Qu’est-ce que la politique des générations?
Edition maison, Berne 2012
Le changement démographique, le manque de main d’œuvre prévisible et le futur de la sécurité de la vieillesse sont des défis sociaux centraux. C’est pour ces raisons que l’ASSH a présenté le 18 novembre 2010 son idée d’une politique des générations lors d’un colloque qui a suscité un grand intérêt. La discussion qui a eu lieu nous a montré que cette notion a besoin d’être précisée et concrétisée. Ses demandes centrales doivent être clairement définies, et les personnes concernées ainsi que les institutions responsables, dans la politique, doivent être identifiées.
Positionspapier zur künftigen Ausgestaltung der Sozialpolitik
Studie, Eigenverlag, Bern 2012
Bearbeitet im Auftrag der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) vom Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien (BASS).
Veränderte Lebensformen, Strukturanpassungen auf dem Arbeitsmarkt, demographische Entwicklungen, Globalisierung und zunehmende Mobilität, das mangelnde Zusammenspiel der historisch gewachsenen sozialen Sicherungssysteme sowie Finanzierungsprobleme fordern den Sozialstaat heraus. Parteien, involvierte Fachkreise, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen haben in jüngster Zeit zahlreiche Vorschläge zur partiellen oder umfassenden Reform der bestehenden Sicherungssysteme unterbreitet und neue Massnahmen vorgeschlagen. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema fand bisher hingegen kaum eine breitere Öffentlichkeit. Die ExpertInnengruppe «Sozialpolitik» der SAGW hat daher ein Positionspapier verfasst, das diesen Stimmen Gewicht und Sichtbarkeit verleihen will.
Was ist Generationenpolitik? Eine Positionsbestimmung
Verlag SAGW, Bern 2012, 76 Seiten
Im Nachgang zur Tagung «Auf dem Weg zu einer Generationenpolitik» vom 18. November 2010 hat die SAGW die Kernforderungen einer Generationenpolitik in der vorliegenden Publikation präzisiert und konkretisiert. In der Publikation werden die drei zentralen Ziele der Generationenpolitik dargelegt: die Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbstätigkeit, die aktive Beteiligung aller Generationen am gesellschaftlichen Leben und damit die Überwindung einer je länger je weniger haltbaren Zuweisung und Bindung von Handlungsmöglichkeiten an einzelne Lebensphasen. Konkrete Massnahmen schlagen wir in sechs für die Generationenpolitik relevanten Politikbereichen vor: der Familienpolitik, der Bildungspolitik, der Organisation des Erwerbslebens, der Fiskal- und Transferpolitik, der Sozialpolitik sowie dem Familien- und Erbrecht. Mit den vorgeschlagenen und begründeten Massnahmen wird ein umsetzbarer Beitrag für die notwendige Reorientierung der Sozialpolitik in der Schweiz vorgelegt.
Die Publikation wurde im Auftrag der SAGW von einer Arbeitsgruppe des Netzwerks Generationenbeziehungen erarbeitet. Der Arbeitsgruppe gehörten Heinz Altorfer, Prof. Dr. Peter Breitschmid, Dr. Erwin Koller, Prof. Dr. Kurt Lüscher und Dr. Markus Zürcher an. Die Kapitel «Einleitung» bis 6.5 wurden von Markus Zürcher, das Kapitel 6.6 von Prof. Dr. Breitschmid und das Kapitel «Ausblick» von Prof. Dr. Kurt Lüscher verfasst. Die Texte der drei Autoren wurden von allen Mitgliedern der Arbeitsgruppe mehrfach kritisch kommentiert, korrigiert und ergänzt. Die Akademie dankt allen Mitgliedern der Arbeitsgruppe für ihr grosses Engagement. Für wertvolle Hinweise danken wir überdies Dr. Monika Engler und Prof. Dr. Thomas Gächter.
Generationenpolitik. Einschätzungen und Stellungnahmen
Akten der Herbsttagung 2010, Eigenverlag, Bern 2011
Im Sommer 2010 hat das Netzwerk Generationenbeziehungen der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) den Sammelband «Auf dem Weg zu einer Generationenpolitik» (PDF) aufgelegt: Wir haben achtzehn Autorinnen und Autoren aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen gebeten, die Bedeutung der Generationenperspektive für ihr jeweiliges Gebiet und die sich daraus ergebenden Konsequenzen darzulegen. Am 18. November desselben Jahres haben wir diese Publikation und mit ihr die Idee einer Generationenpolitik an einer gut besuchten Tagung in Bern erstmals öffentlich zur Diskussion gestellt. ExpertInnen, VertreterInnen der Zivilgesellschaft und der Politik diskutierten die Frage, ob und welche Beiträge und Impulse die Generationenpolitik zur Transformation des Sozialstaates zu leisten vermag. Die nun erschienene Publikation dokumentiert ihre Beurteilung und Einschätzung der Idee einer Generationenpolitik.
