Agenda

mardi 11. septembre 2018 — jeudi 13. septembre 2018 — Universität Bern

Mobility and Immobility in Mongolia

Institut für Religionswissenschaft, Universität Bern

Flyer

Mobility has always been a defining characteristic in the history of the Mongols. Long before the
“mobilities turn” in the Humanities and Social Sciences, the thirteenth century proved to be an ex-traordinarily mobile century for both Asia and Europe. At the heart of this mobility lay the Mongols and their policy of drafting people skilled in diverse arts and sciences into their service and relocat-ing them across the Eurasian continent. The case of the Mongolian Empire with its multiple trading routes, travelling people and cultural flows embedded in immobile infrastructures emphasizes that seemingly dislocated places are tied into networks of connection that transcend fixed places and apparently solid boundaries.
The new trans-disciplinary field of mobilities research has drawn attention to the issues addressed here. Theoretically situated in this new research area, the planned conference is informed by a broad concept of mobility that includes both the embodied movement of people and commodities and their cultural representations and meanings. It will focus on the relational dynamics of mobility and immobility in Mongolian societies from the late 16th century until today. Under the umbrella theme of (im)mobility it will address the interplay of material objects, spatial fixities, and temporali-ties like fastness and slowness that constitute and shape past and present (im)mobilities in the Mongolian regions.
At the conference, scholars of various fields of Mongolian Studies are invited to discuss diverse, but interlinked, issues like spatial movement, social mobility or cultural circulation, combining differ-ent methodological and theoretical approaches.  
The conference is part of the collaborative research cluster “Mobility and Immobility in Mongolia” which was called into being in order to improve the scientific cooperation of the individual institutes of Mongolian Studies in Germany, Switzerland and Mongolia. Furthermore, the cluster aims at the promotion of young scholars in Mongolian Studies, thus involving Ph.D. projects. Scheduled for three years (11/2015-10/2018), the cluster is supported by the National Council for Mongolian Studies with a grant from the Mongolian Ministry of Education, Culture, and Science (see the web-site of the cluster: https://www.mongolistik-mobilitaet.uni-bonn.de/). The participants of the cluster meet at an annual basis to present and discuss the results of their individual research projects.
The conference at Bern University is the closing event of the research cluster. On one hand it will present the results of the collaborative research to a broader academic and interested public audi-ence. On the other hand, the conference will serve as a starting point for future research in this field and therefore invites established scholars, as well as young researchers, to contribute to this research area. In this way, it will contribute to a better understanding of the highly complex dis-courses and practices of (im)mobility and the role they play in historical and contemporary Mongo-lian societies.  

jeudi 21. juin 2018 — vendredi 22. juin 2018 — Universität Zürich

Philosophy and Translation in the Islamic World

Asien-Orient-Institut, Abteilung Islamwissenschaft

Die Geschichte der Philosophie in der islamischen Welt ist eng verknüpft mit der Geschichte von Übersetzungen. Diese begann mit der bekannten griechisch-arabischen Übersetzungsbewegung (Mitte 8.- Mitte 10. Jahrhundert), die mehr als dreihundert Werke der antiken Philosophie arabischen Lesern zugänglich gemacht hat und konstitutiv für den konzeptionellen Rahmen der Philosophie in der islamischen Welt gewesen ist. Auch später kam es zu zahlreichen Übersetzungsprozessen, die jeweils mit einem Austausch von Ideen und einem bedeutenden Wissenstransfer einhergingen. Dazu zählen die arabisch-lateinischen Übertragungen, die ebenfalls schon länger bekannt sind, aber auch mehrere Prozesse, die bislang noch kaum erforscht wurden, wie die Übersetzungen ins Hebräische (aus dem Arabischen und dem Lateinischen), der Austausch zwischen der islamischen Welt und Byzanz (Arabisch-Griechisch und Griechisch-Arabisch), der Austausch in und mit Indien (Sanskrit-Arabisch, Sanskrit-Persisch, Persisch-Urdu usw.) und die vielfältigen Übersetzungsprozesse, die seit dem 18. Jahrhundert zwischen Europa und der islamischen Welt (vor allem Osmanisch/Türkisch, Persisch und Arabisch) stattgefunden haben und bis heute andauern.

