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Sonntag, 21. März 2010






Agenda


Interuniversitäre Arbeitsgruppe der SGAVL
28.11.2009 , 14.00 | Universität Freiburg (Miséricorde, Salle Jaeggi)

Autorität und Modernität

 Interuniversitäre Arbeitsgruppe der SGAVL

2009-2010

autorität und modernität

 

 

 

 

Samstag, 28. November 2009

Autorität der Literatur, Autorität der Sprache

Universität Freiburg

(Miséricorde, Salle Jaeggi)

 

 

14h15 Empfang

14h30 Lukas Meyer (Graz / Bern):

Zwei Modelle normativer Autorität

15h00 Diskussion

 

15h30 Fabien Pillet (Genf):

Le renoncement à l’autorité des „classiques“ est-il possible ?

16h00 Diskussion

 

16h30 Pause

17h00 Annie Charpilloz (Lausanne):

Une figure d’auteur sénile et incompétent : autorité et autodérision dans la trilogie de Beckett

17h30 Diskussion

18h30 Abendessen

 

 

Organisation:

Jan Erik Antonsen

Sylvie Jeanneret

 

http://www.sagw.ch/sgavl/



pdfIUAG_Programm.0910.pdfIUAG Programm 2009/201030.11.2009179 KB


Interuniversitäre Arbeitsgruppe der SGAVL
- 27.02.2010, 14.00 | Universität Neuenburg (Faculté des Lettres, Espace Louis-Agassiz 1, Saal RN 04)

autorität und modernität

 Interuniversitäre Arbeitsgruppe der SGAVL

2009-2010

autorität und modernität

 

Samstag, 27. Februar 2010

Die Autorität des Sakralen und des Politischen

Universität Neuenburg

(Faculté des Lettres, Espace Louis-Agassiz 1, Saal RN 04)

 

14h15 Empfang

14h30 Arnaud Buchs (Lausanne):

L’autorité critique

15h00 Diskussion

 

15h30 Christine Kohli (Bern):

„Hermetische“ Autorität der (Anti)Moderne bei Stefan George

16h00 Diskussion

 
16h30  Pause

 

17h00 Laura Hernikat (Neuenburg):

La parodie entre contestation et respect de l’auctoritas : le cas de Théodore de Banville

17h30 Diskussion

18h30 Abendessen

 

 

Organisation:

Jan Erik Antonsen

Sylvie Jeanneret

 

http://www.sagw.ch/sgavl/

 



Interuniversitäre Arbeitsgruppe der SGAVL
24.04.2010 , 14.00 | Universität Freiburg (Miséricorde, Salle Jaeggi)

Autorität und Modernität

 Interuniversitäre Arbeitsgruppe der SGAVL

2009-2010

autorität und modernität

 

 

Samstag, 24. April 2010

Formen der Autorität des Literarischen in der Moderne (ca. 1880-1940)

Universität Freiburg

(Miséricorde, Salle Jaeggi)

 

14h00 Empfang

14h10 Hartwig Isernhagen (Basel):

Authority and Negativity : Henry Adams, Thorstein Veblen, John Dos Passos

14h40 Diskussion

 

15h10 Vincent Kaufmann (St-Gallen):

L’auteur, morts et résurrections

15h40 Diskussion

16h10 Pause

 

16h30 Jürg Berthold (Zürich):

Wer gehört wem? – Heideggers Inszenierung von Hölderlin als Autorität

17h00 Diskussion

 

17h30 Fabien Dubosson (Freiburg):

L’autorité littéraire à l’épreuve d’elle-même : les contre-lectures de Maurice Barrès par Gide, Aragon, Delteil

18h00 Diskussion

18h45 Abendessen

 

 

 

Organisation:

Jan Erik Antonsen

Sylvie Jeanneret

 

http://www.sagw.ch/sgavl/



pdfGattungstheorie_Programm_2009.pdfProgramm Jahrestagung Gattungstheorie 200928.09.2009116 KB


Schweizerische Gesellschaft für allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft
23.10.2009 - 24.10.2009 | Universität Basel

Probleme der Gattungstheorie

Internationales Jahreskolloquium der Schweizerischen Gesellschaft für allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft (SGAVL)

