Newsletter Dezember 2017 – Schwerpunkte

Zu den SAGW-Schwerpunkten (Sprachen und Kulturen, nachhaltige Entwicklung sowie Wissenschaft im Wandel)

Die Basler Fasnacht ist Kulturerbe der UNESCO
Bern, 07.12.2017 - Die UNESCO hat die Basler Fasnacht in die repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit eingetragen. Dieser zweite Schweizer Eintrag folgt auf das 2016 eingetragene Winzerfest in Vevey. Die Basler Fasnacht ist eine äusserst vielfältige und lebendige Tradition, die Musik (Trommeln, Pfeifen, Guggenmusiken), mündliche Ausdrucksformen (Schnitzelbänke) und Handwerk (Zuglaternen, Larven, Kostüme) vereint. Mit jährlich fast 20 000 Teilnehmenden und mehr als 200 000 BesucherInnen ist die Fasnacht in vielen Bereichen des gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Lebens der Stadt präsent. Die UNESCO beurteilte die Kandidatur als beispielhaft. Die Aufnahme auf die repräsentative Liste verstärkt die Sichtbarkeit des immateriellen Kulturerbes im städtischen Raum und unterstreicht die wichtige Rolle der Sprache, in diesem Fall des Basler Dialekts, bei der Vermittlung dieses Kulturerbes.
https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-69114.html


EXPOSITION TEMPORAIRE
Cherchez le vitrail: 10 décembre 2017 – 18 février 2018
Vitromusée Romont – La La Suisse possède un patrimoine verrier riche et varié. Fenêtres colorées et autres oeuvres en verre touchent notre sensibilité ; elles sont collectionnées, préservées, répertoriées, étudiées. Révélant de larges pans de notre histoire, elles témoignent de personnes et de leurs relations, d'artistes et d'artisans.
http://www.vitromusee.ch/fr/expositions/en-cours.html


vitrosearch.ch
Le patrimoine verrier suisse est également mis en valeur de manière numérique. L'exposition marque la mise en ligne en accès libre de la nouvelle plateforme vitrosearch.ch. Plus de 3'700 objets y sont déjà présentés, avec illustrations et texte détaillé. Deux inventaires importants sont publiés :
Les vitraux du XVIe au XVIIIe siècle dans le canton de Berne, première édition numérique de l'éminent organe de recherche CORPUS VITREARUM en Suisse
Les oeuvres verrières dans le canton de Genève, du XIXe siècle à l'époque contemporaine
https://vitrosearch.ch


le Conseil de l’ICCROM
Berne, 07.12.2017 - Oliver Martin, chef de la section Patrimoine culturel et monuments historiques de l’Office fédéral de la culture, a été élu président du Conseil du Centre international d’études pour la conservation et la restauration des biens culturels ICCROM. Cette organisation intergouvernementale installée à Rome a été créée en 1956 dans le but de promouvoir la conservation et la restauration du patrimoine culturel sous toutes ses formes. La Suisse fait partie de l’ICCROM depuis 1959.
https://www.admin.ch/gov/fr/accueil/documentation/communiques.msg-id-69113.html


Ein mehrsprachiges Kompendium
Generationen, Generationenbeziehungen, Generationenpolitik

Die Mitglieder des Internationalen Netzwerkes für die Analyse intergenerationeller Beziehungen GENERATIONES (INSII: Intergenerational Network for the Study of Intergenerational Issu-es) freuen sich über die Ausgabe „Edition ‘17“ ihres Kompendiums. Darin werden – ausgehend von einem deutschen Basistext – Schlüsselbegriffe der Generationenforschung in 17 Sprach-Versionen systematisch beschrieben. (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Ungarisch, Rumänisch, Schwedisch, Litauisch, Türkisch, Slowenisch, Bosnisch-Herzegowinisch, Ukrainisch, Russisch, Chinesisch). Das Kompendium dient als Arbeitsinstrument für internationale Vergleiche, wie auch für die interkulturelle Verständigung. Die Versionen lassen sich individuell und in beliebigen Kombinationen herunterladen. Eine ausgedruckte Ringbuch-Fassung auf Anfrage beim Erstautor Kurt Lüscher: kurt.luescher@uni-konstanz.de
http://www.generationen-compendium.de


