Schweizerische Musikforschende Gesellschaftspacespace
Donnerstag, 24. Mai 2012






Glarean-Preis


Glarean-Preis für Musikforschung

Zum ersten Mal hat die Schweizerische Musikforschende Gesellschaft 2007 den neu geschaffenen, nach dem Schweizer Musiktheoretiker und Humanisten Heinrich Glarean benannten Preis für Musikforschung vergeben. Dotiert mit 10'000 Schweizer Franken wird der Glarean-Preis alle zwei Jahre an Wissenschaftler/innen verliehen, die sich durch ein herausragendes Œuvre auf dem Gebiet der europäischen Musikgeschichtsschreibung auszeichnen und deren Forschungstätigkeit Fragen der Publikation und Distribution von Musik angemessen berücksichtigt. Als erster Preisträger durfte der deutsche Musikwissenschaftler Reinhard Strohm den Glarean-Preis im Rahmen der Eröffnungsfeier zum Kongress der International Musicological Society am 10. Juli 2007 in Zürich entgegennehmen.
Finanziert wird der Preis aus Geldmitteln, die die Basler Musikhistorikerin Marta Walter (1896–1961) der SMG testamentarisch vermacht hat. Dieses Legat erlaubt zudem die Schaffung des Jacques-Handschin-Preises (Nachwuchspreis), der zum ersten Mal 2009 vergeben wurde.


Preisträger/innen

2011 Karol Berger
2009 Martin Staehelin
2007 Reinhard Strohm


Presse

ek., Martin Staehelin erhält den Glarean-Preis für Musikforschung, in: Schweizer Musikzeitung Nr. 12 (Dezember 2009), S. 53.

pdf09-12 Martin Staehelin.pdf11.12.2009214 KB

Klaus Pietschmann, Erster Glarean-Preis für Musikforschung geht an Reinhard Strohm, in: Schweizer Musikzeitung Nr. 6 (Juni 2007), S. 53.

pdf07-06 Glarean-Preis.pdf07.08.2008263 KB

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