Die Tagung hat zum Ziel, die Bedeutung dieser Übersetzungen für die Geschichte der Philosophie zu beleuchten. Damit betritt sie in vieler Hinsicht wissenschaftliches Neuland, da diese Thematik bislang noch kaum, und wenn, dann nur für eine kurze Periode und nicht diachron, beleuchtet worden ist. Dabei stehen vier Zielsetzungen im Vordergrund: (1) einen historischen Überblick über die philosophisch relevanten Übersetzungen „in“ die bzw. „aus“ der islamische(n) Welt zu gewinnen, (2) die intellektuellen Kontexte zu bestimmen, in denen philosophischen Texte übersetzt und rezipiert wurden (Philosophie und Wissenschaften, Philosophie und Religion, Philosophie und Literatur usw.), (3) den Zusammenhang zwischen sprachlichen Entscheidungen von Übersetzer(inne)n und philosophischen Konzepten und Interpretationen zu untersuchen und (4) die Philosophiegeschichtsschreibung aus ihrer Fokusierung auf einzelne sprachliche („arabische“ Philosophie, „lateinische“ Philosophie) oder kulturelle („europäische“ Philosophie, „islamische“ Philosophie) Traditionen zu lösen und die Entwicklung einer „Verflechtungsgeschichte der Philosophie“ anzuregen.

lundi 27. novembre 2017 — Universität Basel

Moscheebau und Moscheebauten in der Schweiz

Moscheebauten stehen für die öffentliche Repräsentanz des Islam in der Gesellschaft. Bei der Diskussion um solche Bauten geht es nicht nur um rechtliche Fragen. Oft entzündet sich eine allgemeine Islamdebatte daran, die nicht selten emotional hoch besetzt ist. In den beiden Vorträgen soll es zunächst um eine Bestandsaufnahme der bestehende Moscheebauten in der Schweiz gehen. Dann wird aus religionswissenschaftlicher und islamisch-theologischer Perspektive eine Analyse der Diskurse vorgenommen, die um diese Frage kreisen.

Eine Tagung aus der Reihe «La Suisse existe - la Suisse n'existe pas»: Islam in der Schweiz

vendredi 27. octobre 2017 14:00-18:30 — Universität Zürich

Die Problematisierung des Islams im öffentlichen Diskurs

In den letzten Jahren rückte der Islam zunehmend in den Fokus von Medien und Politik. Schlagzeilen und Diskussionen über Bärte und Burkas, Handschlag und Hinterhofmoschee gehören mittlerweile zum medialen und politischen Alltag sowohl in der Schweiz als auch in vielen Ländern Europas. Es hat sich gezeigt, dass über den Islam häufig dann diskutiert wird, wenn muslimische Organisationen oder islamische Praktiken im Zentrum von Konflikten und Kontroversen stehen. In dieser Veranstaltung setzen wir uns mit der Problematisierung des Islams in der Schweiz und anderen Ländern Europas anhand von Vorträgen und einer Podiumsdiskussion auseinander. Dabei soll diskutiert werden, welche Rolle Medien, Politik und Wissenschaft in diesem Prozess spielen und welche Auswirkungen diese Problematisierung auf das gesellschaftliche Zusammenleben hat.

Eine Tagung aus der Reihe «La Suisse existe - la Suisse n'existe pas»: Islam in der Schweiz

vendredi 20. octobre 2017 09:00-19:00 — Universität Bern, Uni S, Schanzeneckstrasse 1, Saal A 003

Der Islam als öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaft in der Schweiz? Eine Debatte zwischen Wissenschaft, Politik und Verbänden