Plan d’action national de lutte contre la radicalisation et l’extrémisme violent

Berne, 04.12.2017 - La prévention des actes de violence radicale nécessite une détection et une intervention précoces. Des représentants des gouvernements des cantons, des communes et des villes, avec la conseillère fédérale Simonetta Sommaruga, ont présenté lundi à Berne un plan d’action national de lutte contre la radicalisation et l’extrémisme violent sous toutes leurs formes. Ce plan contient 26 mesures concrètes, qui s’inscrivent dans le prolongement de nombreux efforts déjà entrepris. Il complète les projets de loi en cours destinés à renforcer la lutte contre le terrorisme. Le Conseil fédéral a adopté un programme d’impulsions pour soutenir la mise en œuvre du plan d’action.
https://www.admin.ch/gov/fr/accueil/documentation/communiques.msg-id-69082.html


Entwicklung bei der Anzahl Risikopersonen und den im Dschihad-Monitoring des NDB verzeichneten Fälle
Bern, 30.11.2017 - Wie bei seiner Medienkonferenz angekündigt, publiziert der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) zweimal jährlich die Anzahl Fälle, die er im Rahmen seiner Mission der Terrorismusprävention bearbeitet. Im November 2017 verzeichnet der NDB rund hundert Risikopersonen und 93 Dschihadreisende. Die Anzahl der im Rahmen seines Dschihad-Monitorings behandelten Fälle ist von 497 Ende 2016 auf 550 im November 2017 gestiegen.
https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-69026.html


CFR - Actes du colloque de la CFR sur le thème de l’hostilité envers les musulmans
Berne, 12.12.2017 - Le 11 septembre dernier, le colloque intitulé « Hostilité envers les musulmans : société, médias et politique » réunissait 300 personnes à Fribourg. Les exposés de cette manifestation sont publiés dans le nouveau numéro de la revue TANGRAM de la Commission fédérale contre le racisme (CFR).
https://www.admin.ch/gov/fr/accueil/documentation/communiques.msg-id-69206.html


Befristetes Al-Qaïda/IS-Gesetz verlängern
Bern, 22.11.2017 - Der Bundesrat will das befristete Bundesgesetz über das Verbot der Gruppierungen Al-Qaïda und Islamischer Staat sowie verwandter Organisationen (Al-Qaïda/IS-Gesetz) bis Ende 2022 verlängern. Bis dann sollten die neuen Rechtsgrundlagen zur Bekämpfung des Terrorismus in Kraft sein, die der Bundesrat im Juni 2017 in die Vernehmlassung geschickt hatte.
https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-68897.html


Der Staat und die vielen Religionen
Gelesen in der NZZ, 09.12.2017 - Die Zürcher Regierung legt sieben Leitsätze zum Umgang mit dem religiösen Pluralismus vor. Von einer Zürcher Erfolgsgeschichte sprach Jacqueline Fehr, Direktorin der Justiz und des Innern. Das friedliche Zusammenleben der Religionen habe im Kanton bei aller Hitze der Debatten seit Jahrzehnten eine grosse Konstanz. Auf die Zunahme der katholischen Bevölkerung reagierte man 1963 mit der verfassungsrechtlichen Anerkennung der römisch-katholischen Körperschaft. Frühere Versuche, auf die zweite Welle der Pluralisierung seit der Jahrtausendwende zu reagieren, scheiterten. Es blieb bei der privatrechtlichen Anerkennung zweier jüdischer Gemeinden. Für das Verhältnis zu den neuen islamischen Gemeinschaften, aber auch zu der grossen Zahl von Menschen ohne religiöse Bindung existieren keine Handlungsgrundlagen des Staates, schreibt die NZZ.
https://www.nzz.ch/zuerich/der-staat-und-die-vielen-religionen-ld.1337554


