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SAGW goes digital
In Anlehnung an das vielzitierte Dictum lässt sich feststellen: «Wer zu spät digitalisiert, den bestraft der Nutzer, die Nutzerin». Forschende, Studierende, die interessierte Öffentlichkeit – alle erwarten sie heutzutage digitale Angebote von aggregiertem Wissen, das lange Zeit ausschliesslich in Form von Handbüchern, Lexika, Sammlungen oder Repertorien und Katalogen in Bibliotheken und Archiven zur Verfügung gestellt wurde. Fehlt der digitale – und kostenfreie – Zugang, droht nicht selten ein Bedeutungsverlust.
Mittlerweile ist die Demokratisierung des Wissens und der Forschungsinstrumente (z. B. die Nutzung von Geodaten für die Geschichtsforschung) ein nicht mehr umzukehrender Prozess, der im Grundsatz durch die Trägerinstitutionen des höheren Bildungswesens akzeptiert und gefördert wird. Dieser Prozess umfasst die Bereitstellung digitaler Forschungsressourcen aller Art: von retrodigitalisierten Periodika, Lexika, Handbücher, Editionen über Recherche-, Analyse- und Visualisierungsmöglichkeiten bis zu disziplinären E-learning-Angeboten der Hochschulen. Zusammen mit den neuen kommunikativen Möglichkeiten, den Social Media und kollaborativen Benutzeroberflächen, schaffen sie zunächst einmal die Grundlage für eine optimale Forschungs- und Lehrumgebung.
Diese Seite dient als Zugang zu diversen Digital Humanities Projekten und Communities. Einerseits zu disziplinenübergreifenden Seiten und Hintergrundinformationen, anderseits nach Disziplinen: