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Freitag, 19. März 2010






Portrait


Zielsetzungen

Förderung der Soziologie in der Schweiz

Die SGS verbindet die Soziologinnen und Soziologen der Schweiz und stellt als Mitglied der ISA (International Sociological Association) und der ESA (European Sociological Association) Beziehungen zu den ausländischen Kolleginnen und Kollegen her. Sie vertritt als wissenschaftliche Gesellschaft die Interessen der schweizerischen Soziologie gegenüber den wissenschaftspolitischen Institutionen der Schweiz, dem Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierat (SWTR) und der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW).

Unterstützung der Forschung, der Lehre und der Verbreitung soziologischen Wissens

Die SGS ist Herausgeberin der Schweizerischen Zeitschrift für Soziologie sowie des Bulletins. Mit dem eigenen Verlagshaus «Seismo Verlag, Sozialwissenschaften und Gesellschaftsfragen» verfügt die Gesellschaft über ein weiteres wichtiges Instrument für die Verbreitung soziologischen Wissens.

Auseinandersetzung mit den allgemeinen Problemen der Soziologie in der beruflichen Praxis

Mit dem Bulletin und der Homepage werden die Mitglieder über aktuelle Ereignisse, Tagungen, Stellenangebote und wissenschaftspolitische Fragen informiert.

In den Forschungskomitees, die eigene Tagungen organisieren, treffen sich Soziologinnen mit ähnlichen Forschungsinteressen und -gebieten.

Die SGS ist Mitglied der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) und wird durch sie gefördert.



Forschungskomitees

Soziologinnen und Soziologen, die sich für ein spezifisches Thema interessieren, können sich in einem Forschungskomitee organisieren. In den Forschungskomitees findet der wissenschaftliche Austausch zwischen Soziologinnen, aber auch zwischen Soziologinnen und Forschenden anderer Disziplinen statt. Forschungskomitees organisieren mit Unterstützung der SGS eigene Tagungen und fördern die Diskussion zwischen Wissenschaft und Praxis. Die Mitarbeit in den Forschungskomitees steht allen Mitgliedern der SGS offen. Zur Zeit bestehen folgende Forschungskomitees (die Kontaktadressen sind beim Sekretariat oder auf hier erhältlich):


Richtlinien für die Gründung und Organisation sind beim Sekretariat zu beziehen. Über die Zulassung als Organ der SGS entscheidet der Vorstand auf schriftlichen Antrag hin.

Für Studierende besteht die Möglichkeit, kleine Tagungen mit Unterstützung der SGS durchzuführen. Entsprechende Anträge sind an das Sekretariat zu richten.



Kongresse

Die SGS veranstaltet regelmässig Kongresse. Diese dienen dem Informationsaustausch zwischen den einzelnen Forschungsbereichen und fördern den Kontakt zwischen den Soziologinnen aus der ganzen Schweiz wie auch aus dem Ausland.

Allgemeine Kongresse. Die SGS organisiert alle zwei bis drei Jahre einen grossen Kongress zu einem allgemeinen Thema, an dem soziologische Forschungsarbeiten aus den unterschiedlichsten Gebieten vorgestellt werden können. 1995 fand beispielsweise der Kongress «Gesellschaften im Umbau. Identitäten, Konflikte, Differenzen» in Bern statt, den die SGS in Zusammenarbeit mit anderen sozialwissenschaftlichen Disziplinen durchführte. 1998 wurde der Dreiländerkongress «Grenzenlose Gesellschaft» in Kooperation mit der Österreichischen und der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Freiburg im Breisgau durchgeführt. Der Kongress 2001 in Genf war dem Thema «Theorien und Interventionen» gewidmet, der Kongress 2003 in Zürich dem Thema «Triumph und Elend des Neoliberalismus». Der Jubiläumskongress zum 50-jährigen Bestehen der SGS fand 2005 in St.Gallen zum Thema «Sonderfall Schweiz» statt. Der Kongress 2007 hat sich mit dem Krieg befasst. Der Kongress 2009 an der Uni Genf steht unter dem Titel "Identität und Wandel der Lebensformen".

Themenspezifische Kongresse. In den Jahren zwischen den allgemeinen Kongressen finden jeweils kleinere Tagungen statt, die sich an enger definierten Themen orientieren und meist nur einen Teil der Mitglieder der SGS ansprechen. Die themenspezifischen Kongresse der vergangenen Jahre etwa waren 1992 der Devianz (Lausanne), 1993 der Migration (Bern), 1994 dem Sport (Zürich), 1996 der Gesundheitssoziologie (St. Gallen), 1997 der Geschlechterforschung (Bern), 1999 der Interpretativen Sozialforschung (Freiburg) und dem Missbrauchsthema in Wirtschaft und Gesellschaft (Freiburg 2009) gewidmet. In den Jahren dazwischen fand die Debatte vornehmlich in den Forschungskomitees statt.