Der Islam braucht keinen Voltaire
Gelesen in der NZZ, 30.11.2017 - Nicht nur die westliche Welt kennt eine aufklärerische Tradition. Ulrich Rudolph, Professor für Islamwissenschaften Universität Zürich schreibt über die intellektuelle Anstrengung zur Emanzipation und Mündigkeit des Menschen in der islamischen Welt.
https://www.nzz.ch/feuilleton/der-islam-braucht-keinen-voltaire-ld.1333711


Islam in der Schweiz

Gelesen im SAGW-Blog – Muslime verabschieden eine Charta. Sie wollen nicht mehr instrumentalisiert und mit Extremisten in einen Topf geworfen werden. An der Universität Zürich wird an einer SAGW-Veranstaltung über die Problematisierung im öffentlichen Diskurs gesprochen: Eine fög-Studie beweist die negative Berichterstattung in Schweizer Medien. SP-Präsident Levrat wehrt sich gegen Islamhass und wünscht eine bessere Integration. Wird der Islam zur öffentlich-rechtlichen Religion? Bassam Tibi verlangt einen zivilen Islam. Islamwissenschafter Ulrich Rudolph weist darauf hin, dass es in der islamischen Welt durchaus Phasen der Aufklärung gab.
https://wissenschaftskultur.blogspot.ch/


Wurzelbehandlung für den Islam

Gelesen im Tages-Anzeiger, 25.11.2027 - Der Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi verordnet den Muslimen eine radikale Reformation und eine Anpassung an die westliche Kultur. Abdel-Hakim Ourghi gehört zu den wortmächtigen Repräsentanten des Reformislam in Deutschland. Sein neuestes Buch ist mehr Manifest als Studie: Es handelt sich dabei um 40 Thesen, die er im Luther-Jahr medienwirksam an die Tür der Dar-Assalam-Moschee in Neukölln genagelt hat. Als Mitbegründer der liberalen Moschee in Berlin und als Initiant der Freiburger Deklaration für einen säkularen ­Islam ist er ohnehin schon Persona non grata bei den Muslimverbänden. Jetzt fordert das Islamische Zentrum Freiburg im Breisgau, wo der Islamwissenschaftler an der Pädagogischen Hochschule unterrichtet, seine Entlassung. Grund: Die 40 Thesen würden die Muslime beleidigen.
https://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/wurzelbehandlung-fuer-den-islam/story/29122888


Pilotprojekt zur Prävention von Radikalisierung im Internet – „PositivIslam“

Ziel des Projekts ist, eine zweisprachige (FR und IT) «Gemeinschaft» aus jungen muslimischen (2/3) und nicht muslimischen (1/3) BloggerInnen zwischen 18 und 30 Jahren zu schaffen, die kurze Artikel verfassen, kurze Videos posten und mit Jugendlichen (16 bis 18 Jahre) und jungen Erwachsenen (18 bis 25 Jahren) über eine Internetplattform interagieren.
Engage-toi contre la radicalisation ! PositivIslam te propose d’être acteur des mesures de prévention de la radicalisation sur Internet et d’intégrer un réseau de jeunes bloggeurs. PositivIslam te permettra aussi de te former aux techniques d’écriture des contre-discours et discours alternatifs, ainsi que de rencontrer des professionnels de ce champ.
Le Centre Suisse Islam et Société (CSIS) de l’Université de Fribourg.
Cheff e de projet: Dr. Mallory Schneuwly Purdie, mallory.schneuwlypurdie@unifr.ch
http://www.unifr.ch/webnews/content/159/attach/8745.pdf


