Schutz und Förderung der kulturellen Vielfalt in der Schweiz
Bern, 17. Januar 2011. Am Dienstag, 25. Januar, stellt die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) in Zürich die kulturelle Vielfalt zur Debatte. Vor drei Jahren hat die Schweiz das «UNESCO-Übereinkommen über den Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen» ratifiziert. An der öffentlichen Tagung fragt die SAGW nach der Bedeutung der kulturellen Vielfalt für die Schweiz.
Bern, 17. Januar 2011. Am Dienstag, 25. Januar, stellt die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) in Zürich die kulturelle Vielfalt zur Debatte. Vor drei Jahren hat die Schweiz das «UNESCO-Übereinkommen über den Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen» ratifiziert. An der öffentlichen Tagung fragt die SAGW nach der Bedeutung der kulturellen Vielfalt für die Schweiz.
Mit dem UNESCO-Übereinkommen vom 20. Oktober 2005 wurden der Schutz und die Förderung der kulturellen Ausdrucksformen erstmals verbindlich anerkannt. Die Schweiz hat die Konvention am 16. Juli 2008 ratifiziert.
Auswirkungen auf die Schweiz
Ziel der Tagung ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem Konzept der kulturellen Vielfalt; dessen Bedeutung, Funktion, Grenzen und Möglichkeiten, aber auch die Chancen und Risiken sollen aufgezeigt werden.
Wo gibt es Handlungsbedarf? Was kann die Forschung dazu beitragen? Im Austausch mit Wirtschaftsvertretern, Medienschaffenden, Bildungspolitikern und Forschenden will die SAGW Antworten zusammentragen. Den Teilnehmenden wird in den Workshops die Möglichkeit geboten, sich aktiv an der Vertiefung der Diskussion zu beteiligen. Die Tagung ist öffentlich. Anmeldung unter: www.sagw.ch
Referenten, Workshops und Podium
Referenten: Heinz Gutscher (UZH), Daria Pezzoli-Olgiati (UZH), Mira Burri (World Trade Institute), Janine Dahinden (UNINE), Peter Schaber (UZH), Walter Herzog (UNIBE), Sandro Cattacin (UNIGE), Otfried Jarren (UZH)
Drei parallele Workshops: Bildung (mit Peter Sigerist SGB), Innovation und Markt (mit Thomas Dyllick HSG), Medien (mit Josefa Haas, Medieninstitut)
Podium mit: Janine Dahinden (UNINE), Ruedi Noser (NR), Quirin Zink (Novartis), Francesca Gemnetti (UNESCO)