Immaterielles Kulturerbe

Donnerstag 22. Mai 2008

«Was bedeutet «Immaterielles Kulturerbe» für die Wissenschaft?»

Öffentliche Veranstaltung der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften
30. Mai 2008, 15.30–18.00 Uhr, Universität Zürich.

Bern, 22. Mai 2008. Die SAGW informiert am 30. Mai 2008 in Zürich interessierte Forschende über die Auswirkung und Bedeutung der UNESCO-Konventionen zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes. Die SAGW geht den Fragen nach, welche Bedeutung das immaterielle Kulturerbe für die Wissenschaft hat und wie es inventarisiert werden kann.

Am 4. März hat der Ständerat die Ratifizierung der UNESCO-Konventionen zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes bestätigt und folgte damit den Zustimmungen des Nationalrates. Damit ist der Weg für die Schweiz frei, die Ratifizierung umzusetzen. Das heisst, dass sich die Schweiz für die Inventarisierung und Aufwertung ihres lebendigen Kulturerbes und dessen Aufnahme in die Liste des immateriellen Kulturerbes einsetzen kann.
Dabei stellt sich für die Wissenschaft die Frage, wie der Begriff «Immaterielles Kulturerbe» in der Wissenschaft verwendet wird und in Zukunft verwendet werden sollte. Wo gibt es Auswirkungen auf Fachgebiete, die sich mit der Thematik beschäftigen? Wo ist die Grenze zwischen materiell/immateriell? Wie werden diese traditionellen Ausdrucksweisen inven-tarisiert?

Fragen, über welche folgende Mitwirkenden der Veranstaltung referieren werden:

  • Prof. Walter Leimgruber, Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie, Universität Basel
  • Dr. Kathy Riklin, Nationalrätin, Mitglied Kommission WBK
  • David Vitali, Stabstelle Direktion/Internationales, Bundesamt für Kultur
  • Diego Gradis, Vizepräsident der Schweizerischen Unesco-Kommission
  • Prof. Ellen Hertz, Institut d’ethnologie, Universität Neuenburg
  • PD Dr. Ingrid Tomkowiak (Erzählforschung), Institut für Populäre Kulturen, Universität Zürich

 

Titel: «Was bedeutet immaterielles Kulturerbe für die Wissenschaft»
Datum: 30. Mai 2008, 15.30–18.00 Uhr
Ort: Universität Zürich, Rämistrasse 71, Hörsaal KOL-G-217

 

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