Der Anteil der sich muslimisch verstehenden Wohnbevölkerung in den schweizerischen Kantonen rangiert zwischen 2% (UR, TI) und 8% (BS); in absoluten Zahlen entspricht dies einer Spanne von 300 (AI) bis 72 000 (ZH) Menschen. Etwa ein Drittel der hier lebenden Muslime haben die schwei-zerische Staatsangehörigkeit. Damit sind etwa 240 muslimischen Gemein-den zu einem festen Bestandteil der schweizerischen Religionslandschaft geworden. Ungeklärt ist die rechtliche Stellung muslimischer Religionsge-meinschaften in den Kantonen. Was wären die Bedingungen für eine öffent-lich-rechtliche Anerkennung islamischer Gemeinden? Welche Konsequenzen ergäben sich für die Gesellschaft und die islamischen Religionsgemeinschaf-ten? Welche Rolle spielt hierbei die Pluralität der islamischen Gemein-deordnung? Wie ist mit extremistischen, ultrareligiösen islami-
schen Gemeinden in einem Anerkennungsprozess zu ver-
fahren?

jeudi 19. octobre 2017 18:30-20:30 — Universität Zürich, Raum RAA G01 (Aula), Rämistrasse 59, 8001 Zürich

Muslimische Organisationen als zivilgesellschaftliche Akteure? (Öffentliche Podiumsdiskussion)

Was wissen wir konkret über muslimische Organisationen in der Deutsch-schweiz? Mitglieder muslimischer Organisationen nehmen verschiedene gesellschaftlich relevante Aufgaben wahr. Sie arbeiten zum Beispiel mit Jugendlichen, leisten Seelsorge und engagieren sich im studentischen Bereich. Dabei sind sie auch mit Herausforderungen konfrontiert.
Wir gehen dem nach und sprechen mit Akteurinnen und Akteuren, die sich selbst in muslimischen Organisationen engagieren oder mit ihnen zusam-menarbeiten. Welche Projekte verfolgen sie gerade? Welche Themen sind für sie aktuell? Und welchen Schwierigkeiten begegnen sie? Nicht zuletzt beantworten wir die Frage, ob und wie muslimische Organisationen als gesellschaftliche Akteure agieren und wahrgenommen werden können?

mercredi 13. septembre 2017 — vendredi 15. septembre 2017 — Universität Zürich, RAA G 15, Rämistrasse 59, 8001 Zürich

Civil Society versus the State? Emergent Trajectories of Civic Ageny in East Asia in Comparative and Transnational Perspective

Prof. Dr. David Chiavacci (Asien-Orient-Institut, Japanologie, Universität Zürich) Dr. Simona Grano (Asien-Orient-Institut, Sinologie, Universität Zürich) Dr. Julia Obinger (Japan Research Center, SOAS, University of London)

East Asian economies have been characterized by a remarkable and rapid industrialization process, which has transformed East Asia into a new core region of the world system besides the West. In contrast to a liberal economic model, this growth and transformation in the region has been guided by strong developmentel states that successfully activated and integrated private interests and the population into national projects of developmentalism and shared growth. As part of this economic growth, large middle classes and mass consumerism have emerged and Japan,
South Korea and Taiwan have developed into stable democracies. Despite significant differences in their respective economic structures, social institutions and political systems, recent sociopolitical changes are mirrored in citizens’ claims for more political participation throughout these nations.

In Taiwan for instance, recent civic mobilizations under the previous KMT administration related to what citizens perceived as an increasingly “cross-strait friendly” mode of administration, which had started with the promotion of direct links in 2008 and culminated in the enactment of a series of trade agreements between the two sides. From 2008 onward, civic groups with different aims have experienced a “cross-pollination” of interests and have unified under the banner of opposing the previous government’s non-transparent behavior, as seen in the three-weeks long
occupation of the Legislative and Executive Yuan in March-April 2014, and in the Kuomintang (the China-friendly party) loosing the presidency in January 2016 to the opposition party.

In the case of Hong Kong, the 2003 free trade agreement with the PRC significantly increased cross-border economic cooperation and provided a platform for Beijing to co-opt local economic elites in the city. Less obvious
was the parallel process, which has been pointed out by observers and researchers, to induce political, cultural and educational integration of Hong Kong through closer links with Mainland China. These developments have led to mass protest and clashes of social movements demanding true universal suffrage, the preservation of civil liberties and of Hong Kong’s distinctiveness versus authorities operating under Beijing’s control like the Umbrella Movement of 2014 or the recent riots of February 2016.