Publikationen

Ohne wissenschaftliche Zeitschriften und Publikationen ist der wissenschaftliche Austausch kaum möglich. Die SGS misst deshalb den Publikationen eine grosse Bedeutung zu und ist in diesem Bereich besonders aktiv. Sie gibt regelmässig eigene Publikationen heraus (die Schweizerische Zeitschrift für Soziologie sowie das Bulletin). Zur Förderung der Publikationen hat sie im Jahr 1989 überdies den Verlag «Seismo» gegründet.

Schweizerische Zeitschrift für Soziologie

Die Schweizerische Zeitschrift für Soziologie erscheint dreimal pro Jahr mit Artikeln in deutscher, französischer und englischer Sprache. Sie stellt einerseits ein Forum der soziologischen Forschung in der Schweiz dar. Andererseits will sie der internationalen Soziologie den Erfahrungsschatz vermitteln, der in diesem multikulturellen Land gesammelt worden ist mit Forschungstraditionen, die in unterschiedlichen Sprachgemeinschaften verankert sind.

In den Jahren 2002 bis 2003 wurden unter anderem zwei Schwerpunkthefte mit Berichten zur «Sozialen Ungleichheit in der Schweiz» (2/2002) sowie zu «Sozialer Schliessung» (1/2003) herausgegeben. Spezielle Nummern über aktuelle Debatten in der «Bildungsforschung» und «Familiensoziologie» sind derzeit in Planung. Siehe auch www.sociojournal.ch

Seismo Verlag: Sozialwissenschaften und Gesellschaftsfragen

Der Seismo Verlag veröffentlicht Arbeiten aller Sozialwissenschaften (deutsch und französisch). Er ist ein Fachverlag, dessen Bücher vor dem Publikationsentscheid einer Peer Review unterzogen werden. Verlangen Sie den Verlagsprospekt bei der Geschäftsstelle Seismo Verlag, Zähringerstr. 26, 8001 Zürich oder unter www.seismoverlag.ch

Bulletin

Das Bulletin ist das Informationsorgan der SGS. Es wird zwei Mal im Jahr herausgegeben und informiert über Aktuelles aus Universitäten und Berufswelt, über wissenschaftspolitische Fragen, Tagungen, Veranstaltungen im In- und Ausland, Publikationen u.a.m. Es wird an alle Mitglieder der SGS sowie an Medienschaffende verschickt. Ergänzend zum Bulletin verschickt die SGS einen elektronischen Newsletter, der auf aktuelle Tagungen, wichtige forschungspolitische Ereignisse und andere soziologisch bedeutsame Aspekte hinweist.



Förderung

Interdisziplinäre Projekte

Die SGS unterhält regelmässige Kontakte zu den wissenschaftlichen Gesellschaften der Nachbardisziplinen. Sie hat auch massgeblich dazu beigetragen, dass 1992 in Neuenburg das Archiv für sozialwissenschaftliche Daten SIDOS eingerichtet werden konnte.

Wissenschaftspolitik

Die SGS ist Gesprächspartnerin der Institutionen, die für Forschungspolitik und -finanzierung wichtig sind: z.B. der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) und des Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierats (SWTR). Die SGS ist ebenso im Wissenschaftspolitischen Rat für die Sozialwissenschaften (WRS) der SAGW aktiv.

Internationale Tätigkeiten

Die SGS engagiert sich für den wissenschaftlichen Austausch zwischen den verschiedenen nationalen Gesellschaften: besonders mit der DGS (Deutsche Gesellschaft für Soziologie), der ÖGS (Österreichische Gesellschaft für Soziologie) und der AISLF (Association internationale des sociologues de langue francaise). Die SGS ist ferner Mitglied der ISA (International Sociological Association) und der ESA (European Sociological Association) und unterhält mit diesen Gesellschaften aktive Kontakte.



Links

Schweizerische Zeitschrift für Soziologie

www.sociojournal.ch


Seismo Verlag: Sozialwissenschaften und Gesellschaftsfragen

www.seismoverlag.ch

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Wichtige Adressen

Präsident
Prof. Dr. Eric D. Widmer

Vizepräsident
Prof. Dr. Kurt Imhof

Generalsekretär
Prof. Dr. Christoph Maeder

Redaktion Zeitschrift
Prof. Dr. Max Bergman
Prof. Dr. Christian Suter

Redaktion Bulletin und Newsletter
Prof. Dr. Muriel Surdez

Membre/Mitglied
Prof. Dr. Claudine Burton-Jeangros
Prof. Dr. Ueli Mäder

SEISMO Verlag
Dr. Herbert Ammann (VR Präsident)
Peter Rusterholz, lic. phil. (Verlagsleiter)
Dr. Cornelia Hummel (Bureau Romand)
www.seismoverlag.ch

Sekretariat der Gesellschaft
Marie-Eve Zufferey

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Ehrenmitglieder

Ernst Stauffer
(Gründungsmitglied der SGS)

Peter Atteslander
(Generalsekretär der SGS 1963-66)

Walo Hutmacher
(Präsident SGS 1972-82)

René Levy
(Präsident SGS 1988-94)

Thomas Eberle
(Präsident SGS 1999-2005)

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