sagwspacespace
Wednesday, 08. February 2012






Ziele der SGSS


Die SGSS verfolgt das Ziel, die skandinavischen Studien in der Schweiz zu fördern und zu koordinieren, durch Vorträge und Publikationen Entsendung von Mitgliedern an wissenschaftliche Kongresse Pflege der Beziehungen zu ausländischen Gesellschaften ähnlichen Charakters Beförderung des Ausbaus schweizerischer Bibliotheken auf dem Gebiet der Skandinavistik.

Das Vortragsprogramm der Gründerjahre ist sowohl in seiner Tiefe wie Breite ganz erstaunlich, bedenkt man, dass die Veranstaltungen fast ausschliesslich aus den eigenern Reihen bestritten wurden. Über sämtliche Sitzungen wurde ein mit einer Zusammenfassung des Referats versehenes Protokoll erstellt und den Mitgliedern zugeschickt. Der Versand an Publikationen war rege. Schon früh knüpfte die Gesellschaft auch internationale Kontakte, und die Anträge auf Mitgliedschaften blieben keineswegs nur auf die Schweiz beschränkt.

Das hochgesteckte Ziel des Ausbaus skandinavistischer Bibliotheken, aus der Aufbruchstimmung der 60er Jahre heraus verständlich, konnte freilich nur in Zürich allmählich realisiert werden, wo die Bibliothek der Abteilung für Nordische Philologie an der Universität heute landesweit den grössten Bestand an Skandinavistika vorzuweisen hat (ca. 35.580 Buchtitel und über 47 laufende Zeitschriften).

Im Jahre 1966 erfolgte die Aufnahme der SGSS in die damalige "Schweizerische Gesellschaft für Geisteswissenschaften". Zu jener Zeit befindet sich das Gebiet der Skandinavistik und nordischen Philologie in starker Entwicklung. Das Interesse der Studierenden an Vorlesungen und Übungen in skandinavischer Literatur- und Sprachwissenschaft ist, gemessen an den Hörerzahlen in der Schweiz, ausserordentlich hoch.

Eine interuniversitäre Zusammenarbeit zwischen Zürich und Basel führte zunächst zur Koordinierung des Lektorats für Schwedische Sprache und anschliessend zum gemeinsamen Antrag der beiden Universitäten auf Schaffung einer Koordinationsprofessur für Nordische Philologie, die im Sommersemester 1968 mit der Berufung des Schweizers Oskar Bandle verwirklicht werden konnte. Angesichts zunehmender Studentenzahlen und des Bedürfnisses nach Vertretung des Faches in seiner ganzen Literatur- und Sprachbreite wurde 1979 in Zürich eine zweite Professur geschaffen, und über längerer Zeit hinweg konnte Skandinavistik ausser in Basel und Zürich auch durch ein Lektorat in Bern angeboten werden.


Mitglieder

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung versteht sich das kontinuierliche Ansteigen der Mitgliederzahlen. Konnte die Gesellschaft in den ersten Jahren nach der Gründung nur knapp 50 Mitglieder verzeichnen, so beläuft sich der Bestand gegenwärtig auf 185 Mitglieder in der Schweiz und ca. 50 im Ausland, darunter auch Institute, Wissenschaftliche Gesellschaften und Bibliotheken.

 




> Print page  ^ Back to topSGSS > Association > Ziele der SGSS
Member of the Swiss Academy of Humanilities and Social Scienes
esense GmbH - Web and Content - magnolia cms