In view of the Fukushima Dai’ichi nuclear disaster of 2011, both established and new social movements in Japan have started to question the strong links between the state and private industries. Moreover, the current Abe
administration is facing strong opposition in view of its plan to change the postwar peace constitution, to introduce a more patriotic curriculum, and further constrain the freedom of press. While a majority of Japanese still support the administration due to its promise to relaunch shared growth through its economic policies – called “Abenomics”, a growing proportion of citizens is standing up against its increasingly authoritarian political reform agenda.

Labor market and education issues are in the centre of political conflicts and large mass demonstration in South Korea. The current Park administration is criticized by a large collation of civic society actors, including labor unions
and peasant organizations, for its business-friendly policy of labor-market deregulation, leading to deteriorating labor conditions and rising social inequalities. Moreover, the government’s plan to introduce state-issued history schoolbooks is heavily criticized as attempt to whitewash South Korea’s past dictatorships, triggering public protest.

In Mainland China, several steps by the authorities to regain control over the population (e.g. the much heralded war on corruption) reflect the government’s awareness that the population has gradually lost faith in the ability (and in the willingness) of the Chinese Communist Party (CCP) to address China’s most pressing issues. These include environmental degradation, privileges of party cadres and a sluggish economic growth, and has prompted a spike of protests over labor disputes and strikes since 2010. Strict state repression show that the governing elites increasingly recognize civic actors and social movements as political forces that could undermine CCP’s dominance despite economic development and growth.

With this conference we aim to consolidate research on recent interactions and conflicts between the states, who try to exert more influence across several fields (e.g. the environment, the labor market, freedom of expression, education) and newly emerging social movements as a counter-reaction to what is perceived by many as an “illiberal turn” on part of the authorities. By bringing together different theoretical positions from a variety of disciplines, the relationship between civic awareness and different forms of agency, including resistance against what is perceived as
authoritarian decision-making, shall be re-examined. We hope to increase our understanding of these recent developments in comparative and transnational perspective by widening the lens on East Asia, seeking to explore both similarities and differences behind these new protest movements. Questions we will raise include: How are the recent protest and conflicts shaped by country-specific institutions and contexts? How the protest movements are transnationally connected? Do they mark the beginning of a transnational civic society – or even the beginning of a regional integration process from below?

jeudi 04. mai 2017 — samedi 06. mai 2017 — 4. Mai 2017: Museum Rietberg, Park-Villa Rieter, Vortragssaal, Seestrasse 110, 8002 Zürich 5. Mai 2017: Universität Zürich, Aula (RAA-G-01), Rämistrasse 59, 8001 Zürich 6. Mai 2017: Schloss Charlottenfels, Charlottenweg 2, 8212 Neuhausen am Rheinfall

A l’Orientale - Collecting, Displaying and Appropriating Islamic Art and Architecture in the 19th and Early 20th Centuries

Prof. Dr. Francine Giese (Universität Zürich), Prof. Dr. Mercedes Volait (CNRS/InVisu), Dr. Ariane Varela Braga (Universität Zürich)

The Swiss Orient traveler Henri Moser Charlottenfels (1844-1923) is considered one of the pioneering 19th-century amateurs of Islamic Art, because of his activity as collector and exhibitor. His continuously growing collection had made Moser famous from 1876 onwards through much-noticed traveling exhibitions in and outside of Switzerland. His collection was later displayed permanently at the widely known private museum he established in 1906 at the Charlottenfels Castle near Schaffhausen. Through his 1914 donation to the Bern Historical Museum, Moser assured that after his disappearance the Orientalische Sammlung Henri Moser Charlottenfels (Oriental collection Henri Moser Charlottenfels) of over 4000 objects would remain available to the public in an exhibition hall specially built for that purpose.

The conference wants to present Henri Moser and his collection in an international context. Does Moser’s activity of collecting and exhibiting Islamic art reflect a widespread tendency of his period? How have strategies of presentation, re-contextualisation and didactics changed since the 19th century? To what extent have private collections influenced the making of Islamic departments in national museums? And which role did private collectors such as Moser play in transmitting and appropriating Islamic art and architecture in the West during the 19th and early 20th century?

