Gesundheit

Gesundheit

Die SAGW bearbeitet in enger Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) teilweise gemeinsam, teilweise komplementär, jedoch in allen Aspekten eng koordiniert das Thema Gesundheit. Das Programm orientiert sich am „Horizon 2020 Workprogramme 2014 – 2015 Societal Challenge I Health, Demographic Change and Wellbeing“ sowie an den Empfehlungen der „League of European Research Universities“ (LERU). 

Die SAGW konzentriert sich auf drei Themenfelder:

Die SAGW setzt sich für eine auf die invidualisierte Erhaltung und die Stabilisierung der Lebensqualität im Alltagskontext ausgerichtete Gesundheitsforschung ein. Als wegweisend erachten wir dabei die Konzepte der Vulnerabilität, der Resilienz und der Lebensqualität. Eine Arbeitsgruppe hat sich konstituiert und im Dezember 2013 den NFP-Vorschlag "Lebensqualität: Neue Konzepte zur Verbindung von individuellen und gesellschaftlichen Bedingungen" eingereicht (PDF).

Als Beitrag zur Umsetzung der Gesundheitsziele 2020 des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) führt die SAGW gemeinsam mit der SAMW das Projekt Nachhaltiges Gesundheitssystem beitragen. Dabei kann sie einerseits insbesondere sozialwissenschaftliche und ökonomische Kompetenzen im Bereich der Finanzierung, Steuerung, Organisation und der Governance des Gesundheitssytems einbringen. Andererseits nimmt sie handlungsleitenden Werte, Einstellungen, Interessen und ‚beliefs’ der Akteure in den Blick, welche Erwartungen und Bedürfnisse und damit die Nachfrage wie das Angebot an medizinischen Leistungen massgeblich beeinflussen.

Die Medical Humanities sind geeignet, die Medizin auch als Sozial- und Verhaltenswissenschaft zu verstehen. Zugleich fördern sie den Umgang mit der Mehr- und Vieldeutigkeit von Krankheit und Gesundheit. Letzteres trägt den komplexen Wechselwirkungen zwischen Physiologie, Psychologie, sozialer sowie kultureller Umwelt Rechnung. Dieses mehrdimensionale Verständnis berücksichtigt insbesondere die Zunahme wenig fassbarer Krankheitsbilder, Mehrfachdiagnosen und der Multimorbidität.

Global Strategy and Action Plan on Ageing and Health

Mit der «Global Strategy and Action Plan on Ageing and Health» hat die Weltgesundhetisorganisation (WHO) eine neue Gesundheitsdefinition mit vielfältigen und wichtigen Implikationen vorgelegt: Gefordert wird unter anderem mehr eine Ausrichtung der Gesundheitspolitik auf eine dynamische, kontextualisierte Stabilisierung der Lebensqualität: Mit den vorgeschlagenen fünf strategischen Zielen sollen die für das Wohlbefinden wie die eigenständige Lebensführung relevanten Fähigkeiten gestärkt werden. Die Fähigkeiten ihrerseits ergeben sich aus dem Zusammenspiel zwischen den den Ressourcen einer Person und seiner Umwelt. Entsprechend ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Gesundheits- und Sozialpolitik von hoher Bedeutung.

Das Gesundheitsverständnis wie die sich daraus ergebenden Massnahmen entsprechen dem vom Netzwerk Gesundheitsforschung ausgearbeiteten NFP-Vorschlag «Lebensqualität: Neue Konzepte zur Verbindung von individuellen und gesellschaftlichen Bedingungen».

Gemeinsam mit dem Netzwerk Gesundheitsforschung will die SAGW diesen zukunftsfähigen Ansatz mit hoher Priorität weiterverfolgen

L Weitere Informationen

Kontakt

Lea Berger

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Sektion 4

SAGW
Haus der Akademien
Laupenstrasse 7
Postfach
3001 Bern

lea.berger [at] sagw.ch

++41 (0)31 306 92 59

Global Strategy and Action Plan on Ageing and Health

 Mit der «Global Strategy and Action Plan on Ageing and Health» hat die Weltgesundhetisorganisation (WHO) eine neue Gesundheitsdefinition mit vielfältigen und wichtigen Implikationen vorgelegt.

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