Generations, intergenerational relationships, generational policy: A trilingual compendium
Kurt Lüscher, Ludwig Liegle, Andreas Lange, Andreas Hoff et al., Hrsg.: «Generationen – Generationenbeziehungen – Generationenpolitik: Ein dreisprachiges Kompendium», Ca. 125 Seiten, Eigenverlag, Bern, 2010. ISBN 978-3-907835-73-9
Auf dem Weg zu einer Generationenpolitik
Zur Diskussion an der Herbsttagung 2010, Eigenverlag, Bern 2010
Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche und Verwerfungen bieten die Chance, sich auf grundlegende Fragen der Gestaltung des menschlichen Zusammenlebens zu besinnen. Dazu gehören die Verantwortlichkeiten, die wir als Angehörige unterschiedlicher Generationen füreinander haben, als Junge und als Alte, als Kinder, Eltern und Grosseltern, als Lehrer und Lehrerinnen, Schüler und Schülerinnen, als Erbende und Vererbende, als heute Lebende im Blick auf die künftig Lebenden. Letztlich geht es um die Stiftung von Lebenssinn und um die Vorstellungen, die wir von uns als Person und als Gemeinschaften haben.
Konzeptualisierung und Messung des gesellschaftlichen Werts von Generationenbeziehungen
Forschungsbericht Nr 4/10 des Bundesamtes für Sozialversicherungen, Konzeptstudie im Auftrag der SAGW und dem BSV
© BSV, ISSN 1663-4659
Konzeptstudie von Prof. Dr. Michael Nollert, Prof. Dr. Monica Budowski und Lic. phil. Anne Kersten. Universität Fribourg, Departement für Sozialwissenschaften, Bereich Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit
Vorwort des Bundesamtes für Sozialversicherungen
Anlass für die vorliegende Studie zum gesellschaftlichen Wert von Generationenbeziehungen war die Tatsache, dass zwar Analysen zum ökonomischen Wert von Generationenbeziehungen in Form von Generationenbilanzen vorhanden sind, aber kaum Analysen zum nicht-ökonomischen Wert der Generationenbeziehungen existieren. Um soziale Beziehungen in all ihren Facetten zu erfassen und nicht auf ökonomische Relationen zu reduzieren, bemühten sich das Netzwerk Generationenbeziehungen, die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) und das Bundesamt für Sozialversicherungen gemeinsam um die Realisierung einer Studie zur „Konzeptualisierung und Messung des gesellschaftlichen Werts von Generationenbeziehungen“. Die Studie hatte überdies zum Ziel, staatliche Massnahmen zur Förderung von Generationenbeziehungen zu begründen. Konkret geht es darum, wie der politische Auftrag der Generationenverträglichkeitsprüfung umgesetzt werden kann.
Vertrieb: BBL, Vetrieb Publikationen 3003 Bern, www.bundespublikationen.admin.ch
Bst-Nr. 318.010.4/10d
Familienergänzende Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern – ein Generationenprojekt in privater und staatlicher Verantwortung
Herbsttagung vom 21./21. November 2008 in Bern, Eigenverlag, Bern 2009
Heute stellt sich nicht mehr die Frage, ob familien-ergänzende Betreuung im Vorschulalter grundsätzlich gut oder schlecht ist, sondern wie sie im Interesse des Kindes und aller andern Beteiligten ausgestaltet und organisiert werden muss. Es gilt also, die zahlreichen Initiativen und Aktivitäten zur so genannten frühkindlichen Betreuung im Kontext eines umfassenden, soziokulturellen Wandels differenziert und kritisch zu analysieren. Als übergeordnete Orientierung bietet sich eine Perspektive an, in der die Gestaltung der Generationenbeziehungen in Verwandtschaft, in Betrieben und Organisationen, in Staat und der Gesellschaft im Zentrum steht.