The conference will open on Thursday, 4th May 2017, with a first section on „Displaying Islamic Art“ at the Museum Rietberg, with a roundtable discussion with representatives of the most important European collections of Islamic Art. The second day will take place at the University of Zurich and will be dedicated to the section „Appropriating Islamic Art and Architecture“. Finally, a third section regarding „Collecting Islamic Art“, taking place on Saturday, 6th May 2017, will bring the topic to a close in Charlottenfels Castle.

mercredi 12. octobre 2016 19:00-21:30 — Universität Zürich, KOL-F-109

Erfahrungen und Potentiale im Wirtschaftsraum Ostasien

SwissDiplomats – ZurichNetwork, Schweizerische Asiengesellschaft

Schweizerische Freihandelspolitik:
Erfahrungen und Potentiale im Wirtschaftsraum Ostasien

Mittwoch, 12. Oktober 2016, 19:00 bis ca. 21:30 Uhr Universität Zürich, KOL-F-109

Programm

19:00 Begrüssung / Eröffnung, Dr. Max Schweizer, a. Minister, Präsident SwissDiplomats- ZurichNetwork

19:05 Inputreferate:

  • Das Schweizer FTA*-Netz in Ostasien komplettieren, Prof. Dr. Patrick Ziltener, UZH
  • Wirtschaftliche Beziehungen mit Taiwan, Jost Feer, eh. Direktor des Schweizer Handelsbüros in Taipei (1987 - 2014)

19:45 Panelgespräch, Themen: FTA*-Bilanz Ostasien, Behandlung von „Customs territories“, FTA* im Zeitalter der „Mega-Regionals“, Sicht Schweizer Unternehmen etc.

  • Dr. Jan Atteslander, Economiesuisse, Mitglied der Geschäftsleitung o Jost Feer, eh. Direktor des Schweizer Handelsbüros in Taipei
  • Bruno Frick, Alt-Ständeratspräsident
  • Luzius Wasescha, Botschafter
  • Prof. Dr. Patrick Ziltener, UZH
  • Gesprächsleitung, Dr. Rudolf Walser, Senior Consultant Avenir Suisse

20:45 Verdankung, Präsident SwissDiplomats-ZurichNetwork
20:50 Apéro, offeriert von der Schroder & Co Bank AG

Anmeldungen bis Freitag, 7. Oktober 2016 an info@swissdiplomats.net

samedi 16. avril 2016 — dimanche 17. avril 2016 — Nyon

Ama-san

Vision du réel: regards sur l'Asie

Ama-san

World Premiere, Compétition Internationale Longs Métrages

Cláudia Varejão | 113' | 2016 | Portugal, Japon, Suisse

VO Japonais | ST Français, Anglais

Samedi 16 Avril, 16:15, Salle Communale | Dimanche 17 Avril, 11:30, Capitole Leone

Première séance en présence de la réalisatrice

Dans un endroit isolé du Japon, une communauté de femmes pêcheuses préserve harmonieusement ses traditions. Chaque jour les Ama-San plongent en apnée dans la mer à la recherche d’algues, crustacés et coquillages, qu’elles utilisent pour se nourrir ou faire du commerce. Elles ont entre 50 et 85 ans… Des personnages issus d’un autre temps, des séquences magiques, un film d’une éblouissante modernité.
www.visiondureel.ch 

mardi 19. avril 2016 — mercredi 20. avril 2016 — Nyon

Under the sun

Vision du réel: regards sur l'Asie

Under the Sun

Swiss Premiere, Grand Angle

Vitaly Mansky | 106' | 2015 | Russie, Allemagne, République tchèque, Lettonie, Corée du Nord

VO Coréen | ST Français, Anglais

Mardi 19 Avril, 20:00, Théâtre de Marens | Mercredi 20 Avril, 20:00, Théâtre de Grand-Champ

