Andere-Manifestationen

Mittwoch 18. April 2018 — Freitag 20. April 2018 — Landgut Castelen, Augst (BL)

Transformation und Frieden. Islamische und christliche Impulse zur Konfliktfähigkeit

Universität Basel und Schweizerisches Zentrum für Islam und Gesellschaft, Universität Freiburg

Die Tagung widmet sich der Rolle der Religionen bei der Konflikttransformation und greift mit dem Islam und dem Christentum zwei Religionen heraus, die beide starke friedensethische Impulse gesetzt, in ihrer Geschichte jedoch vielfach auch zur Legitimation von Exklusivitätsansprüchen und daraus resultierender Gewalt gedient haben. Sie sind vielfach Teil von konkreten politischen Konflikten, verweisen aber mit Imperativen zur Friedensstiftung und mit eschatologischen Friedensidealen aber auch darüber hinaus.
Aufgrund der Ambivalenz der Religionen reicht es nicht aus, ihren grundsätzlich friedensstiftenden Charakter zu betonen, sondern es muss konkret gezeigt werden, wie religiöse Ressourcen im Umgang mit Konflikten wirksam werden können.

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Mittwoch 29. November 2017 — Universität Luzern, Frohburgstrasse 3

Ehre in Familie, Recht und Religion

Lokalismus im Strafrecht als Herausforderung für die Einwanderungsgesellschaft

Ein interdisziplinärer schweizerisch-türkischer Vergleich in Kooperation mit der Türkisch-Deutschen Universität Istanbul (TDU) und der Theologischen Fakultät der Universität Luzern (TF) sowie dem Departement für Islamisch-Religiöse Studien der Universität Erlangen-Nürnberg (DIRS)

Die Schweizer Gesellschaft ist ohne Zweifel seit langem eine von Einwanderung geprägte Gesellschaft. Der Anteil einer ausländischen Wohnbevölkerung und von Schweizer Bürgern mit einem Migrationshintergrund ist im europäischen Vergleich hoch. Aktuell führen auch die Fluchtbewegungen aus dem Nahen und Mittleren Osten zu einer weiteren Einwanderung und Integrationsherausforderungen. Mehr

L Flyer_Ehre in Familie, Recht und Religion
Montag 27. November 2017 — Universität Basel, Kollegienhaus, Hörsaal 118

"Moscheebau und Moscheebauten in der Schweiz"

Schweizerische Theologische Gesellschaft SThG

Moscheebauten stehen für die öffentliche Repräsentanz des Islam in der Gesellschaft. Bei der Diskussion um solche Bauten geht es nicht nur um rechtliche Fragen. Oft entzündet sich eine allgemeine Islamdebatte daran, die nicht selten emotional hoch besetzt ist. In den beiden Vorträgen soll es zunächst um eine Bestandsaufnahme der bestehende Moscheebauten in der Schweiz gehen. Dann wird aus religionswissenschaftlicher und islamisch-theologischer Perspektive eine Analyse der Diskurse vorgenommen, die um diese Frage kreisen.

L Flyer LaSuisseExiste Basel Moscheebau
Donnerstag 16. November 2017 09:30 - 17:15 Uhr — Haus der Religionen, Europaplatz 1, Bern

«Wenn meine Wahrheit nicht deine Wahrheit ist» Wahrheitsanspruch und Pluralität der Religionen in der Schweiz

 In der Schweiz leben heute viele Religionen. Wie lassen sich religiöser Wahr- heitsanspruch einzelner Religionen und Vielheit vereinbaren? Unter welchen Bedingungen geschieht und gelingt interreligiöse Begegnung und bildet die Grundlage eines friedvollen und toleranten Umgangs miteinander, ohne dass die eine alles „unterschreiben“ muss, was die andere für wahr und wesent- lich hält?

Die Tagung richtet sich auf monotheistische Religionen (Judentum, Chris- tentum, Islam). Expertinnen und Experten stellen verschiedene Formen der Begegnung und des Umgangs von Religionen vor, wie sie gegenwärtig in Wissenschaft und Gesellschaft gedacht und praktiziert werden. Mit reli- giösen Ortskundigen wird anschliessend über die heutige Situati-
on in der Schweiz und die Herausforderungen und Entwick- lungsmöglichkeiten des interreligiösen Dialogs diskutiert.

Weitere Informationen

Flyer SThG (Download, 1.3 MB)

Flyer SAGW (Download, 0.6 MB)

Eine Tagung aus der Reihe «La Suisse existe - la Suisse n'existe pas»: Islam in der Schweiz

Donnerstag 27. Oktober 2016 — Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Raum 3.A05

Migration und Diskriminierung

Schweizerische Theologische Gesellschaft SThG

Migration wird aktuell oft mit Flucht in Verbindung gebracht, kann aber ganz unterschiedliche Ursachen haben. Die Gründe für Migration sind ebenso heterogen wie die religiösen, kulturellen und sozialen Hintergründe der MigrantInnen. In Politik- und Mediendiskursen werden oft pauschalisierend Aussagen über ‹Migranten› getroffen ohne Ansehung der individuellen Motivation. Wenn mit einer pauschalisierenden kategorialen Behandlung eine Bewertung oder eine Ungleichbehandlung verbunden wird, kann daraus eine Diskriminierung entstehen. Diese kann in sozialer, religiöser oder sprachlicher Hinsicht erfolgen.
Da Diskriminierung die Integration behindert, werden im Symposion VertreterInnen unterschiedlicher Disziplinen über die genannten Formen der Diskriminierung von MigrantInnen referieren, über Erfahrungen aus der sozialen Praxis berichten und neue Wege zu einer gegenseitigen gesellschaftlichen Integration vorschlagen.

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