Schweizer-Museumspolitik

mercredi 30. août 2017

Die Stunde der Technokraten

Das Bundesamt für Kultur sorgt mit seiner Museumspolitik für Unmut. Gefördert wird mit Giesskanne und Scheinobjektivität, doch gefragt wären klare Prioritäten. Jetzt droht dem einzigen Alpenmuseum der Schweiz das Aus.

Gelesen in der NZZ, 30.08.2017 - Als Beat Hächler, Direktor des Alpinen Museums in Bern, vor einigen Wochen den Brief des Bundesamts für Kultur (BAK) öffnete, wurde ihm höflichst beschieden, sein Museum werde weiterhin unterstützt – jedoch nicht mehr mit rund einer Million Franken pro Jahr, sondern ab 2019 nur noch mit 250 000 Franken. Damit droht dem einzigen Bergmuseum der Alpenrepublik das Lichterlöschen oder zumindest die Rückkehr zu einem verstaubten, aber günstigen Vitrinenkonzept, sollten nicht andere Geldgeber gefunden werden.
www.nzz.ch/meinung/schweizer-museumspolitik-die-stunde-der-technokraten-ld.1313370 

Das Museum lanciert eine Rettungsaktion pro alps! und sammelt Unterschriftenrettungsaktion.alpinesmuseum.ch/#rettungsaktion.alpinesmuseum.ch

"Wir fordern National- und Ständerat auf, den Bund bei der Finanzierung des Alpinen Museums der Schweiz in die Pflicht zu nehmen und eine Finanzierung im bisherigen Umfang sicherzustellen. Mit Ihrer Unterschrift und Ihrem Bekenntnis stellen Sie sich hinter das Alpine Museum der Schweiz und Sie unterstützen seine heutige erfolgreiche Ausrichtung als modernes Themenhaus."

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