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Wednesday, 23. May 2012






Wissenschaftskommunikation – Chancen und Grenzen


16.04.2009

Wissenschaftskommunikation – Chancen und Grenzen

Die Vorstellung ist weit verbreitet, dass unser tägliches Leben immer stärker durch Wissenschaft und Technik beeinflusst wird – positiv und negativ. Wir profitieren beinahe uneingeschränkt von den wissenschaftlichen und technischen Errungenschaften der Zeit und hegen gleichzeitig ein gewisses Misstrauen gegenüber diesen Entwicklungen: Genforschung, Kommunikationstechnologie, Energiegewinnung oder Spitzenmedizin werden in der Öffentlichkeit ambivalent wahrgenommen. Die in der zweiten Hälfte der 90er Jahre in verschiedenen Abstimmungsergebnissen vor allem zur Gentechnologie manifest gewordene Skepsis führte in der Schweiz schliesslich zur Erkenntnis, dass Wissenschaft und Gesellschaft in einen Dialog treten müssen. Nach einem Jahrzehnt institutionalisierter Wissenschaftskommunikation fragen die Akademien der Wissenschaften Schweiz, welche Ziele und Erwartungen, welche Erfolge und Versäumnisse in der Wissenschaftskommunikation bestehen.

Dabei stehen drei Gruppen von Akteuren im Zentrum: die Forschenden selbst, die Wissenschaftsjournalisten/-innen als primäre Vermittler sowie die «Nutzniessenden» von Wissenschaft. Referenten sind u.a.: Prof. Dr. Kurt Imhof (Universität Zürich) und Prof. Dr. Stephan Ruß-Mohl (Università della Svizzera italiana). An den Podiumsdiskussionen nehmen verschiedene Akteure teil, u.a. Dr. Daniel Höchli (Direktor SNF), Prof. Dr. Andreas Fischer (Rektor Universität Zürich), Beat Glogger (scitec-media) oder Sara Stalder (Stiftung für Konsumentenschutz).

Die Tagung vom 23. April in Zürich ist der Auftakt zur Reihe «Wissen schafft Dialog». An konkreten Problemstellungen sollen Fragen zur Vermittlung sowie zum Verständnis von Wissenschaft thematisiert werden. Die Tagung wird von der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) organisiert.
 




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