Ästhetik der Mathematik – Mathematik der Ästhetik Mathematische Konzepte und ihre Reflexe in der Literatur, Kunst und Architektur des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts

Freitag 19. Mai 2017 — Samstag 20. Mai 2017 — Università della Svizzera italiana, Mendrisio

Ästhetik der Mathematik – Mathematik der Ästhetik Mathematische Konzepte und ihre Reflexe in der Literatur, Kunst und Architektur des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts

Schweizerischen Gesellschaft für Kulturtheorie und Semiotik (SGKS) und Istituto di storia e teoria dell’arte e dell’architettura, Accademia di architettura, Università della Svizzera italiana

Die Tagung untersucht die vielfältigen Reflexe, die die moderne Mathematik seit dem späten 18. Jahrhundert in der literarischen, künstlerischen sowie architektonischen Theorie und Praxis gefunden hat. Die Ablösung der euklidischen Geometrie als Leitdisziplin durch die Algebra und die Entwicklung der nicht-euklidischen Geometrie warfen grundsätzliche Fragen nach der „Wirklichkeit der Zahlen“ auf. Für die Künste bedeutete dies zugleich eine Herausforderung und neue kreative Möglichkeiten. Die Tagung widmet sich umgekehrt aber auch den ästhetischen Dimensionen, die mit den mathematischen Konzepten verbunden waren, und fragt nach ästhetischen Strategien, mit denen diese Konzepte vermittelt wurden. Aktuelle Probleme einer Grenzziehung zwischen wissenschaftlich-mathematischen und ästhetischen Konzepten sowie Fragen nach dem jeweiligen epistemologischen Potential werden in historischer Perspektive diskutiert. Dem fächerübergreifenden Ansatz entsprechend werden Referentinnen und Referenten aus der Kunst- und Architekturgeschichte, den Literaturwissenschaften und der Mathematikgeschichte zusammengeführt.

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