Der Niedergang der Schweizer Mittelklasse ist ein Gerücht
Gelesen in der NZZ, 06.12.2017 - In der Schweiz sind in den vergangenen Jahrzehnten vor allem hoch qualifizierte Stellen geschaffen worden. Zugleich sind viele schlechter qualifizierte Jobs verschwunden. Eine neue Studie zeigt: Die Schweizer Mittelklasse erodiert nicht, sie wächst. Hauptgrund für die Aufwertung der Berufsstruktur ist die starke Expansion der «neuen», lohnabhängigen Mittelklasse. Zwischen 1991 und 2016 hat sich der Anteil von Managern, Experten und Technikern von 34 auf 48 Prozent der Erwerbsbevölkerung erhöht. Parallel dazu blieb der Anteil der «alten» Mittelklasse, bestehend aus Arbeitgebern und Selbständigen, stabil bei 13 Prozent. Zwei Berufsgruppen haben stark an Gewicht verloren. Der Anteil von Industriearbeitern und Handwerkern hat sich von 23 auf 16 Prozent verringert, und jener von Bürohilfskräften ist von 17 auf 8 Prozent gefallen. Bei beiden Gruppen handelt es sich nicht um den Kern der Mittelschicht, sondern um die traditionelle Arbeiterklasse einerseits sowie die wenig gesicherte untere Mittelklasse andererseits. Daniel Oesch Professor der Soziologie der Universität Lausanne hat die Studie gemeinsam mit Emily Murphy vom Centre on Skills, Knowledge and Organisational Performance der Universität Oxford verfasst.
https://www.nzz.ch/schweiz/die-schweizer-mittelklasse-erodiert-nicht-sie-waechst-ld.1335526


Die unbezahlte Arbeit ist 408 Milliarden Franken wert
Neuchâtel, 11.12.2017 (BFS) - 9,2 Milliarden Stunden sind im Jahr 2016 in der Schweiz unbezahlt gearbeitet worden. Das ist mehr als für bezahlte Arbeit aufgewendet wurde (7,9 Milliarden Stunden). Die gesamte im Jahr 2016 geleistete unbezahlte Arbeit wird auf 408 Milliarden Franken geschätzt. Dies zeigen die neuen Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS). Im Durchschnitt leistete jede Person 1320 Stunden pro Jahr. Im Vergleich dazu wurden 7,9 Milliarden Stunden von der Gesamtbevölkerung ab 15 Jahren bezahlt gearbeitet. Die Frauen übernehmen 61,3% des unbezahlten Arbeitsvolumens, die Männer 61,6% des bezahlten Arbeitsvolumens. Die Hausarbeiten (ohne Betreuungsaufgaben) machen mit 7,1 Milliarden Stunden gut drei Viertel des Gesamtvolumens an unbezahlter Arbeit aus (77%). Die Betreuungsaufgaben für Kinder und Erwachsene im eigenen Haushalt lassen sich mit 1,5 Milliarden Stunden pro Jahr beziffern (16% des Gesamtvolumens). Für Freiwilligenarbeit wurden 660 Millionen Stunden aufgewendet (7% des Gesamtvolumens). Dabei fällt mehr Zeit auf die informelle Freiwilligenarbeit (436 Millionen Stunden) als auf die institutionalisierte Freiwilligenarbeit (224 Millionen Stunden).
https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/aktuell/neue-veroeffentlichungen.assetdetail.3882343.html


Metagrid-Projekt – Newsletter
Bern, 05.12.2017 - Rückblick auf das Jahr 2017
Die wichtigsten Themen: Erfolgreicher Start von histHub, erster Learn Metagrid Day in der Nationalbibliothek in Bern, Metagrid 3.0 Findbook, Metagrid goes Hackathon, neue Kooperationspartner und die Aufrufstatistik von Metagrid-Wiget.

Bern, 05.12.2017 - Ausblick auf das Jahr 2018
Die wichtigsten Themen: Neue Kooperationspartner, zweiter Learn Metagrid Day, technische Weiterentwicklung – Metagrid goes GitHub.