Première séance en présence du réalisateur
On découvre ici la Corée du Nord à travers les yeux d’une petite fille qui se prépare à prêter allégeance à son pays. Elle vit dans une famille « parfaite » et va dans une école « parfaite ». Peu à peu le vernis se craquelle et révèle l’effrayante mise en scène d’un monde idéal scrupuleusement orchestré. Un regard inédit sur ce pays caché et secret, verrouillé à double tour. 

mercredi 20. avril 2016 — jeudi 21. avril 2016 — Nyon

Per Song

Vision du réel: regards sur l'Asie

Per Song

World Premiere, Regard Neuf

Shuchang Xie | 73' | 2016 | Allemagne, Chine

VO Chinois (traditionnel) | ST Français, Anglais

Mercredi 20 Avril, 14:00, Capitole Leone | Jeudi 21 Avril, 14:30, Colombière Grande Salle

Première séance en présence du réalisateur

Sloth, Shrek, Yoyo, Shark et Pomeranian se préparent pour la nuit qui approche. En fond, la radio diffuse de la pop occidentale et des tubes chinois. Ils fument, boivent et parlent d’amour, de sexe et de leurs histoires passées. Aucun d’entre eux ne sait vraiment où il va. Ils n’attendent rien, mais nourrissent quelques rêves. Un instantané de la jeunesse chinoise urbaine d’aujourd’hui. 

dimanche 17. avril 2016 — lundi 18. avril 2016 — Nyon

Half-life in Fukushima

Vision du réel: regards sur l'Asie

Half-Life in Fukushima

World Premiere, Compétition Internationale Moyens Métrages

Mark Olexa, Francesca Scalisi | 61' | 2016 | Suisse, France

VO Japonais | ST Français, Anglais

Dimanche 17 Avril, 16:30, Usine à Gaz | Lundi 18 Avril, 14:30, Capitole Fellini

Première séance en présence de la réalisatrice et du réalisateur et de Naoto Matsumura, dernier habitant de Fukushima

Un homme a décidé de rester vivre dans la zone interdite de Fukushima. Il prend soin de son bétail dans le silence de cette nature envahie par la radioactivité. Dans une atmosphère aux airs de science-fiction, la végétation a repris possession de la ville, alors que le mal, invisible, continue à planer et les sacs de déchets radioactifs à s’entasser. Là, Naoto tente de vivre au moins une demi-vie. 

Der Film wird anlässlich seiner Kinoauswertung in der Westschweiz auch an folgenden Daten in Anwesenheit der Regisseure (Anwesenheit von Naoto Matsumura ist nicht gesichert) gezeigt:

Mardi, 19 avril 2016, 18h30 - Fribourg, cinemotion REX (avant-première) www.cinemotion.ch
Mercredi, 20 avril 2016, 20h00 - Lausanne, Zinéma www. zinema.ch - ensuite dès le 20 avril en salle (Kinoauswertung ab 20.4.)
En salle à Genève dès le mercredi 20 avril au Cinéma Bio www.cinema-bio.ch

vendredi 22. avril 2016 14:30-18:00 — Seminar für Nahoststudien, Universität Basel, Oda 104, Maiengasse 51, Basel

