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Mittwoch, 08. Februar 2012






Jahresbericht


Jahresbericht 2008

Das vergangene Jahr war für die Schweizerische Vereinigung für Politische Wissenschaft (SVPW) weniger ereignisreich. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass die Vereinigung eine Änderung in der Organisation des traditionellen Jahreskongresses vorgenommen hat. Der Jahresbericht präsentiert die Aktivitäten der Vereinigung unter den Kapiteln Wissenschaftliche Tätigkeit, Internationale Beziehungen, Ausbildung und Information, sowie Administration dargestellt.


i) Wissenschaftliche Tätigkeit
Tagungen
Wegen der Umstellung der Organisationsform der Jahreskongresse (neuer Termin zu Beginn des Jahres) fand in diesem Berichtsjahr keine gemeinsame Tagung statt. Trotz dem Fehlen eines Jahreskongresses war die Vereinigung wissenschaftlich tätig und zwar auf der einen Seite durch die Aktivitäten der Arbeitsgruppen und auf der anderen durch die Teilnahme an der 3-Länder-Tagung in Osnabrück, welche Wissenschaftler der drei deutschsprachigen politikwissenschaftlichen Vereinigungen zusammenbrachte. Die Vereinigung war durch ihre Arbeitsgruppen aktiv an der Organisation der Tagung beteiligt und leistete auch einen Beitrag an den im Rahmen der Tagung organisierten Nachwuchstag.

Publikationen
Die Hauptpublikationen der SVPW ist weiterhin die Schweizerische Zeitschrift für Politikwissenschaft deren Herausgeberschaft von Daniele Caramani an der Universität St. Gallen betreut wird. Zudem publiziert die SVPW auch das “Handbuch der Schweizer Politik" (NZZ Verlag), dessen vierte deutsche Auflage im letzten Jahr herausgekommen ist, währenddem die zweite Auflage auf Englisch im Berichtsjahr erschienen ist.
Des Weiteren publiziert die SVPW auch einen elektronischen Newsletter, welcher viermal pro Jahr den Mitgliedern zugestellt wird. Dazwischen werden aktuellere Informationen über eine Mailing-Liste verbreitet.

ii) Internationale Beziehungen
Im Berichtsjahr war die SVPW auch sehr aktiv in internationalen Zusammenarbeiten. Im Juni fand die erste Tagung der European Confederation of Political Science Association in Valencia statt, an welcher die Ziele dieser Vereinigung definiert wurde und das Leitungsgremium bestimmt wurde.
Daneben wurde auch die Zusammenarbeit mit den französischsprachigen Vereinigungen (gemeinsame Tagung in Grenoble (2009) am Kongress der International Political Science Association (IPSA) in Montréal (2008) weiter vorangetrieben.
Die 3-Länder-Tagung in Osnabrück, erlaubte es zudem eine erste Aussprache bezüglich der Organisation der nächsten Tagung (voraussichtlich 2011 in der Schweiz) zu halten.

iii) Ausbildung und Information
Die SVPW wird an ihrem Jahreskongress 2009 erstmals zwei Nachwuchspreise verleihen, welche die beste Dissertation und den besten publizierten Artikel in der Periode 2006-2008 auszeichnen wird. Auch wurde wieder finanzielle Unterstützungen studentischer Initiativen vorgenommen, nämlich die Teilnahme Studierender am “National Model United Nations” in New York.
iv) Administration
Die finanzielle Lage der SVPW ist weiterhin gut. Dank gebührt der guten Arbeit des Quästors Fritz Sager. Die Mitgliederzahlen halten sich recht stabil. Im Vergleich zu anderen europäischen Vereinigungen ist die absolute Mitgliederzahl sehr hoch, und auf die Bevölkerungszahl hochgerechnet befindet sich die SVPW auf einem europäischen Spitzenplatz.
Auf Ende Jahr werden Lars-Erik Cederman (ETHZ), Ursula Häfliger (Sekretärin) und Peter Knoepfel (IDHEAP) aus dem Vorstand ausscheiden. Als Nachfolger wurden Fabrizio Gilardi (Uni Zürich), Katia Horber-Papazian (IDHEAP) und Line Rennwald (Sekretärin) nominiert. Neu als zweite Stellvertreterin des Mittelbaus wird auch Tina Freyburg nominiert werden.


Simon Hug, Genf, 15. Dezember 2008
 




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Mitglied der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften
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