Neue Datenbank liefert Fakten und Zahlen zu 30 Ländern zum Thema Generationenpolitik in Europa
Wie regeln europäische Länder die Verantwortung der Generationen füreinander? Welche Rechte und Leistungen gewähren sie Familien, Kindern und älteren Menschen? Welche Sorgepflichten obliegen dagegen den Familien? Wer Antworten darauf sucht, kann seit heute eine neue Datenbank nutzen, die das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) anbietet.
Die Multilinks-Datenbank enthält für 30 europäische Länder Daten zu Kinderbetreuung, Bildung, Familienleistungen, Pflege, Altersrenten und Unterhaltsverpflichtungen. Insgesamt werden über 70 sozialpolitische Indikatoren für die Jahre 2004 und 2009 beschrieben und ausführlich dokumentiert.
Für ausführlichere Informationen siehe Informationsdienst Wissenschaft
SODK Empfehlungen zur familienergänzenden Betreuung im Frühbereich 2011
Die SODK Jahreskonferenz verabschiedete an ihrer Jahreskonferenz 2011 Empfehlungen an die Kantone zur familienergänzenden Betreuung im Frühbereich. Die Empfehlungen der SODK sollen die politische und fachliche Diskussion in den einzelnen Kantonen zum Thema der familienergänzenden Betreuung im Frühbereich unterstützen und Handlungsmöglichkeiten für die Kantone aufzeigen. Sie verstehen sich als Beitrag zur Förderung der Qualität, des Angebots und der Rahmenbedingungen durch die Kantone. Sie richten sich deshalb insbesondere an die in den Kantonen mit FEB im Frühbereich befassten Stellen sowohl auf politischer Ebene als auch auf der Ebene der kantonalen Verwaltungen.
MAS-Programm Alter und Gesellschaft
Die Menschen werden immer älter – davon sind die Gesundheitsversorgung, die Sozialversicherungen, aber auch die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Infrastruktur betroffen. Zudem sind die «neuen Alten» auch gebildeter und kaufkräftiger und haben spezielle Konsumbedürfnisse. Da das Alter alle Aspekte des gesellschaftlichen Lebens tangiert, haben sich für das neue MAS-Programm Alter und Gesellschaft alle Departemente der Hochschule Luzern zusammengetan. In einem Interview geben die Studienleiter Auskunft.
Weitere Informationen zum MAS-Programm Alter und Gesellschaft finden Sie hier.
Praxisnahe Weiterbildung der «Generationenakademie»
Für Fachleute und freiwillig Engagierte, die in ihrer Gemeinde etwas bewegen wollen und denen die Beziehungen zwischen den Generationen am Herzen liegen, gibt es seit 2010 die Generationenakademie , getragen vom Migros-Kulturprozent.
Nach der erfolgreichen ersten Durchführung werden ist nun eben die zweite Staffel gestartet, während der die Teilnehmenden an insgesamt neun Kurstagen zwischen Oktober 2011 und Juni 2012 Erfahrungen austauschen, gemeinsam Ideen schmieden, Methoden erproben und die ersten Schritte der Umsetzung eigener Projektideen machen.
Interessierte für die dritte Staffel ab Oktober 2012 können sich bereits jetzt hier melden.
SCALA
The St. Gallen Research Center for Ageing, Welfare and Labor Market Analysis (SCALA) of University of St. Gallen is structured around the three central research topics - work, ageing, and welfare.
Informationen zu Generationenbeziehungen
Die Homepage von Professor Jean-Pierre Fragnière gibt Informationen zu Projekten und Publikationen zum Thema Generationenbeziehungen.
Forschungsprojekt Altersdiskriminierung
Obwohl Altersdiskriminierung weit verbreitet ist, wurde das Thema bisher wenig erforscht. Wir wissen, dass Einstellungen gegenüber älteren Menschen grundsätzlich negativer sind als gegenüber jüngeren. Dies äussert sich auch im Verhalten von Menschen untereinander. Solche Einstellungen und Verhaltensweisen sind meist nicht gerechtfertigt. Das Forschungsprojekt untersucht die Erfahrungen und Beobachtungen von Betroffenen aus erster Hand, die Formen und Folgen von Altersdiskriminierung und die Situation in der Schweiz. Konkret werden folgende Fragestellungen untersucht: Über welche Arten altersdiskriminierender Erlebnisse berichten ältere Personen? Wie verbreitet sind diskriminierende Erlebnisse aufgrund des Alters? Gibt es Bevölkerungsgruppen, die besonders häufig über diskriminierende Erlebnisse berichten? Welche Erlebnisse werden aus «Täterperspektive» berichtet? Gibt es Bevölkerungsgruppen, die besonders häufig darüber berichten, andere Personen aufgrund ihres Alters zu diskriminieren?
Das Forschungsprojekt Altersdiskriminierung wird von der Fachhochschule St. Gallen, der Pro Senectute Schweiz und von der Regierung des Fürstentums Liechtenstein durchgeführt. Es wird vom Schweizerischen Nationanlfonds, der Eugen und Elisabeth Schellenberg-Stiftung und von der EU-Kommission finanziell unterstützt. Für die Projektleitung ist Herr Dr. Walter Rehberg zuständig. Für genauere Informationen zum Forschungsprojekt klicken Sie hier.
Innovage. Erfahrungen für die Gesellschaft
Innovage vereint qualifizierte Menschen mit Führungs-, Verwaltungs- oder Beratungserfahrung, die pensioniert sind oder kurz davor stehen und ihr wertvolles Wissen unentgeltlich für öffentliche und gemeinnützige Anliegen einsetzen. Innovage bietet damit engagierten Menschen eine attraktive Rolle in der Gesellschaft und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Innovage-Berater und -Beraterinnen entwickeln – alleine oder im Rahmen zivilgesellschaftlicher Initiativen – Projektideen oder stehen gemeinnützigen Institutionen und Organisationen beratend und unterstützend zur Seite. Die regionalen Innovage-Netzwerke verstärken das gemeinsame Engagement und gewährleisten auch den überregionalen Austausch.
Die Innovage-Idee wurde 2006 vom Migros-Kulturprozent in Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit konzipiert und realisiert. Die daraus entstandenen Innovage-Netzwerke werden von beiden Organisationen weiterhin gefördert.
Schwerpunkt «Alter, Alterspolitik und Generationenbeziehungen»
Im Rahmen des Forschungsschwerpunktes «Alter, Alterspolitik und Generationenbeziehungen» der Berner Fachhochschule, Soziale Arbeit, werden Fragen einer partizipativen, integrativen und selbständigen Lebensgestaltung im Alter bearbeitet. Bislang steht ein Forschungsfeld im Vordergrund: Grundfragen autonomer Lebensgestaltung im Alter.