İMPARATORLUĞUN HAFIZASI: OSMANLI ARŞİVİ

Doktoratskooperation Islamwissenschaften Basel/Zürich

Devletlerin hafızası olarak nitelendirilen arşivler, geçmiş ile bugünü bağlayan bir köprü olmakla birlikte, geleceğe dair yeni söylemlere dayanak olacak belgeleri de içinde barındırmaktadır. Dolayısıyla geçmişin yeniden üretimi arşivler aracılığı ile gerçekleşir. Osmanlı Devleti’nden Türkiye Cumhuriyeti’ne intikal eden Osmanlı Arşivi, sadece Türkiye tarihi için değil, Ortadoğu, Balkan, Akdeniz, Kuzey Afrika ve Arap ülkelerinin tarih yazımı için de önemli bir kaynaktır. Bugün bağımsız birer devlet olan ve geçmişte Osmanlı coğrafyası içinde yer alan devletlerin ortak hafıza mekanı olarak Osmanlı Arşivi karşımıza çıkmaktadır.
Osmanlı Arşivi’nde araştırma yapacak bir araştırmacının arşivden nasıl yararlanacağı, belge türleri, Osmanlı bürokrasisinin işleyişi ve Osmanlı Arşivi’nin tanıtımı bu seminerin temel konusudur. Seminerin birinci bölümünde; Osmanlı’da Hazine-i Evrak olarak adlandırılan modern arşivin nasıl kurulduğu ve günümüzde nasıl işlediği ele alınacaktır. Araştırmacının arşiv belgesini değerlendirir- ken, belgenin türünü, hangi bürokratik işlemlerden geçtiğini ve Osmanlı bürokrasisinin nasıl işlediğini bilmesi oldukça önemlidir. Osmanlı bürokrasisinde yaşanan değişimin belgelere nasıl yansıdığı, örnek belge türleri üzerinden anlatılacaktır. Seminerin ikinci bölümünde ise; Osmanlı Arşivinde bulunan defter ve belge tasniflerinin tanıtımı yapılarak, araştırmacının arşivde hangi fonlarla karşılaşabileceği üzerinde durulacaktır. Ayrıca Osmanlı Arşivi’nin dışında Türkiye’de bulunan diğer arşivlere de kısaca değinilecektir.
Prof. Dr. Fatmagül Demirel, lisans, master ve doktora eğitimini İstanbul Üniversitesi Edebiyat Fakültesi Tarih Bölümünde tamamladı. İstanbul Üniversitesi Edebiyat Fakültesi Arşivcilik bölümünde çalıştı. Halen Yıldız Teknik Üniversitesi, Atatürk İlkeleri ve İnkılap Tarihi Bölümü’nde öğretim üyesi olarak çalışmaktadır. Uzmanlık alanı olan Osmanlı hukuk ve basın tarihi üzerine yayınlanmış kitap ve makaleleri bulunmaktadır. 

jeudi 07. avril 2016 18:15 — University of Basel, Maiengasse 51, room 105, Basel

The Islamisation of pre-Ottoman Anatolia A View from the Digital Humanities

Seminar of Middle Eastern Studies

Dr. Bruno di Nicola, University of St. Andrews

The Islamisation process by which the Anatolian Peninsula went from a majority Christian to a majority Muslim population between the 12th and the 15th centuries have puzzled Turkish and western scholars for decades. Recently, at the University of St. Andrews, a new approach to the issue has been carried out by applying modern technologies to the collection, storage and analysis of large amounts of data. The St. Andrews’ based project The Islamisation of Anatolia has developed a digital database containing detailed information on the literary production in Arabic, Persian and Turkish languages in pre-Ottoman Anatolia. In this presentation, we will overview part of the secondary literature on the topic vis-à-vis some novel preliminary findings resulting from the data analysis of the newly created database.
Dr Bruno De Nicola (BA Barcelona, MA London, PhD Cambridge) is a Research Fellow in Middle Eastern Studies at the University of St. Andrews (United Kingdom). He is part of the ERC-funded project The Islamisation of Anatolia, 1100-1500. His main areas of research include the history of the Mongol Empire, medieval Iran and Anatolia. He has recently published Islam and Christianity in Medieval Anatolia (Ashgate, 2015) with Andrew Peacock and Sara Nur Yildiz and is currently preparing the publication of his first monograph Women in Mongol Iran: The Khatuns, 1206-1335 (Edinburgh University Press, 2017). 

mardi 05. avril 2016 14:15-15:45 — Bernoullianum, Bernoullistr. 32, Basel, Hörsaal 148

Der Nahe Osten und die internationale Politik: Herausforderungen einer regionalen Neu(Un-)ordnung

Seminar für Nahoststudien der Universität Basel

Prof. Dr. Thomas Demmelhuber (Universität Erlangen)

