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Donnerstag, 24. Mai 2012






Valeska von Rosen


»Francesco del Cairos barocke ›Ninfa‹«

Valeska von Rosen, Bochum

Abstract
Der Vortrag nimmt eine sehr erfolgreiche Bildinvention des milanesischen, am savoyischen Hof tätigen Malers aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in den Blick: die ekstatische, der Ohnmacht nahe « Salome » oder « Herodias mit dem Haupt des Johannes ». Nicht nur aufgrund der unklaren Identifikation der weiblichen Figur, sondern auch infolge ihres gemischten Affekts zeichnen sich die Werke durch eine ‹ Ästhetik des Kippens › aus, nach deren Strategien und Funktionen im Vortrag gefragt werden soll.

Bio-Biblio
Professorin für allgemeine Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Forschungsschwerpunkte: Kunst und Kunsttheorie der frühen Neuzeit, besonders Italien im 16. und 17. Jahrhundert; Projekte zu « Formen der Selbstschöpfung – Schaffensprozess und Medienreflexion in Selbstbildnissen der Frühen Neuzeit bis zur frühen Moderne » und zur « Poiesis. Praktiken des Kreativen in den Künsten der Frühen Neuzeit ». Neuere Publikationen: Caravaggio und die Grenzen des Darstellbaren. Ambiguität, Ironie und Performativität in der Malerei um 1600, Berlin 2009 (22011); « Das Denken des Arbeitens im Cinquecento », in: Poiesis. Praktiken der Kreativität in den Künsten der Frühen Neuzeit, hg. mit D. Nelting/J. Steigerwald, Wiesbaden 2011.




> Seite drucken  ^ Zurück nach obenSchweizerische Gesellschaft für Kulturtheorie und Semiotik SGKS > Tagungen > Tagung 2011 > Valeska von Rosen
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