Ralph Ubl

« Beidhändigkeit und Mehrdeutigkeit »

Ralph Ubl, Chicago

Abstract
Malen und Zeichnen sind beidhändige Tätigkeiten, bei denen eine Hand (zumeist die Linke) ihre Dienste ganz unauffällig versieht. Sobald sich diese jedoch bemerkbar macht, kann Beidhändigkeit zur Quelle von Mehrdeutigkeit werden, wie an Beispielen aus der bildenden Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts dargelegt werden soll.

Bio-Biblio
Professor für neuere Kunstgeschichte an der Universität Basel. Forschungsschwerpunkte: Romantik und Moderne, Gegenwartskunst, politische Theorie und Kunst, Topologie der Künste, Bildtheorie. Neuere Publikationen: mit W. Pichler/E. Futscher/S. Neuner (hg.), Was aus dem Bild fällt. Figuren des Details, München 2007; mit W. Pichler (hg.), Topologie. Falten, Knoten, Netze, Stülpungen in Kunst und Theorie, Wien 2009; Eugène Delacroix. Painting comes from afar (in Vorbereitung).

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