Im Oktober 2003 wurde die «Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen» im Anschluss an eine Tagung der Max-Planck-Gesellschaft von wichtigen deutschen wissenschaftlichen Institutionen unterschrieben. Ziel dieser Erklärung ist der freie Zugang zu wissenschaftlich akzeptierten Quellen menschlichen Wissens und des kulturellen Erbes. Dazu gehört auch die nachhaltige, transparente und interaktive Gestaltung und Nutzung des Internets mit frei verfügbaren Medien. Diese Erklärung wurde in der Zwischenzeit auch von schweizerischen Institutionen unterschrieben.
Das Ziel dieser Tagung ist es, konkrete Handlungsmöglichkeiten bei der Umsetzung von Open Access aufzuzeigen. Zunächst wird über den Stand der Umsetzung von Open Access in den Geistes- und Sozial-, Medizin-, Technik- und Naturwissenschaften berichtet sowie ein Überblick zu wichtigen Projekten in Europa und in der Schweiz gegeben. In einem zweiten Schritt gilt es, die sich stellenden Herausforderungen sowie die Bedürfnisse und Probleme der verschiedenen Akteure zu identifizieren. Schliesslich werden konkrete Handlungsmöglichkeiten von Forschenden, Universitäten, Bibliotheken, Verlagen und Forschungsförderungsorganisationen zur Diskussion gestellt.
Persönlichkeiten wie Alexander Borbély, Johannes Fournier, Susanne Göttker, Yola de Lusenet, Dieter Imboden, Michel Jaccard, Barbara Kalumenos, Roberto Mazzoni, Miguel Moreira, Bas Savenije, Matthias Töwe, Urs Würgler und Ingeborg Zimmermann werden sich zu diesem Thema äussern.
Tagung «Open Access. Vom Prinzip zur Umsetzung.»
Datum: Donnerstag, 1. März, 9.00–17.30 Uhr
Ort: Hotel Bellevue, Salon Royal, Kochergasse 3–4, 3011 Bern.

