Öffentliche Veranstaltung Islam

Dienstag 16. Mai 2017

Islam in der Schweiz


Gegenwärtig wird in der Schweiz wie in Europa eine von Ängsten geprägte, tendenziell polarisierende Debatte über den Islam geführt. Doch trotz des gemeinsamen Glaubens bilden die Muslime in der Schweiz keine einheitliche Gruppe. Eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Islam und seinen Vertreterinnen und Vertretern tut daher Not. Dies leisten mehrheitlich von Universitäten ergriffene Initiativen.

An der öffentlichen Veranstaltung «Islam in der Schweiz» werden das Schweizerische Zentrum für Islam und Gesellschaft (SZIG) der Universität Freiburg sowie neue Angebote in Lehre und Forschung an den Universitäten Zürich und Luzern vorgestellt. Ebenso verdienen die Lehrangebote der Volksschule Beachtung: Das vom Kanton Neuchâtel 2003 eingeführte Programm «L’enseignement des cultures religieuses et humanistes (ECRH)», welches Kenntnisse über die Weltreligionen aus einer laizistischen und historischen Perspektive vermittelt, wurde mit der Einführung des Plan d’études romand (PER) in allen Westschweizer Kantonen übernommen. Die Deutschschweizer Schulen thematisieren die Weltreligionen in den Fächern Religion und Kultur oder dem im neuen Lehrplan 21 vorgesehenen Fachbereich Ethik, Religionen, Gemeinschaft. Ziel ist es, das gegenseitige Verständnis für unterschiedliche religiöse Lebens- und Werthaltungen und den Respekt gegenüber anderen religiösen Traditionen und Überzeugungen zu fördern.

Die anlässlich der Jahresversammlung stattfindende Öffentliche Veranstaltung ordnet sich ein in die Veranstaltungsreihe «La Suisse existe, la Suisse n’existe pas» (www.lasuissenexistepas.ch).

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter dem folgenden Link: SAGW

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