teilha
 be dieser beiden Gruppen an der Arbeitswelt einschränken:\n\nNegativ auf di
 e Erwerbsbeteiligung der Frauen wirken sich\n\n 	die mangelnde Vereinbarkei
 t von Familien- und Berufsarbeit, Lohnungleichheit sowie schlechtere Karrie
 reperspektiven aus. 	Vergleichsweise hohe Sozialkosten, Vorurteile, aber au
 ch gesundheitliche Einschränkungen sowie die Entwertung von erworbenen Qual
 iﬁkationen schränken die Arbeitsmarkt chancen von über 50 - Jährigen ein. \
 n\nObwohl die sich stellenden Herausforderungen erkannt und breit anerkannt
  sind, lässt weder das statistische Monitoring noch die sozialwissenschaftl
 iche Beobachtung eine Trendwende erkennen. Da die Folgen des demographische
 n Wandels für den einzelnen Betrieb noch nicht spürbar sind, sich diese vie
 lmehr in langer Frist auswirken, ist es angezeigt, Strategien zur langfrist
 igen Sicherung zukunftsfähiger Arbeitsmärkte zu entwickeln. Dazu zählen Rah
 menbedingungen, welche einer hohen Erwerbsbeteiligung dienlich sind, ebenso
  wie betriebliche Strategien und Massnahmen, die der Teilhabe beider Geschl
 echter über alle Altersgruppen am Arbeitsprozess förderlich sind\n\nMassnah
 men, die geeignet sind, zu einer besseren Ausschöpfung des Arbeitskräftepot
 enzials beizutragen, sollen mit dem Ziel,\n\n 	Wissen zu vermitteln, 	«best
  practices» zu identiﬁzieren, 	entsprechende Prozesse anzustossen, 	Umsetzu
 ngswege aufzuzeigen, 	Hindernisse und Widerstände zu erkennen, \n\npräsenti
 ert und debattiert werden. Dabei werden im ersten Teil am Morgen im Plenum 
 zunächst wesentlich vom Staat gesetzte Rahmenbedingungen ( Gleichstellung, 
 Sozial- und Arbeits- recht ) thematisiert. Ausgehend von weiteren Inputrefe
 raten sollen am Nachmittag betriebliche Strategien und Massnahmen in drei B
 ereichen – Flexibilisierung, Gleichstellung, Arbeitsmarkt- chancen und Verm
 ittlung von älteren Arbeitnehmenden – vertieft und deren Folgen auf die Arb
 eitsorganisation ausgelotet werden. Dabei stehen die nachfolgenden Leitfrag
 en im Zentrum:\n\n 	Welche Massnahmen sind sinnvoll und wirkungsvoll ? 	Wel
 che Voraussetzungen müssen für deren Umsetzung erfüllt sein ? 	Was ist bei 
 der Umsetzung zu beachten ? 	Welche Hindernisse müssen bei deren Umsetzungü
 berwunden werden ? 	Welche Hilfestellungen werden von wem erwartet ? 
LOCATION:Hotel Sheraton
DTSTAMP:20191218T082027Z
DTSTART:20141113T104700Z
DTEND:20141113T114700Z
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