Nachhaltigkeitsforschung – Perspektiven der Sozial- und Geisteswissenschaften
Publikation der Kommission «Nachhaltige Entwicklung», Eigenverlag, Bern 2007
Mit der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen 1992 in Rio de Janeiro wurde die Idee einer Nachhaltigen Entwicklung zum gemeinsamen Leitbild der globalen Staatengemein schaft für das 21. Jahrhundert. Nachhaltige Entwicklung zu realisieren, ist ein gesellschaftliches Projekt, zu dem insbesondere die Vernetzung von umweltbezogenen, sozialen und wirtschaftlichen Zielen gehört. «Nachhaltigkeit» stellt mithin ein Leitbild für die Ausgestaltung gesellschaftlicher Transformationsprozesse dar, und intuitiv könnte man deswegen erwarten, Nachhaltigkeitsforschung sei eine Domäne der Sozial- und Geisteswissenschaften. Denn diese erarbeiten durch die Erforschung des menschlichen Zusammenlebens und der Verhältnisse zwischen Mensch und Natur mit ihren individuellen und gesellschaftlichen Aspekten, in ihren historischen und gegenwärtigen Ausprägungen, wesentliche wissenschaftliche Grundlagen für informierte gesellschaftliche Entscheidungen zur Gestaltung einer Nachhaltigen Entwicklung. Die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) hat denn auch Nachhaltige Entwicklung» als einen ihrer Schwerpunkte festgelegt. Ziel ist die Förderung und Vernetzung der Forschung im Bereich der Nachhaltigen Entwicklung, insbesondere in Zusammenarbeit mit der naturwissenschaftlichen, der technischen und der medizinischen Akademie der Schweiz. Im Juni 2004 beschloss die SAGW, eine Kommission für Nachhaltige Entwicklung einzurichten, welche die Arbeiten in diesem Schwerpunkt konzipieren und begleiten sollte. Die vorliegende Publikation ist aus der Arbeit dieser Kommission hervorgegangen.
Wohnen in der Metropole Schweiz. Lässt sich die Urbanisierung planen?
Herbsttagung vom 10. November 2006 in Bern, Eigenverlag, Bern 2007
Die Themen Stadtentwicklung und Raumplanung erhalten gegenwärtig viel Beachtung in der Öffentlichkeit. Schlagworte wie A-Städte (für Arme, Alte und Arbeitslose), Kernstädte, Speckgürtel (der reichen Vorortsgemeinden), Agglo, Metropolitanregion müssen neu in den aktiven Wortschatz aufgenommen werden.
Wenn sich die SAGW mit dem Thema Raumordnung auseinandersetzt, ist es angebracht, dass sie den technischen, politischen und ökologischen Fragestellungen eine humanistische Sichtweise voranstellt: Wie lässt sich Lebensqualität in einem Lebensraum planen und si-cherstellen, der sich in den letzten Jahren schneller verändert hat als die politischen Steue-rungsinstrumente? Wie kann der Prozess demokratisch gesteuert werden? Wie lassen sich lebenswerte Wohn- und Erholungsräume in städtischen Zentren, in den Agglomerationen und im ländlichen Raum erhalten?
Die Fragestellung wurde in vier Dimensionen, aber immer mit Blick auf die Lebensqualität im Wohnraum Schweiz, verfolgt: Stadt und Land, Verkehr und Raumentwicklung, Nachhaltigkeit und Ästhetik, Instrumente und Umsetzung.
Kulturelle Diversität im Alpenraum
Workshop der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften in Thun, 29./30. November 2002, Eigenverlag, Bern 2003 (vergriffen)
Die Frage nach dem Wesen der Kultur ist regelmässig Gegenstand geistes- und sozialwis-senschaftlicher Debatten. Angesichts von Gesetzgebungsprozessen und Förderprogrammen im Kulturbereich wird sie jeweils besonders virulent. Dabei erschweren unterschiedliche Vorstellungen von Kultur die Einigung auf eine Begrifflichkeit und damit auf eine gemeinsame Zielrichtung. Dies ist der Fall in der Debatte um ein mögliches Protokoll «Gesellschaft und Kultur» der Alpenkonvention. Um dieser neue Impulse zu verleihen, organisierte die SAGW letzten Herbst eine Tagung, deren Akten nun gedruckt vorliegen: KulturwissenschaftlerInnen diskutieren darin den wissenschaftlichen Kulturbegriff und seine mögliche Anwendung auf ein Kulturprotokoll.