Die Aufstände des Jahres 2011 haben nicht nur zu signifikanten Veränderungen der Herr- schaftsordnungen in einigen Ländern des Nahen Ostens geführt, sie fordern gleichermaßen auch die internationale Politik heraus. Neben Prozessen des Regimewechsels (z.B. Tunesien und Ägypten) ordnet sich eine seit dem Ersten Weltkrieg etablierte regionale Ordnung neu, obwohl dieser Ordnung über viele Jahre eine „normative Kraft des Faktischen“ zugeschrieben wurde. In einem ersten Schritt werden wir über einen zeitgeschichtlichen Zugang die zentralen Entwicklungsnarrative der regionalen Ordnung sowie deren Einbettung in die internationale Politik erarbeiten, um in einem zweiten Schritt über eine Systematisierung der unterschiedlichen Verlaufsformen des „Arabischen Frühlings“ die Implikationen für die regionale Ordnung und die internationale Politik zu erfassen.
Thomas Demmelhuber ist seit Oktober 2015 Professor für Politik und Gesellschaft des Nahen Ostens an der FAU Erlangen-Nürnberg. 2015 wurde er ebenso zum Visiting Professor am College of Europe (Natolin) ernannt. Zuvor war Demmelhuber Juniorprofessor für Politikwis- senschaft mit dem Schwerpunkt Politik und Internet an der Universität Hildesheim (2012- 2015). In seinen Forschungsarbeiten beschäftigt sich Demmelhuber aus vergleichender Per- spektive mit unterschiedlichen Formen von Staatlichkeit und Begründungsformen von Herr- schaft im Nahen Osten mit besonderem Fokus auf die Golfmonarchien und Ägypten unter Einbezug der internationalen Politik (v.a. Europäische Union)

mardi 23. février 2016 18:15 — Maiengasse 51, Basel, room 51

Contested Memory Regimes in Turkey: Remembering and Forgetting in Authoritarian Turkey

Seminar of Middle Eastern Studies, University of Basel

Prof. Dr. Kerem Öktem (University of Graz)

Turkey has witnessed a proliferation of counterhegemonic memory acts in recent years. This trend towards remembering has been described enthusiastically as the emergence of a new space of memory, a coming to terms with a dark past and even as a process of healing. Others have criticised such efforts as superficial and occasionally also as conformist and, with regard to the Armenian genocide, neo- denialist. In this lecture, I will make two arguments. First, and based on the case study of the 2015 centennial of the Armenian genocide, I suggest that rather than the creation of a shared space of remembering, what we have seen is the emergence of several memory communities that co-exist amidst great tension. Some of these communities have indeed dedicated themselves to the recognition of the fact and effects of the genocide, while novel forms of denial have been advanced in others. Secondly, I argue that the current escalation of Turkey’s authoritarian politics suspends the emerging moments of counter-hegemonic memory for two reasons: On a philosophical level, we can assert categorically that there can be no memory under war and dictatorship. Yet, more specifically, the current state crack down on the Kurdish movement is targeting the most vibrant memory community in Turkey.
Kerem Öktem is Professor for Southeast European Studies and Modern Turkey at the University of Graz, and Associate of the Centre for International Studies at the University of Oxford. His current research deals with Turkey’s domestic and foreign policy, the history of the early Republic and nationalism, minority rights, and Islamic networks in Europe and the Balkans. His latest edited book (with H.-L. Kieser and M. Reinkowski) is World War I and the End of the Ottomans: From the Balkan Wars to the Armenian Genocide (Tauris 2015), his last monograph is Angry Nation. Turkey Since 1989 (Zed Books, 2011). Kerem Öktem is also a regular contributor to OpenDemocracy and the FreeSpeechDebate.

mercredi 04. novembre 2015 18:00 — Seminar für Nahoststudien der Universität Basel, Maiengasse 51, Raum E 005

Syrische Flüchtlinge: Unter uns und über sich

Schweizerische Gesellschaft Mittlerer Osten und Islamische Kulturen

Sechs autobiographische Kurzfilme (arabisch, mit französischen Untertiteln): im Rahmen eines Filmateliers mit syrischen Flüchtlingen in Genf entstanden und bisher nur im Rahmen des Festivals Layalina, Genf 2015, gezeigt.

Diskussion (englisch) mit zwei syrischen Laienfilmemachern / Flüchtlingen

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