Hans Reinhart (1880-1963)

Hans Reinhart ist 1880 in Winterthur als Sohn einer reichen Händlerfamilie geboren. Der junge Mann darf frei von materiellen Sorgen Philosophie, Kunstgeschichte und Germanistik studieren, in Heidelberg, Paris, Berlin und Zürich. Er reist nach Indien und lässt sich anschliessend in München nieder, wo er sich für die Anthroposophie Rudolf Steiners begeistert. Er schreibt Gedichte, Prosa und Theaterstücke und übersetzt französische Opern ins Deutsche. Hans Reinhart stirbt 1963.

Schon sein Vater Theodor Reinhart pflegte rege Beziehungen zu Künstlern wie Ferdinand Hodler, Karl Hofer und Hermann Haller. Ein Bruder von Hans, Oskar Reinhart, hat mit der Villa Am Römerholz und dem Museum Oskar Reinhart am Stadtgarten zwei bedeutende Winterthurer Kunstmuseen gestiftet. Ein anderer Bruder, Werner, hat seinerseits Komponisten und Dichter wie Schönberg, Strawinski und Hindemith und Rilke unterstützt.

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