Universität Basel, 23.-24. Oktober 2009

Konzept der Tagung

Im Rahmen des Kolloquiums sollen Probleme der Gattungstheorie aus der Perspektive der allgemeinen und vergleichenden Literaturwissenschaft zur Sprache kommen. Der Begriff der Gattung ist also auf „Textgruppenbildungen“ (Klaus W. Hempfer) oder „Ordnungsmuster“ (Rüdiger Zymner) zu beziehen, die im engeren Sinne literarisch sind, und nicht zugleich auf den Bereich der Gebrauchstexte, der Gegenstand der Textsorten-Linguistik ist. Zugleich ist er aber weit zu fassen: Gemeint sind sowohl die allgemeinen, primären ‚Dichtweisen‘ Lyrik, Epik und Drama, die Goethe als „Naturformen der Dichtung“ bezeichnete, als auch die beson­deren, sekundären ‚Dichtarten‘ wie Lied, Roman und Tragödie und deren Untergruppen wie Volkslied, historischer Roman und bürgerliches Trauerspiel. Dementsprechend kann mit dem Begriff der Gattungstheorie sowohl die Theorie bestimmter Einzelgattungen gemeint sein als auch die Theorie dieser Theorie, d.h. eine allgemeine Reflexion, die es, wie Zymner kürzlich dargelegt hat, mit den folgenden grundlegenden Problemen zu tun hat: „1. der Frage nach dem ontologischen Status von Gattungen; der Frage nach Kriterien und Möglichkeiten der Begriffsbestimmung und Beschreibung von Gattungen; 3. der Frage nach der Einteilung der Lit[eratur] als solcher in Gattungen; 4. der Frage nach dem Verhältnis von ‚Dichtarten‘ (Roman, Ballade, Tragödie) und ‚Dichtweisen‘ (Epik, Lyrik, Drama); 5. der Frage nach dem Verhältnis von Gattungen zu ‚Schreibweisen‘   [gemeint sind Invarianten wie ‚das Narrative‘ oder ‚das Dramatische‘, M.W.] […]; 6. der Frage nach den Bedingungen und Möglichkeiten der Gattungsgeschichte; 7. der Frage nach dem Zusammenhang zwischen Gattungen und im weiteren Sinne soziologischen Sachverhalten (Funktionen von Gattungen, Gattungen als Institutionen, Gattung und Geschlecht); 8. der Frage nach den biopoetischen bzw. anthropo­logischen Dispositionen, welche Gattungen bedingen oder gar erzwingen“ (Metzler Lexikon Literatur. Hg. v. D. Burdorf u.a. Stuttgart / Weimar 2007, S. 263).

   Vor Probleme sieht sich aber auch die Theorie der Einzelgattungen gestellt, etwa vor das ihrer historischen oder transhistorischen Bestimmbarkeit; kann z.B. der Begriff der Tragödie so gefasst werden, dass er zur Beschreibung von konstitutiven Merkmalen sowohl der griechischen als auch der Shakespeareschen Tragödie taugt? Ein anderes Problem ist das der Erset­zung von Gattungskriterien durch Strukturmerkmale ästhetischer oder anthropologischer Konzepte. So wird im Bereich der Komö­dien­­theorie die Bestimmung der Gattung häufig durch die Angabe von Struktur­merk­malen des Komischen ersetzt.

   Darüber hinaus sieht sich die Gattungstheorie – die der Einzelgattungen ebenso wie die grundlegende Reflexion über solche Theorie – mit dem Problem konfrontiert, dass die nationalsprachlichen Gattungssemantiken bisweilen deutlich voneinander abweichen. So schließt der Begriff der phantastischen Erzählung („conte fantastique“) im Französischen auch Teile jener Gruppe von Texten ein, die im Deutschen als „Kunstmärchen“ aus dem Bereich der phantastischen Erzählung ausgegrenzt werden. In ähnlicher Weise ist es in der deutschsprachigen Literaturwissenschaft üblich, zwischen Legende und Sage zu unter­scheiden, während der Begriff der Legende in der französischsprachigen Literatur­wissen­schaft auch die Sage beinhaltet; offenbar ist hier das Kriterium für jene Unterscheidung, der Gegensatz zwischen heiligem und profanem Personal, nicht ausschlaggebend für die Gattungsdefinition. Ebenso ist die Unterscheidung zwischen Gattung und Genre, die in Teilen der deutschsprachigen Gattungstheorie vorgenommen wird, im Französischen, aus dem das Wort Genre entlehnt ist, wie auch im Englischen unbekannt. In der vergleichenden Gattungstheorie zeigt sich also beim Übergang von einer Nationalsprache zur anderen, dass häufig dieselbe Sache mit verschiedenen Begriffen bzw. mit demselben Begriff nicht dieselbe Sache bezeichnet wird.

   Die Probleme der Gattungstheorie, die im Rahmen des Kolloquiums zur Sprache kommen können, lassen sich nach dem Gesagten drei Gruppen zuordnen:

  • Die Theorie einzelner literarischer Gattungen.
  • Gattungstheorie als allgemeine „Theorie der literarischen Gattungen überhaupt“ (Zymner).
  • Divergenzen nationalsprachlicher Gattungssemantiken und nationalsprachlicher Gattungs­­theorie-Seman­tiken.

Januar 2009    Markus Winkler, Präsident der SGAVL



Autorität und Modernität

Groupe de travail interuniversitaire de l’ASLGC

2009-2010

Autorité et modernité

Universié de Fribourg

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