Gut zu wissen: Metagrid ist ein Projekt der Schweizerischen Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) für die Online-Vernetzung von geisteswissenschaftlichen Ressourcen, durchgeführt von den Diplomatischen Dokumente der Schweiz (DDS) mit der Unterstützung des Historischen Lexikons der Schweiz (HLS).
http://mailchi.mp/metagrid/newsletter2017


Eine ORCID-Kennung registrieren
Bern, Wissenschaftsverlag Peter Lang - Der Verlag wird die digitale Kennung ORCID (Open Researcher und Contributor ID) in seine Publikationsprozesse integrieren. ORCID ist ein eindeutiger, langfristig gültiger Identifikator, mit dem wissenschaftliche Arbeiten einem Urheber zugeordnet werden können. Die Registrierung für die Kennung auf https://orcid.org/ ist kostenlos und stellt sicher, dass Forscher auch bei Namensgleichheit mit anderen oder einer Namensänderung zweifelsfrei mit ihren Publikationen und Forschungsdaten verknüpft sind. Ab 2018 empfiehlt der Verlag allen neuen Autoren, mit ihrer Manuskripteinreichung eine ORCID-Kennung anzugeben. Um die ID bei bestehenden Peter-Lang-Autoren zu ergänzen und deren Publikationshistorie mit der ID zu verknüpfen, wird der Verlag seine Adressdatenbank mit ORCIDs öffentlich zugänglichem Public Data File abgleichen. Sobald die Kennung bei Peter Lang erfasst ist, wird sie automatisch bei den Metadaten aller Publikationen eines Autors ergänzt und an Buchhändler, Bibliotheken, Datenbanken und Web-Anwendungen übermittelt.
https://www.peterlang.com/staticfiles/Press%20Releases/Press%20Releases%202017/PLstarts_initiative_integrate_ORCIDidentfier.pdf


Bundesrat treibt Digitalisierung der öffentlichen Beurkundung voran

Bern, 08.12.2017 - Der Bundesrat will die Digitalisierung der öffentlichen Urkunden und Beglaubigungen vorantreiben und damit deren Rechtssicherheit stärken. An seiner Sitzung vom 8. Dezember 2017 hat er die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Totalrevision der Verordnung über die Erstellung elektronischer öffentlicher Urkunden und elektronischer Beglaubigungen (EÖBV) zur Kenntnis genommen und entschieden, die Verordnung auf den 1. Februar 2018 in Kraft zu setzen.
https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-69137.html


Wie Roboter uns töten werden
Gelesen in der NZZ am Sonntag, 03.12.2017 - Mini-Drohnen, die Menschen erschiessen – Die Entwicklung autonomer Wafen steht kurz vor der Vollendung. Wissenschafter weltweit schlagen Alarm. Was geschieht, wenn sie in die Hände von Terroristen gelangen?
https://offiziere.ch/dateien/Wie_Roboter_uns_toeten_werden.pdf


"Ohne Computer wissen wir gar nichts"
Gelesen in der Süddeutschen, 11.12.2017 - Unicef-Studie zu Informationsarmut: 346 Millionen Jugendliche in Entwicklungs- und Schwellenländern, insbesondere in Afrika, sind laut einer Studie von Unicef abgeschnitten vom digitalen Informationsfluss. Das Internet hat das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen weltweit massiv verändert. So können viele Kinder mangelnde Schulbildung und drohende Armut durch das Internet überwinden. Gleichzeitig verschärft die Digitalisierung die Ungleichheit laut Unicef dramatisch. Kinder aus armen Familien geraten wesentlich schneller als bisher ins Hintertreffen. "Der Zugang zum Netz hilft benachteiligten Jugendlichen, ihre Fähigkeiten zu entfalten und Armut zu verringern", sagt Rudi Tarneden von Unicef Deutschland. Gleichzeitig vertiefe die rapide Entwicklung der Digitalisierung die schon vorhandene Kluft zwischen armen und nicht-armen Familien und Gesellschaften.
http://www.sueddeutsche.de/bildung/unicef-studie-zu-informationsarmut-ohne-computer-wissen-wir-gar-nichts-1.3785887

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