Der-Pluralismus--der-keine-Widerrede-dultet

lundi 21. août 2017

Vielfalt, die sich Diversity nennt

Gelesen in der NZZ, 19.08.2017 – Der Pluralismus, der keine Widerrede mehr duldet, hat eine angstbesetzte intellektuelle Einfalt produziert.

Wer die Sprachregelungen infrage stellt, riskiert seinen Arbeitsplatz: Im Fall des kürzlich entlassenen Google-Programmierers James Damore war das nach einer knappen Arbeitswoche der Fall. Kaum waren im Netz die ersten Berichte über Damores «sexistisches Manifest» aufgetaucht, hatte Google dem 28-Jährigen gekündigt. Er habe zentrale Werte des Unternehmens verletzt, hiess es. Was hat Damore verbrochen? Er hat Google, erstens, vorgeworfen, konservative Stimmen im Konzern klein zu halten. Zweitens hat er als Begründung für die mangelnde interne «Diversity» – genauer: den geringen Frauenanteil – Statistiken über weibliches Sozialverhalten zitiert.

www.nzz.ch/feuilleton/google-und-james-damore-diversity-hat-eine-angstbesetzte-intellektuelle-einfalt-produziert-ld.1311537

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